Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
28.01.2015 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 15:49 Uhr

Die wärmenden Sonnenstrahlen um die Mittagszeit genossen Urs und Ursula in ihrem Nest. Julia nutzte die Zeit zu einer Stippvisite auf ihrer Lieblingsbirke, brachte ihr Gefieder in Ordnung, wollte sich aber nicht rumdrehen und in die Kamera gucken!

Plustemperaturen und Sonne auch am Nachmittag, aber da wehte auch ein eisiger Wind. Alle drei Störche hatten sich in die windgeschützten Gräben zurückgezogen und blieben unsichtbar!

 
27.01.2015 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 27. Januar 2015 um 15:57 Uhr

15 cm Neuschnee in Isny und es schneit weiter! Wie soll man da im Einheitsweiß einen Storch entdecken? Glück gehabt, einen habe ich entdeckt!

Ob es Julia war, die da an windgeschützter Stelle in der Ach stand?

Dann war der Ruhemodus beendet und es folgte ein Storchenputzprogramm vom Feinsten!

Ich frage jeden Tag nach, ob Julia am ehemaligen Futterplatz der Störche eingetroffen ist - bis jetzt hat sie sich dort nicht sehen lassen. Und andere Storchenfreunde haben die gleichen Beobachtungen gemacht wie ich, alle drei Störche picken in der Ach oder den anderen offenen Gräben im Rotmoos fleißig nach Futter!

 

 

 

 
25.01.2015 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 25. Januar 2015 um 13:19 Uhr

Es ist jetzt mein elfter Winter mit den Störchen, und der erste Bllick bei jedem Spaziergang fällt gewohnheitsmäßig auf den Futterplatz, dort wo zehn Jahre lang Romeo und meistens auch Julia ihr tägliches Futter abholten. Aber da steht kein Storch mehr, auch wenn ich's oft nicht glauben kann!

Urs und Ursula waren wie üblich im Rotmoos, ich sah sie über die Wiesen fliegen, ein Storch stand dann auf der Wiese, der zweite war im Graben verschwunden.

Und Julia? Die hat ihr persönliches Schlaraffenland in der Ach entdeckt und war auch heute wieder mit Feuereifer bei der Futtersuche (sie steht ganz links in der Ach, in der "Kurve")

 

 

 
24.01.2014, der Nachmittag Drucken E-Mail
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Samstag, den 24. Januar 2015 um 17:03 Uhr

Julia sucht die Ach ganz systematisch, Schritt für Schritt nach Futter ab! Bis zum Nachmittag war sie etwa 100 Meter in Richtung Bodenmühle weiter gewandert.

Und unser Storchenliebespaar vom Rathausnest? Die beiden waren in entgegengesetzter Richtung stadtwärts unterwegs und gönnten sich auf halber Strecke ein kleines Päuschen!

 

 
24.01.2015 Drucken E-Mail
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Samstag, den 24. Januar 2015 um 13:32 Uhr

Ein Storch stand heute Vormittag im Rotmoos an der Ach, ich war mir ganz sicher: das kann nur Julia sein, das ist im Winter einer von ihren Lieblingsplätzen!

Aber da war noch ein zweiter Storch in der Nähe, der in der Ach nach Futter suchte...

Die schönen roten Beine von Storch Nummer eins waren unberingt - es war also Ursula, die an der Ach stand!

Und der futtersuchende Storch, der bald darauf den Fluten entstieg - das war unser Urs!

"Um's Eck rum" war Storch Nummer drei - unsere Julia unterwegs! Die erfahrene Winterstörchin weiß genau, wo sie jetzt was zu futtern findet.

Alle drei zusammen

Kein Kampfgeist mehr bei den beiden Hitzköpfen Urs und Ursula! Die beiden haben eingesehen, dass sie auf die erfahrene ältere Störchin Julia angewiesen sind, wenn sie gut durch den Winter kommen wollen und halten sich immer in ihrer Nähe auf!

 

 
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