Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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06.03.2018, der Nachmittag Drucken E-Mail
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Dienstag, den 06. März 2018 um 17:46 Uhr

Fünf Storchenpaare in Isny, die Meldung vom Vormittag ist längst überholt! Bei der Mittagsrunde zeigte sich, dass weitere Störche angekommen sind!

Auch unser Toni vom Lindennest hat es geschafft und steht wieder auf seinem Isnyer Zuhause! Noch ist er alleine, aber das wird sich sicher bald ändern!

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Tonis jüngerer Bruder und Nachbar Peppi, der bereits gestern eintraf, scheint nach wie vor mit Henriette liiert zu sein, jedenfalls ist die Storchendame unberingt, am Nachmittag präsentierte sie bereitwillig beide Beine.

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Paul und Julia waren am Nachmittags auch beide zu Hause, heute mussten die Nester gut bewacht werden, denn es flogen immer wieder ein oder zwei Herbergssuchende über den Platz und versuchten zu landen. Alle anwesenden Störche mussten ihren Platz verteidigen.

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Franz der Franzose, der aktuell das Eichennest beim Neidhammelbrunnen erobert hat, stand immer an vorderster Front, sein weißer Farbring ist nicht zu übersehen

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Die Storchendame, die sich hinter ihm versteckt, ist allerdings nicht seine Franziska vom vergangenen Jahr! Leider war heute kein genauer Blick auf ihre Beine möglich...

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...aber die Störchin mit der Nr. AL 578 am linken Bein, also Franziska, flog eine Runde nach der anderen über die Nester und versuchte vergeblich zu landen. Vom Nachbarbaum aus schaute sie sehnsüchtig rüber zu ihrem Franz, der mit seiner neuen Flamme auf dem Nest der Fredis hockt!

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Franz mit seiner neuen Partnerin auf dem Eichennest und Franziska auf dem Baum daneben

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Aber nicht nur die Störche von den Baumnestern sind zurückgekehrt, auch Lutz und Lutzi vom Kaminnest sind wieder da. Sie hatten sich so ein schönes Nest gebaut, dass im Herbst wegen der Heizung abgetragen werden musste. Es ist eine lange Geschichte, leider gab es keine Einigung und vernünftige Lösung für einen Nestersatz mit der Hausverwaltung, Frau Reinhard war zweimal hier und hat sich für die Störche eingesetzt. Ob das Storchenpaar dort oben einen Neuanfang wagen wird?

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06.03.2018 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 06. März 2018 um 10:14 Uhr

5 Storchenpaare in Isny!!!

Gestern ist der erste große Storchenzug des Jahres in Isny angekomen! Wetterbedingt mussten wir heuer lange drauf warten.

Ein nebliger, nasser, grauer Morgen, trotzdem konnte man schon von der Birkenallee aus besetzte Baumnester auf dem Festplatz erkennen, links das Eichennest mit Paul und Julia, ganz rechts das Lindennest von Peppi und Henriette, Familie Toni (das Nest in der Mitte) war noch verwaist!

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Aber auch das Eichennest beim Neidhammelbrunnen war wieder bewohnt!

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Bevor die Sicht auf das Eichennest beim Ochsenkeller perfekt war, flog Julia leider weg. Der Storch der zurück blieb, war eindeutig unser Paul! Unberingt und mit seinem berühmten schwarzen Pünktchen auf dem Flügel! Jetzt wissen wir auch, warum es Urs gestern Nachmittag so eilig hatte, zu seiner Gattin auf's Rathausnest zurückzukehren!

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Nebenan auf dem Lindennest, das werden Peppi und Henriette sein. Der Storch ist rechts beringt, die Nummer war bei der schlechten Beleuchtung mit der kleinen Kamera leider nicht abzulesen und einen Blick auf die Storchenbeine des zweiten Storches im Nest war auch nicht zu erhaschen. Aber die beiden gingen vertraut miteinander um, es werden wohl die beiden vom vergangenen Jahr sein.

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Wer jetzt auf dem Eichennest beim Neidhammelbrunnen die unberingten Fred und Frederike vermutet hat, der liegt leider falsch! Die Identifizierung war auch bei schlechtem Licht ganz einfach, denn da stand ganz stolz unser französisches Buchstabenmännchen, also Franz der Franzose mit einer Partnerin. Deren Beine waren auch nicht zu sehen, aber das Wetter wird auch mal wieder besser, dann kommen eindeutige Bilder! Oh je, da ist Ärger auch vorprogrammiert, wenn die Nestbewohner vom Vorjahr eintreffen werden. Es war aber zu erwarten, dass sich die Franzis um dieses Nest bemühen werden, denn da hatten sie es sich im vergangenen Herbst schon gemütlich gemacht, als Fred und Frederike abgereist waren.

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05.03.2018 Drucken E-Mail
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Montag, den 05. März 2018 um 15:09 Uhr

Urs hat nach wie vor zwei Eisen im Feuer! Über Nacht konnte man nur einen Storch auf dem Rathausnest sehen, das wird Ursula gewesen sein, während sich Urs dort aufhielt, wo er weder von einer Webcam, noch von einer zweibeinigen Storchencam (wegen der Dunkelheit) gesehen werden konnte. Im Morgengrauen kehrte er dann reumütig auf's Rathausnest zurück zu seiner Ursula, die  - zurecht - recht reserviert am Nestrand stand. Da musste Urs schon alle Register ziehen, um bei seiner Storchengattin für gut Wetter zu sorgen!

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Die Versöhnungszeremonie hielt ihn allerdings nicht davon ab, kurz darauf in Richtung Futterplatz zu fliegen, um dort oben auf dem Hochhaus nach dem Futterspender Ausschau zu halten...

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Julia war natürlich auch gleich zur Stelle, nach dem Futterspender hielten sie vergebens Ausschau, bei frühlingshaftem Wetter kann sich Storch jetzt wieder selber verpflegen, aber man kann's ja mal versuchen!

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Urs zeigte sich dann am Vormittag wieder bei seiner Gattin, Julia war in den Neutrauchburger Wiesen kurz auf Futtersuche, dann stand sie wieder mit hängendem Kopf alleine auf ihrem Eichennest

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Um die Mittagszeit standen dann wieder zwei Störche auf dem Eichennest, auf dem Rathausnest war nur einer zu erkennen...

...eindeutig Julia, ihr Partner wollte sich nicht outen, denn zur Identifizierung braucht man schon beide Beine!

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...aber dann juckte es am Öhrchen, und Storch  musste das andere Bein aus dem Gefieder holen - ha, erwischt!!! Es war Urs!!!

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04.03.2018 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 04. März 2018 um 17:18 Uhr

In der Früh sah es noch ganz nach einer schweren Beziehungskrise zwischen den Rathausstörchen Urs und Ursula aus. Ursula stand alleine auf dem Nest.....

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...während es sich Urs nach einem gemeinsamen Frühstück mit Julia auf deren Eichennest bequem gemacht hatte und sich ausgiebig der Gefiederpflege widmete. Es ist Sonntag, da will man doch gut aussehen!

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Julia pflegte ihre Federchen ebenfallls auf Hochglanz, dazu braucht sie stets viel Platz und nutzt gerne ein freies Nest in der Nachbarschaft, so lange die noch ungenutzt zur Verfügung stehen. Heute war es das Peppi/Henriette-Nest.

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Links Julia, rechts das Eichennest mit Urs

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....und von der anderen Seite, jetzt ist das Eichennest mit Urs links, Julia rechts auf dem Lindennest

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Eine Weile später hatten sie die Plätze gewechselt und sahen sich tief in die Augen, Julia auf ihrem Nest, Urs auf der "Terrasse" daneben

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...grübel grübel, für wen soll ich mich bloß entscheiden???

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...für die Julia, die schon am Nest rumbastelt?

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Die Entscheidung fiel zugunsten von Ursula aus, denn bald darauf konnte man Urs über die Webcam beobachten, wie er reumütig zu seiner Gattin auf's Rathausnest zurückkehrte.

Am Nachmittag gab's ein großes Storchentreffen in den Achwiesen, da wuselten plötzlich acht Störche herum, die alle nicht sehr dicke miteinander befreundet schienen. Es wurde kräftig gefaucht und mit den Flügeln geschlagen. Dann zog einer nach dem anderen wieder ab und flog Richtung Dornweidmoos.

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Die Rathausstörche waren nicht dabei, die haben ein Alibi!

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Aber kurz darauf landeten zwei Störche auf Julias Eichennest! War Paul wieder da?

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Bis ich allerdings vor Ort war um die Störche näher zu betrachten, stand Julia alleine dort oben. Ich war noch zweimal am Nest, Julia war alleine.

Vor lauter Storchenbeziehungsstress geht da fast unter, dass wir auch ganz brave Storchenpaare haben, die genau wissen, wo sie hingehören und zu wem! Finn und Finja sind gemeint, die seit heute wieder gemeinsam auf dem Kastaniennest stehen!

 

 

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 04. März 2018 um 20:09 Uhr )
 
03.03.2018 Drucken E-Mail
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Samstag, den 03. März 2018 um 16:34 Uhr

Alles wie gehabt beim Storchenfrühstück! Zum Glück hilft Urs bei der Verteidigung des Futtereimers, denn alleine hätte Julia gegen die beiden frechen Graureiher keine Chance! Als sich die Störche gestärkt hatten, flogen sie sofort wieder weg, Richtung Nest, das war das Ziel. Die beiden landeten zuerst auf Julias Eichennest, aber Urs setzte seinen Flug nach einem kurzen Zwischenstopp gleich fort und flog nach Hause auf's Rathausnest. Es war allerdings nur eine ganz kurze Stippvisite, das schweizer Storchenmännchen flog gleich wieder zurück in Richtung Futterplatz. Julia war inzwischen auf's Toninest rübergehüpft und widmete sich ausgiebig der Gefiederpflege. Das Wetter war ja gar nicht so schlecht, gut möglich, dass der eine oder andere Storch zurückkehrt, da wollte sie perfekt aussehen!

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Julia weiß aus jahrelanger Erfahrung, dass der Futterexpressnur einmal am Tag erscheint, wenn einem dann noch der Magen knurrt, muss man sich in Eigenregie in einem der vielen offenen Gräben um einen Nachschlag bemühen. Urs vertraut immer noch seinem treuherzigen Blick und hofft auf eine zweite Portion im Eimer. Pech gehabt, mein lieber Storch, der Eimer wird nur abgeholt!

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Um die Mittagszeit war über die Webcam zu sehen, dass Urs zweimal einen Storch in die Flucht schlug, der auf dem Rathausnest landen wollte.l Es ging alles so schnell, kann sein, dass er unberingt war, kann aber auch sein, dass es Julia war.

Eine Weile später stand Julia einsam und alleine auf ihrem Eichennest und klapperte immer wieder. Urs hütete sein Rathausnest

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Auf dem Rückweg von der Nachmittagsrunde war Julia am Storchengraben zu sehen, Urs im Hintergrund auf seinem Zuhause.

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Was auf den ersten Blick nicht zu erkennen war, links neben Julia steht noch ein Storch im Graben und sucht fleißig nach Futter. Den habe ich nur bemerkt, weil ich durch's Fernglas einen zeternden Graureiher beobachtete, der auch vor Ort war. Ausnahmsweise war das Reihergezeter mal nützlich! Der Storch bei Julia trägt einen Ring am linken Bein, vielleicht einer der Finnis?

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In der Zwischenzeit steht ein unberingter Storch auf dem Rathausnest. So, Urs, jetzt musst Du Dich entscheiden!

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