Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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05.04.2019 Drucken E-Mail
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Freitag, den 05. April 2019 um 16:15 Uhr

Winterliche Verhältnisse in Isny am Morgen, zwei unserer rotbeinigen Bewohner waren im Riedmüllermoos unterwegs

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Unbeeindruckt vom Winterwetter sammelten unsere Stromis fleißig Stöckchen und bastelten an ihrem Nest weiter

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Der gewohnte Anblick auf der Eiche, das Storchenpaar unten, der Graureiher thront fröhlich oben im

Storchennest!

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....allerdings - am Nachmittag durften die Störche wieder mal auf ihrem Nest sitzen!

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...einen Baum weiter sortierte der HES SK 905 die gesammelten Zweige in der richtigen Reihenfolge

auf dem Ast, in der Hoffnung auf ein stabiles Fundament

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Auf einem Baum hinterm Jugendzentrum ist sein fränkischer Kollege DER AV 170 aus Wassertrüdingen in etwa ähnlich weit

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...und er sammelt fleißig weiter

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Sieht so aus, als wären jetzt auch im Eichennest von Paul und Pauline Eier

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Sammy und sein Riesennest

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Kameraschwenk zur Alten Gerbe mit winterlichen Hintergrund...

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die Floris am Nachmittag, das Nest ist wirklich nur minimalistisch ausgestattet

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Ungewöhnlicher Fluggast über den Baumnestern am Nachmittag - Isny liegt nicht auf der Standardroute der Friedrichshafener

Zeppeline

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Die nächsten Bilder zeigen einen kleinen Ausschnitt der Horrorszenen, die sich am Nachmittag im Nest

von Hope abspielten. Und wer von der Tragödie im Ellwanger Storchennest gelesen hat, dem stockt

beim Anblick eines heftigen Storchenkampfes der Atem! Hope wurde heftig attackiert, immer wieder

drehte ein Storch seine Runden über den Baumnestern und setzte zur nächsten Attacke an, der Angreifer

saß zwischendurch auch als Sieger auf dem Nest, es war der AW 966, ein Zweijähriger aus Tripsdrill/Cleebronn.

Gefahr bestand nicht nur durch die gefährlichen Schnabelhiebe, mit denen die  Störche aufeinander losgingen,

für die flügelschlagenden Störche bestand auch im engen Geäst größte Verletzungsgefahr für die Flügel.

Kein schöner Anblick, wenn man tatenlos zusehen muss.

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Der Angreifer hat zwischenzeitlich das Nest erobert...

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...immer wieder ging der Kampf weiter, Hope ließ sich das nicht so einfach gefallen

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Die beiden kämpften gefühlt ewig, dann standen zwei auf dem Nest, bange Sekunden, bis die Ringe abgelesen

werden konnten - Hope und Hana sind wieder auf ihrem Nest auf der verbotenen Linde, Hana hat gleich

Polstermaterial für ihren Helden mitgebracht!

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Hope zeigt laut klappernd, wer hier der Chef ist!

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...und er scheint zum Glück nicht verletzt zu sein, denn er widmete sich gleich ausgiebig den angenehmen Dingen des

Storchenlebens!

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04.04.2019 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 04. April 2019 um 19:46 Uhr

Frau Krome von der Vogelwarte in Radolfzell hat geschrieben, nicht nur, um die "Personalien"

meiner Fundmeldungen mitzuteilen. Sie hat auch auf meine Nachfrage wegen unserer

Julia geantwortet. In Radolfzell ist bis jetzt keine Meldung über Julias Aufenthalt eingegangen,

sie hat auch noch bei ihrer Kollegin von der Vogelwarte in Sempach nachgefragt (dort hatte

ich mich auch schon erkundigt), auch in der Schweiz gibt es keine Infos über Julia. Frau Krome

hat versprochen, sich sofort zu melden, wenn es Neuigkeiten gibt. Wir dürfen die Hoffnung

nicht aufgeben!

Aber Frau Krome hatte auch ganz tolle Neuigkeiten! Seit ca. einer Woche lebt ein Storch mit

der Ringnummer DER A 1 L 76 in Isny, jetzt kam die Rückmeldung. Er ist 2017 in Neukirch-Wildpolds-

weiler (bei Tettnang) geschlüpft. Insider wissen jetzt natürlich sofort, dass auch Toni (2011)

und Peppi (2014) aus diesem Nest stammen, d. h. zur Zeit leben drei Brüder in Isny!!!

 

An der Farbe des Himmels kann man ganz leicht erkennen, welche Bilder noch von gestern

Nachmittag und welche von heute sind!

Gestern um die Mittagszeit machte dieses Storchenpaar auf dem Rathausdach, neben der Sirene,

auf sich aufmerksam. Sie genossen sichtlich ihr Liebesleben und verteidigten laut klappernd ihren Sitzplatz

Das Männchen ist der DER A 1 L 76, also der zweijährige Bruder von Peppi und Toni, die Storchendame an

seiner Seite stammt aus Zürich in der schönen Schweiz und ist ebenfalls zwei Jahre alt. Sie trägt die

Ringnummer HES SK 621, und ist auch erst seit Kurzem in Isny.

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...Lage peilen...

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Das Paar scheint ernste Absichten zu haben, denn heute wurden fleißig Stöckchen auf's Rathausdach

geschleppt. Direkt neben der Sirene, eigentlich praktisch! Man kann sich bei Regen unterstellen, bei Sonne

spendet die Sirene Schatten. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen, dass der Storch vor Schreck

vom Dach fällt, wenn der Feueralarm losgeht. Jürgen hat berichtet, dass die Sirene zur Zeit nicht aktiv ist.

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Weiterhin einsam und alleine auf dem Rathausdach: Herr Sara

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Storch DER AV 170, der vor ein paar Tagen auf einer Kiefer bei der Rotmoossporthalle saß und seitdem einen

Baum hinterm Jugendzentrum hütet, stammt aus Wassertrüdingen, Ortsteil Alterstrüdingen, in Mittelfranken.

 

 

 
03.04.2019 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 03. April 2019 um 11:02 Uhr

Schon von Weitem war nicht zu übersehen und zu überhören, was sich auf der verbotenen Linde abspielte...

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...ein wenig eng ist's noch im Nest, da kann man im Eifer des Gefechtes schon mal das Gleichgewicht verlieren...

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Wen hat Hope denn jetzt an seiner Seite, bzw. unter sich?

Die Storchendame inspiziert das neue Nest...

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Die Storchendame ist keine Unbekannte, sie saß bereits vor ein paar Tagen mit Hope auf der verbotenen Linde,

die beiden versuchten vergeblich, gemeinsam ein Nest zu bauen. Dann wandte sich die Dame DER AY 147 einem

anderen Storch zu, der konnte allerdings auch kein Nest vorweisen, geschweige denn, ein ordentliches bauen.

Und so kehrte AY 147 reumütig zu Hope zurück, das tolle Nest hat sie überzeugt. Die Storchendame an Hopes

Seite wird als Hana in die Isnyer Storchengeschichte eingehen. Wollen wir hoffen, dass sie bleibt!

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Hana beginnt, die Innenstattung des Nestes nach ihren Vorstellungen zu gestalten

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Hana trägt schon weiße Strümpfe! Sie stärkt sich in den Rotmooswiesen, während Hope das Nest bewacht

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Die Brüder Hope und Sammy sind echte schwäbische Häuslebauer, das haben sie mit ihren tollen Nestern

inzwischen bewiesen!

Sammy sammelt Zweige unterhalb vom Bauhof ein

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...nach getaner Arbeit muss auch er sich erst mal in den Rotmooswiesen stärken, an der Seite seiner

Schwägerin Hana

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Solo auf einem Baum beim Jugendzentrum, der DER AV 170

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...ein paar Bäume weiter und ebenfalls solo: HES SK 905

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Nicht mehr solo, dafür nestlos, das waren heute Morgen wieder der Affenberger AY 150 und seine unberingte

Partnerin

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Es gibt ja auch Car-sharing, warum nicht auch Nest-sharing??? Aber, wer wird dann wessen Eier ausbrüten???

 
02.04.2019 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 02. April 2019 um 17:01 Uhr

Vor den Bildern des Tages noch eine ganz tolle Textnachricht: Tonino, ein Isnyer Jungstorch von

2017, der im Lindennest von Toni und Antonia geschlüpft ist, wurde gesund und munter in der Schweiz

abgelesen und will dort anscheinend eine Familie gründen! Er lebt jetzt in der Nähe von Rapperswill am

Lützelsee. Das muss eine tolle Gegend sein! Es freut mich für Tonino und natürlich auch für die stolze

Patentante Petra. Danke für die Info an Wolfgang, der als Facebookler storchenmäßig gut ver-

netzt und informiert ist.

Danke für die schönen Bilder von Tonino!

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Drei der anderen Jungstörche von 2017 leben zur Zeit in Isny. Einer von ihnen ist Sammy. Sein

Nest kann sich inzwischen wirklich sehen lassen - allle Achtung! Sammy und Samantha waren fleißig

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Und das ist Hope, der Bruder von Sammy. Auch er ist ein geschickter Baumeister, allerdings fehlt ihm zu seinem

Glück noch die passende Storchendame an seiner Seite. Hope lässt sein Nest allerdings nicht aus den Augen,

sitzt den ganzen Tag drauf, denn er hat ja bei den Nachbarn gesehen was passiert, wenn man eine Weile

außer Haus ist - schwupps, schon sitzt der Graureiher drauf!....oder ein anderer Storch, wäre auch möglich.

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...und am Nachmittag....

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Probeliegen bei den Stromis

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...und bei den Floris auf der Alten Gerbe

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Am Morgen thronte auch heute wieder der Graureiher auf dem Eichennest, das eigentlich das Zuhause von

AY 150 und seiner Partnerin werden sollte, die beiden sitzen wie üblich in den unteren Etagen

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Ein Hoffnungsschimmer dann am Nachmittag, da saß der Storchenmann wieder auf seinem Nest. Anscheinend

haben die beiden dazugelernt und verlassen das Nest nicht mehr gemeinsam.

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Heute Morgen und auch am Nachmittag hatte auch ein Baum hinterm Jugendzentrum Storchenbewohner

HES SK 621 und DER AV 170, die beiden Neuen von gestern, hatten sich dort zusammengetan und prüften

die Bauplatzlage

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Noch können die Ringe gut abgelesen werden, weil die Bäume noch keine Blätter tragen.

Ein weiterer Schweizer, der SK 905, der gestern mit der Ex von Hope zusammen war, versucht sich weiterhin im

Nestbau, von der Partnerin war heute nichts zu sehen. Es waren allerdings auch etliche Störche im Rotmoos

auf Futtersuche.

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Blick zum Kastaniennest der Finnis bei der ehemaligen Post, da wurde kräftig ausgemistet und vermutlich

auch Eier gewendet.

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..wenn da die Kastanien sprießen, sieht man nichts mehr!

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Deutliche Fortschritte macht auch der Nestbau auf dem Sendemast

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...sieht nach entspanntem Storchenalltag aus

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Urs war auf seiner Lieblingswiese bei Ziegelstadel unterwegs

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Aktualisiert ( Dienstag, den 02. April 2019 um 20:19 Uhr )
 
01.04.2019 Drucken E-Mail
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Montag, den 01. April 2019 um 19:38 Uhr

Nach einem Wochenende fern der Störche hatte ich gehofft, eine entspannte Situation auf dem Isnyer

Storchenwohnungsmarkt vorzufinden - meine Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt! Es ging schon am

frühen Morgen wieder hoch her in der Lieblingswohngegend der Rotbeine - auf dem Festplatz! Eigentlich

war jeder Baum, auf dem irgendwie ein Storch landen konnte, besetzt. Und natürlich jagte man sich

gegenseitig so gut es nur irgendwie ging! Keiner gönnte dem anderen seinen Sitzplatz!

...drei Kandidaten in voller Aktion...

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...und wieder zwei...

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...das sieht ganz schön gefährlich aus, ist es wahrscheinlich auch, denn der hier hing eine ganze Weile im Baum

fest, ich bekam es schon mit der Angst zu tun, dann konnte er seine Flügel irgendwie wieder sortieren und

davon fliegen!

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Bei dem Versuch, die Störche zu fotografieren, hatte ich allerdings oft nur noch so was auf dem Bild.....

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ziemlich genervt war heute auch unser Franz, der sich anscheinend ruhigere Zeiten herbeisehnt. Franz gehörte

auch zu denen, die immer wieder Angriffe gegen die Gäste flogen und sie verjagten. Und als ich dachte, oh,

wieder ein Neuer auf einem Baum, dann sahen die Ringe so aus - ganz klar, Franz der Franzose!

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Franz wieder zu Hause auf seinem Eichennest bei Franziska

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Im allgemeinen Storchentrubel sind sie so ziemlich untergegangen in diesem Storchenjahr - Toni und

Antonia vom Lindennest. Aber heute zeigten sich beide in der Morgensonne zum Fotoshooting.

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Ganz entspannt auch die Nachbarn im Eichennest gegenüber, Paul und Pauline

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Kniffliger ist die Situation auf der verbotenen Linde. Links, das ist das Toninest auf der erlaubten Linde,

davor sitzt Hope immer noch alleine auf seiner tollen Nestkonstruktion, im

Untergeschoss hält sich ein Schweizer Storch auf (HES SK 621), ob das eine Storchendame ist, die sich

Hope nähern will? Vielleicht gibt's morgen die Auflösung des Rätsels!

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Hope ist ein äußerst geschickter Baumeister, ganz geduldig flicht er die Zweiglein zwischen den Baum-

stämmen ein, damit das Bauwerk gut hält!

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Mit dieser tollen Konstruktion wird Hope bestimmt die Storchen-Damenwelt beeindrucken!

Oben Hope, unten sitzt der Schweizer Storch

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Hopes Bruder Sammy hat sich nach gewissen Startschwierigkeiten auch als sehr geschickter Baumeister

entpuppt, das mus in der Familie liegen! Das Bauwerk von den Sammys kann sich durchaus sehen lassen!

Sammy und Samantha

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Samantha bastelt an der Außendeko

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Das schöne Eichennest, dass sich AY 150 und seine Partnerin mit viel Mühe gebaut hatten, ist für die Störche

mit Sicherheit verloren - der Graureiher sitzt immer noch drauf, den werden sie vermutlich nicht mehr los!

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...oh je, da ist guter Rat teuer! Wie werden sich die beiden entscheiden? Neu bauen? Weiter ziehen?

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Die Ex von Hope ist immer noch mit dem Schweizer HES SK 905 zusammen, einen Baum haben sie sich auch

schon rausgesucht, mal sehen, was sie daraus machen!

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Zwei neue hab in dem Kuddelmuddel der Rumfliegerei heute Morgen doch noch ablesen können

DER AW 966, der war letztes Jahr schon zu Besuch, er stammt aus Tripsdrill

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Und damit wir das mit den vielen Bäumen jetzt besser auf die Reihe kriegen, nahm heute mal ein Neuer auf einer

Kiefer Platz - das hatten wir noch nie! DER AV 170 - den kenne ich noch nicht!

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...hoch oben auf der Kiefer hinter der Turnhalle sitzt er!

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Ganz glücklich scheinen die Stromis auf ihrem Nest zu sein, da wird fleißig weitergebaut!

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Einer der Stromis im Rotmoos

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