Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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11.01.2015 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 11. Januar 2015 um 12:07 Uhr

Drei Störche in den weißen Wiesen beim Segelflugplatz! Seitdem Julia ihr "eigenes" Nest hat und nicht mehr auf's Rathausnest fliegt, wird sie von den angriffslustigen Ursis in Ruhe gelassen!

 
10.01.2015 Drucken E-Mail
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Samstag, den 10. Januar 2015 um 15:47 Uhr

Sooooooo schlimm ist der Isnyer Winter doch gar nicht! dachten sich unsere Störche vermutlich heute Vormittag, als sie sich auf den wieder ergrünten Wiesen bei frühlingshaften Temperaturen ihr Frühstück einsammelten.

Julia war in den Wiesen beim Segelflugplatz unterwegs

Und Urs und Ursula? Die beiden waren schon gestern nicht mehr im Rotmoos zu sehen gewesen, ich vermutete die beiden am anderen Ende von Isny auf ihren Lieblingsfutterwiesen bei Ziegelstadel. Und so war es dann auch. Die beiden sammelten fleißig Frischfleisch ein und als die Storchenmägen gut gefüllt waren, wollten sie sich ein windgeschütztes Plätzchen zum Ausruhen und Gefieder pflegen suchen. Gar nicht so einfach für den Storch, bei den heftigen Windböen zu fliegen! Aber die beiden schafften es dann doch und landeten am Waldrand beim Bleichenweiher. Eine kluge Entscheidung, denn dort pfiff der Wind nicht ganz so heftig!

 

 
08.01.2015 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 08. Januar 2015 um 16:04 Uhr

Manchmal hilft's auch nicht, früh aufzustehen um die Störche zu sehen, denn wenn sie irgendwo im Wassergraben stehen und nach Futter suchen, bleiben sie unsichtbar. Aber am Nachmittag hatte ich Glück! Julia gewährte mir ein tolles Fotoshooting! Nach wie vor lässt sich Julia nicht am Futterplatz blicken, dann scheint sie ausreichend Nahrung in den Wassergräben zu finden. Auch heute ging's friedlich zu in der Storchenszene, die beiden angriffslustigen Störche vom Rathausdach ließen Julia in Ruhe.

 

 
07.01.2015 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 07. Januar 2015 um 15:59 Uhr

Ein ruhiger Tag in der Isnyer Storchenszene, man ging sich aus dem Weg, und so ging's heute Früh friedlich zu. Julia flog in westlicher Richtung über die Achwiesen, landete dort in der Ach bei ihrer aktuellen Lieblingsfutterstelle. Und die anderen beiden?

Es war noch nicht richtig hell heute Morgen, als Urs und Ursula ihr Nest verließen und im Rotmoos landeten. Ihr Ziel? Der Storchengraben - ein kleiner Teich in den Achwiesen, der vor ein paar Jahren für die Störche angelegt wurde. Weil wir in diesem Winter noch keinen Dauerfrost hatten, sind die Gräben und die kleinen Tümpel nicht zugefroren. Die Störche wissens zu schätzen und suchten sich dort ihr Frühstück.

Ursula war eiligen Schrittes unterwegs...

Urs

 

 

 
06.01.2015 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 06. Januar 2015 um 12:22 Uhr

Die vergangene Nacht war wieder eisig, da tun ein paar wärmende Sonnenstrahlen am frühen Morgen gut! Julia stand dick eingemummelt auf einer Birke, und einer der Grauen leistete ihr Gesellschaft. Am Futterplatz der vergangenen Jahre lässt sie sich nicht mehr blicken.

Urs und Ursula ungewohnt friedlich, ebenfalls im Energiesparmodus

Auch Urs und Ursula hatten einen gefiederten Kollegen an ihrer Seite, eine Krähe stand neben ihnen und krähte den beiden  lautstark die Ohren voll.

Die Krähe ging Ursula ganz schön auf den Keks, immer wieder hackte sie mit ihrem Schnabel nach der schwarzen Nervensäge!

Eine Stunde später flogen die Ursis über die Achwiesen in Richtung Dornweidmoos.

Die Vogelwarte in Sempach in der Schweiz hat auf meine Anfrage vom Dezember netterweise geantwortet. Auch Sempach hat keine Beobachtung von unserer Julia erhalten, ebenso wenig wie die Vogelwarte in Radolfzell. Schade, ich hatte immer gehofft, dass sie irgendwo abgelesen wurde und wir jetzt wüssten, wo sie ihre monatelange Auszeit verbracht hat!

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 06. Januar 2015 um 12:43 Uhr )
 
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