Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
26.01.2014 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 26. Januar 2014 um 17:07 Uhr

Der Wind, der heute wieder eiskalt von Westen her pfiff, hatte die Störche beizeiten aus dem Nachtquartier vertrieben, sie suchten Schutz in der Nähe vom Futterplatz.

Der Blick der beiden ist eindeutig:" Könntest uns lieber was zum Futtern bringen, anstatt andauernd zu knipsen!"

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Das machte ich dann auch. Unser Graureiher wird von Tag zu Tag frecher, bis jetzt wartete er immer, bis die Störche satt waren und verputzte die Reste, heute allerdings stürzte er sich als erster an den Futtereimer und stibitzte sich zwei Küken, bevor ihn die Störche vertreiben konnten. Vermutlich ist er jetzt in die Graureihergewerkschaft eingetreten und fordert den gesetzlich geregelten Mindestlohn in Form von Naturalien. Julia wollte ihn vertreiben, war aber ohne starken Mann an ihrer Seite zu zaghaft, der Graureiher ließ sich nicht einschüchtern. Der starke Mann an Julias Seite, unser Romeo, war zu einem Erkundungsspaziergang rund ums Hochhaus aufgebrochen. Er spurtete zwar gleich Richtung Futterplatz als er mich sah, aber er musste erst mal an mir vorbei. Das klappte dann aber auch recht gut und einem kräftigen Frühstück stand nun nichts mehr im Wege, denn als der Graureiher beide Störche vor sich hatte, zog er sich erst einmal zurück.

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"Na, Storch, biste endlich fertig? Is für mich noch genug drin, im Eimer?"

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...sieht ganz so aus!

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25.01.2014 Drucken E-Mail
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Samstag, den 25. Januar 2014 um 19:24 Uhr

Ob Julia die vergangene Nacht mit Romeo in seinem Nachtquartier an der Ach verbracht hat, kann ich nicht sicher sagen. Aber sie war auf jeden Fall in aller Früh schon bei ihm in den Achwiesen und wollte ihn zum gemeinsamen Frühstück locken. Um 8.45 flog Julia Richtung Futterplatz, Romeo musste sich noch kurz warmlaufen...

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...und ca. 5 Minuten später flog er hinterher, immer schön am Boden entlang

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Auf der Wiese beim Futterplatz hielt Romeo dann noch ein kleines Nickerchen, Julia startete ihr tägliches Stylingprogramm

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Die Graureiher waren auch aufgewacht und flogen so langsam am Futterplatz ein

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Aktualisiert ( Samstag, den 25. Januar 2014 um 19:42 Uhr )
 
24.01.2014 Drucken E-Mail
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Freitag, den 24. Januar 2014 um 16:32 Uhr

Ca. 10cm Neuschnee sind über Nacht gefallen, Romeo und Julia haben die Nacht vermutlich an der Ach verbracht, in der Früh gegen 8 Uhr war weit und breit noch kein Storch zu sehen. Sie sind wintererprobt und wissen, was bei diesem Wetter zu tun ist. Als ich dann um 10 Uhr mit dem Futtereimer um die Ecke bog, da wurde ich schon sehnlichst erwartet. Der Storchenblick ist zwar immer noch skeptisch wenn sie mich sehen, aber sie treten nicht mehr die Flucht an. Der Futtereimer bekam heute einen anderen Platz, ich wollte mit der Kamera einen besseren Blick zum Frühstücksbuffet haben. Aber bis ich den Sicherheitsabstand eingenommen hatte, da waren wieder nur Sträucher, bzw. Zaun vor der Linse und wenig Storch! Der Hüter des weißen Eimers wird von Tag zu Tag dreister, Romeo und Julia mussten ihn heute auch ständig vertreiben. "Hau ab!" klapperten sie lautstark! Den Grauen stört das recht wenig!

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Energiesparmodus war dann angesagt für den Rest des Tages. Julia wollte es wohl nicht so recht glauben. Immer wieder guckte sie auf den Boden unter dem Motto: "Das sah doch gestern noch ganz anders aus."

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Die Grauen waren wie immer in der Überzahl, aber sie verhielten sich jetzt wenigstens ruhig und friedlich.

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23.01.2014 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 23. Januar 2014 um 16:34 Uhr

Bei Temperaturen von nachts unter 0°, dann tagsüber knapp über 0°, da hatten unsere Störche heute keine Lust auf große Aktivitäten und Frischfleischfang wie in den vergangenen Tagen. Romeo war schon recht früh beim Futterplatz eingetroffen, Julia kam für ihre Verhältnisse auch recht früh, kurz vor 9 Uhr flog sie ein. Romeo und Julia hatten heute nicht nur mit dem schlechten Wetter zu kämpfen - zu allem Überfluss bog auch noch der Vertretungsfutterspender mit dem weißen Eimer um die Ecke! Was sollten sie machen, wenn der Magen knurrte? Kaum war der Eimer abgestellt, da stürzte sich Romeo schon auf's Frühstück. Der Küchenchef hatte netterweise die Fische unten rein gepackt, da konnte er sich sofort auf seine Lieblingsspeise, die Eintagsküken, stürzen. Naja, da war allerdings der lästige Graureiher, dem Romeo erst mal ordentlich die Meinung sagen musste. Mit Schnabelhieben und heftigen Flügelschlägen versuchte Romeo, den  störenden "Mitesser" in die Flucht zu schlagen. Dazu brachten beide Störche ihren Ärger mit lautstarkem Geklapper zum Ausdruck! Romeo frühstückte dann weiter, Julia hielt den Graureiher auf Abstand. Als Romeo sich ordentlich gestärkt hatte, gönnte sich Julia ein ordentliches Frühstück - das brauchen die Störche bei der Kälte auch! Das kalte, windige Wetter lockte die beiden auch am Nachmittag nicht in die Achwiesen zu einem kleinen Ausflug, sie waren immer noch auf der Wiese beim Futterplatz, dort pfeift der Wind nicht ganz so ungemütlich. Sie widmeten sich ausgiebig dem täglichen Pflichtprogramm - der Gefiederpflege!

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Neben der Gefiederpflege gehört auch ein ordentliches Flügelstretching mit zum Programm...und auch jetzt lässt der Graue Romeo und Julia nicht in Ruhe und verfolgt die beiden wie ein Schatten

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Romeo hat den rechten Flügel gut gedehnt und gestreckt, Julia schüttelt den Staub aus dem Gefieder. Da liegen doch schon zwei Federn auf dem Boden, ob sie schon ihren Winter"pelz" abwirft?

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Jetzt ist Romeos linker Flügel dran mit dem Stretchingprogramm...

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Sie sind gut gestärkt und perfekt gepflegt, unsere Störche, gut gerüstet für die angekündigte Rückkehr des Winters!

 
22.01.2014 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 22. Januar 2014 um 20:44 Uhr

Romeo und Julia standen heute Nachmittag gemeinsam in den Achwiesen am Storchengraben, dort gab's bestimmt auch ein paar frische Leckerbissen!

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