Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
08.05.2021 Drucken E-Mail
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Samstag, den 08. Mai 2021 um 21:10 Uhr

Endlich wieder Sonne!!! Die drei Zwerge auf dem Rathausnest haben Kälte und Nässe genau so gut

überstanden wie die Ministörche von Emil und Emilia! Das Daumen drücken hat geholfen, und wir

können erst mal aufatmen.

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Das Emilnest wie immer mit einem Zaungast - Herr Sara war wieder da!

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Eine Eiche weiter präsentiert unser sechszehntes Storchenpaar ganz stolz das neue Nest

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Die Lindenblätter sprießen ums Nest von Lottchen und Sammy

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Lina vom Eichennest 4 hat noch etwas Deko für's Nest besorgt, Linus wärmt die Eier

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Toni ist zurückgekehrt....

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Toni hat gefüttert und verspeist die Reste...Antonia bewundert ganz stolz die Kleinen

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Die beiden haben schon oft bewiesen, dass sie ganz tolle Storcheneltern sind, die Daumen sind gedrückt,

dass Toni und Antonia ihren Nachwuchs auch in diesem Jahr großziehen können!

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Berta vom Eichennest 2 beim Neidhammelbrunnen steht auf und streckt sich ...

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...die Kleinen wurden kurz durchgeknibbelt.....dann legte sich Berta wieder auf's Nest und wärmte

die kleine Rasselbande

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Eichennest 1 beim Ochsenkeller: einer der Paulis war zurückgekehrt...

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Schichtwechsel...

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Fütterung bei den Paulis!!!!!

..uns gehen die Daumen aus, wenn wir für so viele Storcheneltern und -kinder drücken müssen!!!

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In acht Nestern ist jetzt der Nachwuchs geschlüpft!

Am Nachmittag dann mit dem Rad in der Umgebung von Maierhöfen - Störche auf der Wiese auf Futtersuche.

Und es war sogar ein Schwarzstorch dabei!!!!!

...dachte ich, als ich im Gegenlicht Bilder machte.

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Als ich mir die Bilder näher betrachtete, war der "Schwarzstorch" seltsam weiß unter den Flügeln. Und

er sah eigentlich gar nicht wie ein Schwarzstorch aus, eher ein Braunstorch! Der Storch hatte gebadet,

ich sah ihn noch aus einem Graben hüpfen. Hatte er ein Moorbad genommen? Oder war er in Jauche

gefallen?

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Den Ring konnte ich nicht ablesen, der war auch verdreckt!

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07.05.2021 Drucken E-Mail
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Freitag, den 07. Mai 2021 um 20:09 Uhr

Die dicken Sorgenfalten auf der Stirn vieler Storchenfreunde war

nicht unbegründet. Einstellige Temperaturen, dazu wieder heftiger

Dauerregen - kein Wetter, das man sich für kleine Storchenkinder

wünscht! Aufatmen dann erst ab heute Nachmittag, beim Blick

ins Rathausnest kommt Erleichterung auf, die Kleinen

machen einen putzmunteren Eindruck! Die erste Hürde haben die

Zwerge überwunden, natürlich haben die Storcheneltern auch einen

perfekten Job gemacht.

Bei der Nesterkontrolle am Vormittag hatte ich Glück, ich hatte

tatsächlich eine Regenpause erwischt. Aber da ich den dicken, schwarzen

nicht über den Weg traute, war vorsichtshalber nur die kleine Kamera

dabei, die Bilder sind natürlich nicht so gut.

 

Storchenfrühstück in den Rotmooswiesen...

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Frank vom Bergahornnest 1 füttert

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...Deckel schnell wieder drauf

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Sammy war auf dem Festplatz unterwegs, das Nest muss erweitert werden, er brauchte noch Bau-

material

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...Eichennest Nr. 5: Tonino macht Hausarbeit, Leonie wendet die Eier

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Trotz Sauwetter, die Storchengäste waren heute wieder schwer in Form, versuchten immer wieder

auf den Nestern der Kollegen zu landen und scheuchten sich gegenseitig um die Baumnester

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Starke Nerven sind nach wie vor bei Emil und Emilia gefragt, denn eine Etage über ihrem Nest

versucht noch immer Herr Sara zu bauen, und wieder eine Etage höher machte sich ein Gast breit

Mit dem Nachwuchs scheint bei den Emils alles im grünen Bereich zu sein, einer der Altstörche lag

entspannt auf dem Nest

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...Neuigkeiten vom Strommastnest!!! Mathis oder Sophie füttert den frisch geschlüpften Nachwuchs!

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...und schnell wieder den Deckel drauf!

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Kurze Zusammenfassung, falls jemand den Überblick verloren hat!

Wir haben 15 besetzte Storchennester, in 14 wird gebrütet, davon ist in 7 Nestern schon der Nachwuchs

geschlüpft. Zwei Storchenpaare sind noch mit Nestbauversuchen beschäftigt.

 
06.05.2021 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 06. Mai 2021 um 16:31 Uhr

Die Zwerge in den Isnyer Nestern haben die Kälte und Nässe gut

überstanden und durften am Vormittag ein wenig Sonne genießen,

kalt und windig war's trotzdem, aber ein Allgäuer Storchenkind muss

das schon aushalten. Inzwischen hat wieder Regen eingesetzt, der

wird uns auch morgen noch verfolgen. Die Storcheneltern auf dem Rat-

hausnest und auf dem dritten Eichennest müssen den Nachwuchs, der

schon ordentlich gewachsen ist, irgendwie zusammenfalten, damit er

unter die Flügel passt. Durchhalten ihr Kleinen, am Samstag geht's

wettermäßig wieder aufwärts!

Ruhiges Storchentreiben am Morgen bei den Baumnestern auf dem Festplatz

...Toni vom Lindennest ist zurückgekehrt...

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...auch Franz der Franzose vom Eichennest 2 beim Neidhammelbrunnen war nach Hause zurückgekehrt....

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Linus vom Eichennest 4 mit seiner brütenden Lina

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bei Paul und Pauline vom Eichennest 1 beim Ochsenkeller mussten die Außenanlagen gerichtet werden...

Die Schweizerin Leonie vom Eichennest 5 wünscht sich ein noch größeres Nest und sammelt fleißig

Stöckchen im Sportstadion

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...und wieder zurück auf dem Nest mit der kostbaren Fracht

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Morgenstund hat Gold im Mund! so denkt vermutlich Herr Sara, wenn er jeden Tag ein paar Stöckchen

auf seinen Lieblingsast schleppt. Aber zum Glück lässt er die anderen Storchenpaare mit Nachwuchs, bzw.

Eiern in den Nestern in Ruhe. In den vergangenen zwei Jahren war das anders, da hatten Urs und Ursula unter

den Angriffen von Herrn Sara zu leiden. Frau Reinhard vermutete, dass der Nachwuchs auf dem Rathausnest

deshalb nicht überlebt hat, weil Urs udn Ursula dass Nest verteidigen mussten und deshalb zu wenig Futter

herbeigeschafft hatten.

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...ein paar Stöckchen sind schon hängengeblieben, die möchte man ihm am liebsten festtackern,

damit ein Anfang gemacht ist und er damit weiterbauen kann

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Auf den ersten Blick sieht es aus wie drei Storchenkinder im Emilnest...

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...in der Vergrößerung sind es zwei Köpfchen und ein Flügelchen...

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dann ging der Nachwuchs von Emil und Emilia in Deckung, es war nichts mehr zu sehen. Es war kalt und windig

und es gab nichts zu futtern, also kein Grund, um noch länger über den Nestrand zu gucken!

 

Nächster Beobachtungsort! Vom Blaserturm aus ein Blick zum Sendemastnest von Finn und Finja:

Finn füttert! Viel Glück für Finn und Finja in ihrem achten Isnyer Storchensommer!

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...und weil's so kalt war, deckte Finn den/die Kleinen gleich wieder zu!

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Blick durch's andere Fenster im Türmerstübchen auf dem Blaserturm: Ursula bewachte ihre Kleinen

...es war zunöchst ruhig im Nest, die Kleinen machten ein Nickerchen,

Ursula hatte Zeit für eine gründliche Gefiederpflege

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...ab und zu riskierten die drei dann doch einen Blick!

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...jetzt waren die Kleinen dran, denn auch so kleine Storchenkinder sollen picobello aussehen und müssen

saubergeknibbelt werden...

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Die Begeisterung für die Knibbelaktion hielt sich zumindest bei einem in Grenzen:

"Mama, hör doch auf, dauernd an mir rumzuzupfen!!!"

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Der mit der größten Klappe hatte sein Ziel erreicht, Mama Ursula knibbelte nicht weiter

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Das mit dem Knibbeln wurde also nix, Mama Ursula begann mit der Hausarbeit und räumte auf.

"Warte, Mama, ich helf Dir, ich kann das, ich bin schon so groß!"

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Mama Ursula nahm ihr Pflegeprogramm wieder auf und machte vor, was am Gefieder zu tun ist,

der Größte der Kleinen machte brav mit.

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Früh übt sich! Da wurden auch schon die Stummelflügelchen trainiert!

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Nach so viel Training knurrte der Storchenmagen und der Futterexpress wurde sehnsüchtig erwartet

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Vielleicht kommt der Futterexpress schneller zurück, wenn man nur laut genug klappert? Ja, auch klappern

können die Zwerge schon recht gut!

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"Ich bin hier der kleine Chef, sieht man doch, oder?"

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frech ist er auch schon! Soll wohl heißen: "Ihr könnt mich mal!"

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Also wenn man die beiden so ansieht.....ganz die Mama, oder?

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Die Rückkehr vom Futterexpress wollte ich mir eigentlich nicht entgehen lassen....geduldig harrte ich in der

Kälte im zugigen Türmerstübchen aus. Aber nach eineinhalb Stunden war ich so durchgefroren, dass ich

aufgab. Und kaum war ich wieder unten auf dem Marktplatz, flog oben im Nest Urs ein!

 
05.05.2021 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 05. Mai 2021 um 20:19 Uhr

Eigentlich ist es ja eine schöne Zeit, wenn neues Leben in den Storchennestern

einkehrt. Aber ganz ehrlich, so richtig entspannt kann ich erst dann wieder zu

den Nestern gucken, wenn der Nachwuchs aus dem Gröbsten raus ist. Wir hatten

einfach zuviele Schicksalsschläge in den vergangenen Jahren. Für die nächsten

Wochen sieht es dann so aus: banger Blick auf die Webcam....banger Bllick

auf's Thermometer, banger Blick auf die Wetterprognosen. Jeder Tag ohne

traurige Ereignisse in den Nestern ist ein guter Tag. Unser Storchennachwuchs

ist zum Glück noch so klein, dass die Eltern gut wärmen und schützen können.

Das müssen sie auch, denn es hat heftig geregnet, dazu pfeift ein ungemütlicher

Wind bei einstelligen Temperaturen. Am Vormittag war im Dauerregen nichts

von den Störchen zu sehen. Am Nachmittag nutzte ich eine Regenpause für eine

kurze Nesterkontrolle. Es scheint alles in Ordnung zu sein. Auch auf dem

Rathausnest von Urs und Ursula turnen die drei Storchenkinder putzmunter

im Nest herum. Sie würden gerne mehr rumturnen, dürfen bei den Temperaturen

aber nur kurz frische Luft schnappen. Urs und Ursula haben alle Flügel voll zu tun,

um die Rasselbande zuzudecken, die wollen lieber zwischen den Flügeln rausgucken.

Bei den Finnis könnte es jetzt auch Nachwuchs geben, aber wetterbedingt konnte

ich heute gar nichts erkennen.

Eventuell gibt es im Bergahornnest 1 bei Frank und Liese schon Nachwuchs...

Frank war auf dem unteren Festplatz unterwegs, der Schnee ist bis auf einen kleinen Rest geschmolzen

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...wieder Zuhause

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...und wieder weg...später sah es auf dem Nest nach Fütterung aus...

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Tonino werkelt am Nest herum...

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...Leonie hält die Eier warm

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...kurze Zeit später hatten die beiden die Plätze getauscht!  Eigentlich tippte ich bei diesem Storch

auf unseren Toni, denn das Sportstadion, das ist eigentlich sein Revier...

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...heute war Leonie dort unterwegs

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Leonie blieb nicht lange alleine, ein großer unberingter Storch landete in ihrer Nähe, etwa Paul? den hatte

ich dort aber noch nie gesehen! Aber Paul stand auf der "Terrasse" bei seinem Nest, den konnte ich sehen.

Es war Rudi vom Bergahornnest 2...wollte er der schönen Leonie etwa Gesellschaft leisten???

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Nein, Rudi machte einen auf dicke Hose und wollte Leonie Angst einflößen...

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...aber Leonie saß sich nur zu einem kurzen Senkrechtstart veranlasst und behauptete ihren Platz

im Sportstadion - recht so, Leonie!!!

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...sie würdigten sich zwar keines Blickes, jeder ging seiner Wege, aber der Frieden war wieder hergestellt

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Antonia vom Lindennest hat gefüttert

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Eine Linde weiter waren Sammy und Lottchen zu sehen.

Man sieht's auf den Bildern, graue Wolken und blauer Himmel wechselten sich am Nachmittag ständig ab.

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bald sind die Nester zugewachsen und die Störche können hinter einer Blätterwand ihre

Intimsphäre genießen

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Paul auf der "Terrasse" neben seinem Nest

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Emil/Emilia, da wird kurz nach dem Rechten gesehen und der Nachwuchs gleich wieder zugedeckt

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das siebte Eichennest ist ordentlich gewachsen, ob die beiden noch mit einer Brut beginnen werden?

Für Herrn Sara und Frau Sarotti wird es kein eigenes Nest geben, er ist einfach nicht der geborene Nestbauer

und ein fertiges Nest hat ihm keiner zur Verfügung gestellt - schade für die beiden!

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Bonnie und Clyde auf dem Eschennest

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Bonnie brütet, Clyde hat frei

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nach wie vor versucht ein Unberingter, auf der Esche ein Nest zu bauen, er hat jetzt fast alle Etagen durch

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heute legte er Stöckchen in diese Astgabel

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04.05.2021 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 04. Mai 2021 um 16:46 Uhr

Linus vom Eichennest Nr. 4 braucht Polstermaterial für sein Nest. Erwartet er

auch schon seinen Nachwuchs?

....ordentlich Schwung holen...

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...gar nicht so einfach, vom Boden abzuheben, wenn man so schwer bepackt ist

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Ein Stück weiter war Bonnie vom Eschennest auf Frühstückssuche...

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Einer der Wohnsitzlosen, die auch gerne in Isny einen festen Wohnsitz hätten, versuchte sich heute im

Nestbau auf der Esche unterhalb des Nestes von Bonnie und Clyde...

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vom morgendlichen Arbeitseifer war am Nachmittag nichts mehr zu spüren, da glänzte dieser Storch durch

Abwesenheit.

Emil (oder Emilia?) standen schon am frühen Morgen die Federn zu Berge!

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...dann wird ganz stolz der Nachwuchs präsentiert

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Der Morgenwind war eisig kalt, die Kleinen wurden bald wieder zugedeckt!

...ein paar Bäume weiter:

Toni vom Lindennest füttert!

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Toni hatte für reichlich Frühstück gesorgt, alles schafften die Kleinen nicht, die Reste gönnte sich dann der

frischgebackene Storchenpapa, der muss ja auch bei Kräften bleiben!

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...ein kleines Würmchen für den Papa...

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Und weils kalt war, wurden die Kleinen nach dem Frühstück sofort wieder zugedeckt!

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Linus vom Eichennest 4 brütet, Lina überprüft den Luftraum, da war ein Rotmilan unterwegs

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Tonino vom Eichennest 5 brütet, seine Leonie räumt auf

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auch die Außenanlagen müssen in Ordnung gehalten werden...

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