Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
22.02.2018 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 22. Februar 2018 um 15:50 Uhr

Aus Schaden wird man klug, heute war Julia viel schneller, der Graureiher konnte grade mal 2 Küken ergattern! Nach dem Frühstück flog Julia gleich rüber in die Ach, und sicherte sich dort am Gebüsch ein windgeschütztes Plätzchen. Der eisige Ostwind bläst heute ganz erbarmungslos!

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21.02.2018 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 21. Februar 2018 um 16:28 Uhr

Das Storchenfrühstück wurde heute früher serviert. Der Hintergedanke: wenn der Graureiher länger schläft und später kommt, kann Julia in der Zwischenzeit in Ruhe frühstücken. Der Plan ging leider nicht auf, denn der langbeinige Graue hatte sich den Wecker gestellt und wartete gemeinsam mit Julia auf der Birke. Julia flog sofort los, als sie den Futterexpress um's Hauseck biegen sah. Sie drehte einen eleganten Bogen überm Futterplatz, landete aber ca. 10 Meter vom Eimer entfernt und legte den Rest zu Fuß zurück. Der Graureiher ließ sich von der Birke gleiten, als der Eimer aufgestellt war und landete punktgenau daneben. Bis Julia zum Futtereimer gespurtet war, hatte der Graue schon vier Küken Vorsprung! Aber er war dann wenigstens so höflich und überließ der Storchendame das restliche Frühstück.

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20.02.2018 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 20. Februar 2018 um 17:41 Uhr

Zur Zeit muss sich Julia oft mit einem ganz rabiaten Graureiher klar kommen, der sich rotzfrech an den Futtereimer stürzt und auf die vorsichtige Julia keine Rücksicht nimmt. Hoffentlich hat sie wenigstens das eine oder andere Küken erwischt. Am Nachmittag hielt sich Julia gut versteckt. Der Nordostwind war eisig, da wird sie sich ein geschütztes Plätzchen gesucht haben.

 
19.02.2018 Drucken E-Mail
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Montag, den 19. Februar 2018 um 21:58 Uhr

Julia musste den Inhalt ihres Futtereimers heute mit einem frechen Graureiher teilen, der recht forsch und zielstrebig ans Werk ging und nicht erst dreimal vorsichtig um den Eimer herumlief wie die Störchin.

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Finja hat von Schwiegermutter Julia gelernt, wo man auch bei winterlichen Verhältnissen ein paar Futterhappen ergattern kann - in der Ach wurde sie fündig. Wie so oft leisteten ein paar Gänsesäger dem Storch Gesellschaft. Das Geheimnis um die Existenz eines gut gefüllten Futtereimers hat Julia ihrer Schwiegertochter allerdings nicht verraten. Julia hat noch nie eine Storchendame mit zum Futterplatz gelockt.

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Die Rathausstörchin Ursula hat ihrem Nest nur eine Stippvisite abgestattet und ist nach einer Übernachtung wieder abgereist. Wolf hat beobachtet, dass Finja heute Abend nicht im Nest erschienen ist, das war auch bei ihr nur ein Kurzbesuch mit einer Übernachtung - verrückte Storchenwelt!

 
18.02.2018 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 18. Februar 2018 um 16:26 Uhr

Seltsam, kein Storch am Futterplatz trotz geschlossener Schneedecke? Auf den Baumnestern beim Festplatz war schon von weitem ein Storch auf dem Nest von Peppi und Henriette zu erkennen

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Das geübte Storchensuchauge erkannte einen weiteren Storch in einem Wassergraben nahe der Birkenallee

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Besser so?

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Noch besser!

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Das Rotbein auf dem Peppinest konnte schnell identifiziert werden - Julia Adebar stand stolz auf dem höchsten Nest in der Runde und widmete sich ausgiebig der Gefiederpflege!

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Typisch Julia, mit Storchendamen will sie das Geheimnis ihres Futtereimers nicht teilen, männliche Storchenwesen, deren Herz sie erobern möchte, lädt sie dagegen gerne zum gemeinsamen Mahl ein. Zum Frühstücken ist sie dann doch noch "heimlich" geflogen, denn auf dem Rückweg von der Morgenrunde war der Futtereimer leer.

Die Webcam lieferte die ersten Beweise, auch auf dem Kastaniennest war ein Storch angekommen. Wolf hat tolle Bilder gemacht und unsere Finja identifiziert. Wer wird der nächste sein?

 

 
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