Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
21.01.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Samstag, den 21. Januar 2017 um 16:21 Uhr

Die vergangene Nacht liegt bis jetzt auf Platz eins im Wettbewerb "kälteste Nacht des Jahres"! -20° wurden auf dem Thermometer angezeigt. Julia hatte die Nacht bestimmt wieder in der Ach verbracht, gegen 9 Uhr zeigte sie sich am Futterplatz.

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Als sie ihren zweibeinigen Futterexpress kommen sah, flog sie kurz rüber auf eine Birke an der Allee...

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

...als die Luft am Futterplatz dann wieder rein war, kehrte sie unverzüglich zurück auf eine Wartebirke neben dem Futterplatz, sie prüfte vorsichtshalber nochmal die Lage...

Bilder oder Fotos hochladen

...dann stürzte sie sich aber gleich auf ihre Mahlzeit, auch wenn heute nicht der Lieblingseimer an der Reihe war. Ich denke wir sind uns einig - bei diesen Temperaturen braucht Julia eine Extraportion Energiefutter, und die kriegt sie auch!

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Herrlicher Sonnenschein und nur noch einstellige Minustemperaturen über Mittag, das wusste auch Frau Storch zu schätzen! Julia hatte heute das Nest der Henris ausgewählt, um dort oben die Sonne zu genießen und ausgiebig das Gefieder zu pflegen.

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

 

 

Aktualisiert ( Samstag, den 21. Januar 2017 um 16:39 Uhr )
 
20.01.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Freitag, den 20. Januar 2017 um 17:16 Uhr

Weiterhin Klein-Sibirien bei uns im Allgäu, -14° zeigte das Thermometer heute Morgen bei uns an. Dick eingemummelt dann der morgendliche Kontrollgang zur Achbrücke: Julia stand auf ihrem Posten.

Bilder oder Fotos hochladen

Gegen 9 Uhr dann der Anruf: Julia war zu einer ihrer Wartebirken beim Futterplatz geflogen

Bilder oder Fotos hochladen

Sobald der Futtereimer (heute war es wieder Julias geliebter weißer Eimer!!!) an Ort und Stelle steht, sollte bei zweistelligen Minustemperaturen alles möglichst schnell gehen.

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Julia scheint das inzwischen verstanden zu haben, denn sie flog tatsächlich sofort los als sie sah, dass ich den Rückzug angetreten hatte. Allerdings wurde sie von der lästigen Krähe verfolgt, das passte unserer Storchendame ganz und gar nicht. Die Störchin musste erst etliche Runden überm Revier drehen, bis sie den nervigen Verfolger abgeschüttelt hatte. Danach setzte sie zur Landung an.

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

 

 

 

 

 
19.01.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 16:26 Uhr

Eine eiskalte Nacht (-11,7° hier bei uns am Haus) liegt hinter uns, da macht man sich natürlich Gedanken um Frau Storch. Aber eine erfahrene Winterstörchin wie Julia weiß genau, was bei diesen Temperaturen zu tun ist, sie "wärmte" sich die Füße in der Ach und gönnte sich ihr erstes Frühstück in Form von Frischfleisch.

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Als sich dann später die Sonne zeigte, genoss die Störchin die Sonnenstrahlen und sonnte sich auf einer ihrer Wartebirken. Am späteren Vormittag dann ein vorwurfsvoller Blick in Richtung zweibeiniger Futterexpress: "Wo warst Du denn? Hast wohl zu lange mit den Storchenfreunden geratscht!"

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Julias Storchentafel

Bilder oder Fotos hochladen

Julia mit ihrem Schatten im Anflug

Bilder oder Fotos hochladen

Aber dann, oh Schreck, ein anderer Eimer, dem die übervorsichtige Julia zunächst überhaupt nicht über den Weg traute. Sie drehte etliche Runden um den Eimer, mal links rum, mal rechts rum...

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Am Nachmittag stand Julia nicht wie üblich am Futterplatz, dort war nur ein Graureiher, der den leeren Futtereimer bewachte. Julia hatte ganz andere Pläne. Ich entdeckte sie auf dem Nest, bzw. daneben.

Bilder oder Fotos hochladen

Da macht man sich Sorgen um einen einsamen Storch bei Schnee und Kälte und was macht dieser Storch? Bastelt fröhlich mit Stöckchen herum! Was hat diese Störchin vor? Will sie ihren Storchengatten, der sicher demnächst eintreffen wird, mit einem Zweitnest überraschen?

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

 

 

 

 

 
18.01.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 16:24 Uhr

Der fiese, eisige Nordostwind bläst nach wie vor, und es ist kein Vergnügen, sich außerhalb der schützenden Häuser aufzuhalten. Störchin Julia erschien heute später als üblich am Futterplatz, da war ich wieder auf "helfende Augen" angewiesen. Einen Platz auf einer ihrer Wartebirken konnte sie sich verkneifen - das kann ich sehr gut verstehen. Sie erwartete ihren Früstücksexpress in ihrem Storchenrondell, da war es wenigstens etwas windgeschützt.

Bilder oder Fotos hochladen

...gespannter Blick: Wann kommt denn endlich mein Futtereimer?

Bilder oder Fotos hochladen

Während am Futterplatz noch etwas Schnee geschaufelt wurde bevor die Küken serviert wurden, flog Julia im Tiefflug eine Runde nach der anderen über die tiefverschneite Wiese. Und als sie sich ganz sicher war, dass der zweibeinige Futterspender sich weit genug entfernt hatte, landete sie wie gehabt im tiefen Pulverschnee. Ganz mühsam kämpfte sie sich dann wieder mithilfe ihrer Flügel vorwärts zu ihrer wohlverdienten Mahlzeit. (am linken Bildrand in der Mitte ist der Futterplatz mit dem Eimer zu erkennen)

Bilder oder Fotos hochladen

Schritt für Schritt kam sie näher...

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Geschafft!!! Aber bevor sie sich ihrem Frühstück widmete, prüfte sie wie immer ganz sorgfältig die Umgebung. Ja, sie ist sehr, sehr vorsichtig, unsere Julia!

Bilder oder Fotos hochladen

Mahlzeit!

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Schluck

Bilder oder Fotos hochladen

Bilder oder Fotos hochladen

Frau Storch hielt auch am Nachmittag die Stellung auf ihrem Futterplatz. Es scheint windgeschützt zu sein, weil sie es dort so lange aushielt.

 

 

 

 
17.01.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Dienstag, den 17. Januar 2017 um 15:39 Uhr

Bei der Morgenrunde war von Julia Adebar weit und breit nichts zu sehen, gegen 10 Uhr kam dann der Anruf: Julia ist da! Sie stand schon wartend am Futterplatz, dort war es etwas windgeschützt. Auf ihrer Wartebirke wollte sie heute nicht Platz nehmen, verständlich, denn es pfiff ein äußerst unangenehmer, eisiger Nord-Ost-Wind.

Bilder oder Fotos hochladen

Als sich der Frühstücksexpress durch den Tiefschnee kämpfte, drehte Julia ein paar Runden überm Futterplatz...

Bilder oder Fotos hochladen

Auch heute fackelte sie nicht lange rum und flog sofort wieder zum Storchenbuffet, als sie mich hinter den Schneehaufen verschwinden sah. Die letzten paar Meter legte sie zu Fuß zurück, gar nicht so leicht im tiefen Pulverschnee, und Julia nahm die Flügel zu Hilfe. Flügelschlagend erreichte sie ihren Futtereimer. Kälte und Wind bedingt konnte ich mir weiterte Bilder verkneifen.

Bilder oder Fotos hochladen

Ob Julia den Rest des Tages an geschützter Stelle in der Ach verbracht hat? Gesehen habe ich sie nicht mehr.

 

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 101