Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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07.06.2021, 2. Teil, Nachtrag zur Beringung Drucken E-Mail
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Montag, den 07. Juni 2021 um 20:23 Uhr

Wolf war bei den Beringungen auch fleißig, er hat mit der Kamera das Geschehen vom Boden

aus überwacht. Danke für die vielen Bilder, einen Teil will ich jetzt zeigen.

Frau Reinhard vor der Beringung am Rathaus...

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...das Fahrzeug mit der Hebebühne ist in Position gebracht...

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...gleich geht's los! Herr Bäucker vom Kreisboten ist auch mit dabei

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...auf  geht's in luftige Höhe!

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Ziel fast erreicht

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...es war recht windig da oben, und wer mit in die Höhe fährt, muss mit anfassen, bzw. Frau Reinhards

Utensilien festhalten, damit sie nicht vom Winde verweht werden

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Wieder zurück auf festem Boden: Frau Reinhard beantwortet die Fragen der Jungs von der Presse

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Nach der Beringung der beiden Rathausstörche Inka und Manuel/a ...

Frau Reinhard begutachtet den Storchennachwuchs auf den Baumnestern auf dem Festplatz.

So sieht es aus, wenn die Fachfrau nach den Störchen sieht

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...die Fachfrau

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...und die Hobby-Storchenguckerin

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Frau Reinhard hat sich den Nachwuchs in den Baumnestern auf dem Festplatz angesehen und festgelegt,

wer am Tag darauf beringt werden kann.

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...ein Tag später, die Jungs von der Feuerwehr sind da und treffen die Vorbereitungen - gleich geht's los

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...schnell noch ein paar Infos und Bilder checken...

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...einsteigen bitte! Jürgen ist heute der "Pilot", der die Leiter mit dem Korb zum Nest steuert

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...zuerst ging's zum Lindennest von Familie Toni

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...die restlichen Bilder später mal...

 

 
07.06.2021 Drucken E-Mail
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Montag, den 07. Juni 2021 um 19:22 Uhr

Am Samstag Nachmittag bei der Beringung setzte der Regen ein und dauerte bis

heute Morgen, letzte Nacht war's nochmal richtig heftig. Entspannte Storchenbeobachtungen

sind mir dieses Jahr anscheinend nicht vergönnt, auch heute startete ich die Storchen-

runde wieder mit gemischten Gefühlen. Der erste große Schreck dann beim Strommast-

nest von Mathis und Sophie: kein Altstorch auf dem Nest und von den Kleinen war auch

gar nichts zu sehen.....egal von welcher Seite ich zum Nest sah. Wenn der Tag schon so

anfängt.....

dann ein vorsichtiger Blick zu den anderen Nestern...auf dem Eichennest 3 von Emil/ia

stand ein putzmunterer Lenni und wurde von Mama/Papa saubergeknibbelt - Gott sei Dank!

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...gemeinsame Gefiederpflege...nach dem Regen auch dringend nötig!

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Toll gemacht, Lenni!!!

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...auf der Eiche daneben würgt Papa Luis seinem Winzling das Frühstück ins Nest - Mahlzeit!

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...dann wieder der Blick rüber zum Strommastnest und ein ganz dicker Stein viel mir vom Herzen!!! Da war ja

doch jemand zu Hause!!! Es gab Frühstück!!! Da waren beide Altvögel ausgeflogen um Frühstück zu besorgen

und der Nachwuchs hatte sich so tief in die Nestmulde reingekuschelt, dass er absolut unsichtbar für mich war.

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Flügelschlagend wurden die Leckerbissen verputzt

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Juhu! Auch der Kleine von Bonnie und Clyde hatte das viele Wasser von oben gut überstanden!

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Das Trio im Nest von Paul und Pauline ist auch topfit1

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Leonie werkelte an ihrem Nest herum, später frühstückte sie mit ihrem Tonino in den Wiesen beim

Segelflugplatz

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Unsere Sorgenkinder, das sind die beiden von Frank und Liese vom Bergahornnest 1. Am Morgen habe ich

immerhin einen der beiden gesehen, am Nachmittag stand zwar ein entspannter Altstorch auf dem Nest,

aber vom Nachwuchs war nichts zu sehen. Da gab es allerdings auch viel Unruhe durch überfliegende

Unruhestifter, da waren fast alle Jungstörche in der Versenkung verschwunden.

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Am Nachmittag waren auf fast allen Nestern beide Altstörche zu Hause und bewachten den Nachwuchs,

auch Toni und Antonia hüteten Gustl gemeinsam. Gustl störte sich nicht daran, dass da Fremdstörche unterwegs

waren. Er wollte auch nicht freundlich in die Kamera gucken für die Patentante. Die Mama hatte eine ordentliche

Brotzeit serviert, das geht vor, man muss halt Prioritäten setzen!

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Mehr als das flauschige Hinterteil war von Gustl nicht zu sehen!

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Sammy und Lottchen bewachten die Kleinen auch gemeinsam, einer der beiden linste durch die

Lindenblätter

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Alarm!!!!! Bonnie und Clyde regten sicih fürchterlich auf und sahen sehr gefährlich aus, denn der Feind musste

in die Flucht geschlagen werden. Über wen sich die gesamte Kolonie so aufregte kann ich leider nicht sagen,

Tonino und Leonie waren es dieses Mal nicht, die haben ein Alibi, die saßen beide auf ihrem Nest und halfen mit

beim Klapperkonzert. Vielleicht war es Herr Sara? Den können sie hier alle nicht leiden! Oder der Neue, der seit

ein paar Tagen hier rumgeistert?

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Die Gefahr war vorläufig gebannt, Clyde-Junior konnte gefüttert werden

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Ari und Raffael/a vom Eichenenst 2 haben den vielen Regen zum Glück auch gut überstanden. Die beiden freuen sich,

dass sie wieder über den Nestrand gucken dürfen, die Gefahr durch einen Feind ist vorläufig gebannt.

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Flügelchen trainieren, genau, das ist jetzt der nächste Programmpunkt für Jungstörche, die schon so groß sind,

dass sie einen Ring tragen dürfen!

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Familienfoto!!! Ganz stolz und richtig verliebt bewundern Linus und Lina vom Eichennst 4 ihren Kleinen

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Tagsüber war es wenigstens trocken, immer wieder zogen schwarze Wolken auf, aber sie hielten dicht.

Aber dann setzte gegen 18 Uhr ein Gewitter mit Starkregen und Hagelschauern ein, und jetzt regnet es wieder...

d. h. morgen bei der Storchenrunde wieder bange Blicke und nachzählen, ob noch alle fit sind!

 
05.06.2021 Drucken E-Mail
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Samstag, den 05. Juni 2021 um 20:13 Uhr

Die Anspannung der letzten Wochen lässt so langsam nach, auch am zweiten

Beringungstag ging alles gut, wir erlebten keine bösen Überraschungen. Die

gute Nachricht: Frau Reinhard wird noch ein drittes Mal nach Isny kommen und

heute in zwei Wochen auch wieder um 14 Uhr die Storchenkinder beringen,

die heute noch zu jung dafür waren!

Danke an Ute Reinhard, dass sie das Randgebiet ihres "Reviers" so oft besucht,

die Zusammenarbeit mit ihr klappt prima. Ein dickes Dankeschön natürlich auch

an die freiwillige Feuerwehr Isny, die uns so gut und zuverlässig unterstützt hat.

Es war fast ein Familienausflug der Feuerwehrleute, denn Jürgen, der die Leiter

nach oben fuhr hatte seinen Bruder Michael als Fahrer engagiert. Einen tollen

Job habt ihr beiden gemacht - vielen Dank! Die beiden werden unsere

Beringerin auch in zwei Wochen wieder zu den Nestern fahren. Für die dritte und

letzte Beringungsrunde haben wir auch schon Interessenten für Patenstörche

erhalten, Daumen drücken, dass auch diese Storchenkinder weiterhin

wachsen und gedeihen!

So, und nun zum Wichtigsten: Die Würfel sind gefallen, sechs Jungstörche

konnten gestern und heute beringt werden, die ersten sechs Patentanten

können sich über einen Patenstorch freuen!

 

Auf dem Rathausnest von Urs und Ursula wohnen:

Inka DER A 5 X 60, 3,1kg

Manuel DER A 5 X 61, 3,1 kg

 

Auf dem Lindennest von Toni und Antonia wohnt:

.... DER A 5 X 64, 3.05kg (die Patentante ist noch im Urlaub, den Namen des Storchenkindes werden wir noch erfahren)

 

Auf dem Eichennest 2 beim Neidhammelbrunnen von Franz und Berta wohnen

Ari, DER A 5 X 65, 3,15kg

Raphael, DER A 5 X 66, 2,65 kg

 

Auf dem Eichennest 3 von Emil und Emilia wohnt

Lenni, DER A 5 X 67, 3.05

 

Alle Isnyer Storchenkinder sind in einem guten Zustand, das Gefieder ist ordentlich entwickelt, Ari und Raphael

haben noch ein flauschiges Gefieder auf dem Rücken, die sind wohl ein paar Tage jünger als die anderen. In

keinem der Nester war Unrat oder gefährliche Gegenstände zu finden - Frau Reinhard war sehr zufrieden.

 

Zuerst war das Lindennest von Toni an der Reihe, die Feuerwehr parkt ein...

 

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Antonia ist entsetzt! Besuch!!! Wenn die mit der langen Leiter anrücken, dann bedeutet das nur eins...sie muss

flüchten!!!

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Das Tonikind verhält sich so, wie es die Beringerin erwartet - es stellt sich tot

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Das Nest ist in beträchtliche Schieflage geraten, es ist fest, nichts wackelt, hat Jürgen getestet, es

war im dichten Blattwerk auch nicht zu erkennen, was da unter dem Nest nicht stimmt, wir werden

es im Auge behalten und nach der Storchensaison entsprechend reagieren

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Eine Linde weiter, schaut der besorgte Nachbar Sammy, was da bei Toni los ist, die beiden Kleinen

von Sammy sind auch schon in Deckung gegangen, wie übrigens alle anderen Storchenkinder auch in den

Nestern ringsherum

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Ein Sammy-Junior ist doch ein wenig neugierig und muss gucken...

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Toll sieht er aus, der Toni-Junior

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...dann die Routine, "Ab in die Tüte", da kommt kein Storchenkind drum herum

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picobello sauber der Kleine, kein solches Saubärchen wie die Rathausstörche

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..dann kommt der Ring ans Bein, heuer links, wegen einer ungeraden Jahreszahl

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...dann wird die Tasche mit dem Storchenkind an die Federwaage gehängt, 3.05kg - auch ein stolzes Gewicht!

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Zum Abschied gibt's noch ein paar Streicheleinheiten und gute Wünsche für den weiteren

Storchenlebensweg, zuerst von Frau Reinhard und dann von mir!

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Ich kann nicht beschreiben, was mir da jedes Mal durch den Kopf geht, wenn ich einem Kleinen "leb wohl und mach's

gut" sage und ihm viel Glück für das weitere Storchenleben wünsche. Was wird so ein kleiner Kerl alles erleben

in seinem Storchenleben? Wird er immer alle Gefahren rechtzeitig erkennen? Wird er eines Tages wieder auf

einen Besuch nach Isny kommen und uns "hallo" sagen? Auf jeden Fall ist auch ganz viel Erleichterung dabei,

dass es wieder einer bis zur Beringung geschafft hat, denn die Bedingungen waren dieses Jahr ja keineswegs

ideal

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Dann war das Eichennest 2 (rechts) von Franz und Berta an der Reihe...Tonino und Leonie auf dem

Eichennest 5 (links) guckten auch interessiert, bevor sie die nächste Angriffsrunde auf die Baumnester

mit Jungstörchen flogen

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Franz hatte grade eine Portion Polstermaterial nach Hause geschleppt, das Storchenpaar verbaute

das Material gemeinsam, die Kinder sollten es noch kuscheliger haben im Nest

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Besuch am Samstag Nachmittag??? Damit hatten die beiden allerdings nicht gerechnet!

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Storchenpapa Franz ergriff als erster die Flucht, Mama Berta flog gleich hinterher...

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eng aneinandegekuschelt harrten die Storchenkinder der Dinge, die da auf sie zukommen sollten

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...einer der beiden ist auch ein wenig neugierig

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...und wieder die gleiche Prozedur, einer wird zugedeckt, der andere kommt in die Plastiktasche

Ari

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Ari an der Federwaage, 3,15kg  ein stolzes Gewicht

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nachdem der Schnabel geputzt war, wurde Ari wieder ins Nest gelegt, dann war Raphael an der Reihe...

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Raphael an der Federwaage, immerhin 2,65 kg

 

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Schnabelreinigung bei Raphael - auch sein Schnäbelchen ist total mit Regenwürmern und nassem Gras

verklebt

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Die Geschwisterstörche vom Eichennest 2 haben noch ein ganz flaumiges, weiches Rückengefieder,

richtig kuschelig, sie erhielten natürlich ebenfalls eine Extrastreicheleinheit und gute Wünsche für die

Zukunft

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Das ist Ari, Raphael guckte leider auf die andere Seite, ob er sauer auf uns war?

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Die Beringung auf dem LIndennest konnten wir noch bei trockenem Wetter durchführen, auf dem Eichen-

nest wurde es schon ungemütlicher, der Wind nahm zu, es kühlte merklich ab, leichter Regen setzte ein...

Und als wir beim dritten Nest angelangt waren, nahm der Regen leider zu...

Emil/ia noch unbesorgt...

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Erstaunter Blick aus dem Eichennest 3..... Besuch??? obwohl niemand eingeladen war???

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...die Anfahrt zum Nest, Lenni hat sich in die Nestmulde reingekuschelt

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Lenni geht's genau so wie seinen Kumpels, er muss in die Tasche!

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Lenni erhält seinen Ring

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Lenni wird gewogen, auch er hat die 3 Kilomarke geknackt und bringt es auf 3,05 kg

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...in die Kamera gucken wollte er allerdings nicht, aber ein verklebtes Schnäbelchen hatte auch Lenni

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Alles Gute, kleiner Lenni, auch Dir ein langes, glückliches Storchenleben!

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dicke Regentropfen waren schon auf der Linse gelandet, wie man sieht, Jürgen lenkte die Leiter souverän wieder runter

auf festen Boden.

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Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, denn eine Weile später schüttete es richtig!

Es ist immer wieder interessant, sich mit Ute Reinhard zu unterhalten, man lernt immer dazu. Ich wunderte mich,

dass der Isnyer Storchennachwuchs meistens männlich ist, mir ist nur ein Weibchen bekannt (mein Patenstorch

Civale, der in Rankweil/Österreich glebt hat). Frau Reinhard erklärte, dass die Männchen gerne an ihren Heimatort, bzw.

in die nähere Umgebung zurückkehren. Ganz anders die Weibchen, die suchen sich ein neues Zuhause weit weg

vom Geburtsort.

 

 
04.06.2021 Drucken E-Mail
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Freitag, den 04. Juni 2021 um 21:20 Uhr

Erster Teil des Isnyer Beringungsmarathons 2021! Heute war der Nachwuchs

von Urs und Ursula vom Rathausnest an der Reihe. Ich war schon oft bei einer

Beringung dabei, aber ich gebe zu, dieses Mal war ich megaaufgeregt!!! Das wochen-

lange Bangen und Hoffen unter den Nestern, das ist mir ganz schön an die Nieren

gegangen. Und als ich dann die beiden Jungstörche vor mir hatte - da hatte ich

einen ganz dicken Kloß im Hals sitzen, und ich musste mehrmals schlucken, damit

nicht die eine oder andere Träne der Erleichterung kullerte.

 

Ruhe vor dem Sturm, noch ahnen Mama Ursula und ihre beidenSprösslinge nicht, was da gleich auf sie

zukommen würde...

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Ute Reinhard, unsere Weißstorchbeauftragte war genau so pünktlich wie die Firma Moog mit der großen

Hebebühne

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...die Anfahrt zum Nest...ein Jungstorch wagt einen Blick...

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...dann kam ein längerer Hals mit rotem Schnabel zum Vorschein, Mama Ursula hatte mit den Kleinen

gekuschelt

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...Ursula flüchtet, sie ist unterhalb des Nestes zu sehen

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eng aneinandergekuschelt machen die beiden Jungstörche genau das, was die Beringerin von ihnen

erwartet - sie fallen in Akinese

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...tolles Gefieder, groß sind sie, aber ich habe noch solche kleinen Saubärchen in einem Nest gesehen!!!!

Normalerweise knibbeln die Eltern den ganzen Tag an ihren Kindern herum, damit sie picobello aussehen,

im Hause Urs scheint das nicht üblich zu sein!

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Mama Ursula drehte ihre Runden ums Nest, wurde dabei von einer wütenden Krähe verfolgt...

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Wie gewohnt ging die Beringung routiniert über die Bühne, ein Storchenkind wurde zugedeckt, das andere

wurde in eine Plastiktasche gepackt, dort erhielt es seinen Storchen-Personalausweis ans Bein geklipst.

Bei diesem Vorgang braucht Frau Reinhard absolute Ruhe, die zwei Teile des Ringes müssen exakt zusammen-

geklipst werden, höchste Konzentration ist erforderlich, denn das Storchenbein darf dabei natürlich auch nicht

verletzt werden.

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..nach der Beringung wird die Tasche mit dem Storch an die Federwaage gehängt, 3,2kg wog

der Kandidat, 100 Gramm werden jeweils für die Tasche abgezogen, also 3.1kg für die Statistik

 

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Teil 3 ist dann die Reinigung des Storchenschnabels. Durch die anhaltend nasse Witterung sind heuer alle

Storchenschnäbel total verklebt, da wurden zuviele Regenwürmer verfüttert, ärgerte sich Frau Reinhard!

Mit den verklebten Schnäbeln können die Jungstöche nicht mehr richtig fressen, außerdem kann es zu

Fehlbildungen der Schnäbel kommen, die in diesem Alter noch recht weich sind, weil sie ja noch wachsen müssen

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Ursula hatte ihren Rundflug beendet und wartete ungeduldig auf der Sirene...

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...dann war der Geschwisterstorch an der Reihe, gleiche Prozedur...

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Der Geschwisterstorch brachte das exakt gleiche Gewicht an die Federwaage - also auch 3,2kg minus 100 Gramm

Ute Reinhard mit ihrem Utensilienkörbchen...

Sie hat auch das Nest auf Dinge untersucht, die da nicht hingehören und dem Nachwuchs zum Verhängnis

werden könnten, wie Plastikfolien, Schnüre usw. Den toten dritten Jungstorch hat sie nicht gefunden,

den hatten die Altstörche wohl schon selber entsorgt. Aber zwei Eier lagen noch im Nest, die hat

Frau Reinhard vorsichtig eingepackt und mitgenommen - zu Anschauungszwecken für Schulen usw. Die

Eier werden von ihr auch vermessen und gewogen.

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...Zettel und Stift sind bei ihr immer dabei

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...auf dem Sendemastnest beobachtet einer der Finnis die Aktion, den Störchen entgeht natürlich nichts,

leider war den Finnis dieses Jahr kein Nachwuchs vergönnt....

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...Ursula drehte in der Zwischenzeit eine weitere Runde, links oben am Bildrand ist das Eschennest von

Bonnie und Clyde zu sehen

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Alles erledigt! Ganz brav sind die beiden gewesen!

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Für die Kameras und für's Familienalbum zeigte Frau Reinhard nochmal die Ringe, wer sich jetzt auf den Kopf

stellt, kann es auch richtig herum lesen!

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Bevor es mit der Hebebühne wieder nach unten ging, musste ich die beiden unbedingt nochmal kurz

streicheln....

Lebt wohl, ihr beiden, wir wünschen euch ein langes, glückliches Storchenleben, passt immer gut auf euch

auf, vielleicht besucht ihr uns ja mal wieder???

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Kaum hatten wir Zweibeiner uns vom Nest entfernt, flog Mama Ursula sofort zu ihren Kindern

zurück und das war gut so, die beiden mussten beschützt werden, denn bereits vor der Beringung

versuchten immer wieder andere Störche, auf dem Nest zu langen und das ging gleich wieder so

weiter

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Die beiden Störenfriede nahmen auf dem Rathausdach Platz und weil sie Ringe trugen, wurden sie natürlich

sofort identifiziert. Es waren Tonino und Leonie, das Storchenpaar vom Eichennest 5, dessen Nachwuchs

leider nicht überlebt hat. Aus lauter Frust ärgern sie jetzt andere Storchenpaare mit Nachwuchs

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Ute Reinhard hat nach der Rathausnestberingung noch nach dem anderen Isnyer Storchnenachwuchs

gesehen. Wenn das Wetter mitspielt, wird morgen im Eichennest 3 von Emil, im Eichennest 2 von Franz

und im Lindennest von Toni beringt. Das Tonikind ist der Kleinste, wenn es stark regnet ist das zu stressig

für ihn, dann würde diese Beringug nochmal verschoben. Der Kleine von Emil ist auf jeden Fall "reif",

das ist der Größte, der kommt morgen nicht drum herum.

Wir werden morgen, wenn die geplanten Beringungen über die Bühne gegangen sind, die Namen der

Patenstörche, bzw. Patentanten bekanntgeben. Wir möchten die Patenschaften gerecht verteilen, deshalb

werden wir bei der ersten Beringungsrunde nur einen Patenstorch je Patenante vergeben. Und wenn

alles so läuft wie bis jetzt geplant, werden wir alle Patenschaftswünsche erfüllen können. Frau Reinhard

hat auch versprochen, dass sie weitere Male nach Isny kommen wird, um auch die anderen Jungstörche,

die jetzt noch zu klein sind, zu beringen. Ein Jungstorch sollte 6 Wochen alt sein, damit der Ring perfekt

passt, für jüngere Störche ist der Stress der Beringung auch noch zu groß.

In den anderen Nestern auf dem Festplatz sah es gut aus...eine kleine Überraschung war sogar dabei.

Bei den Stromis zeigte sich bis jetzt immer nur einer, auch bei der Fütterung - und heute waren sogar

zwei Köpfchen zu sehen. Allerdings hatten die Altstörche da ein Plastikteil auf's Nest geschleppt,

das war gestern noch nicht zu sehen...

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...bei den Emils

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Berta mit ihren Sprösslingen

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Luis vom Eichennest 6 hat den Sonnenschirm aufgespannt

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Familienbild auf dem Lindennest 1: Toni, Antonia und ihr Storchenkind

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ich dachte, ich hätte alle drei kleinen Paulis erwischt, aber die wuselten so im Nest herum......

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Bonnie oder Clyde? bewachten den Kleinen, der erst zu einem späteren Zeitpunkt beringt werden kann.

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03.06.2021 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 03. Juni 2021 um 20:28 Uhr

Stromi-Junior, der am Vormittag immer den Schatten genießen kann, bei plötzlich sommerlichen Temperaturen

ein deutlicher Pluspunkt

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...schräg gegenüber auf dem Bergahornnest: einer der kleinen Fränkis wird zärtlich saubergeknibbelt, der

stolze Papa hat diesen Job heute übernommen

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Das ist Luisa, die Dreijährige aus Grasbeuren, die auch am Feiertag fleißig am Nest herumwerkelt, rechts

im Nest, unter Luisas Schwanzfedern, ist das Köpfchen des Zwergleins zu erkennen

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Das ist Emil/ia mit dem Junior, der wirklich schon riesig ist, toll sieht er aus, traurig ist aber, dass die  beiden Geschwister,

die noch im Geäst hängen, es nicht geschafft haben. Die beiden werden natürlich am Samstag bei der Beringung

geborgen

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Mama Berta vom Eichennest 2 am Neidhammelbrunnen mit ihren Sprösslingen, die drei halten bestimmt

nach dem Papa mit der Brotzeit im Bauch Ausschau

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Alles bestens auch bei den Paulis

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...ein kleiner Sonnenschirm wurde aufgespannt

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Entspannte Situation auch auf dem Eichennest 4 von Linus, ein Kleiner ist zu erkennen

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Auf der verbotenen Linde bei Sammy und Lottchen wurde der Sonnenschirm aufgespannt, da wird

der Nachwuchs druntersitzen, zu sehen ist vor lauter Lindenblättern natürlich nichts

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Bei den Nachbarn auf dem Lindennest 1 pflegte eine entspannte Antonia ihr Gefieder, der Nachwuchs

blieb in der Versenkung verschwunden und gönnte sich ein Vormittagsnickerchen

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Rudi vom Bergahornnest 2 spendete seinem Zwerglein Schatten

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Rudis Nachbarin Bonnie betüdelte ihren Kleinen

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Dieser Überflieger war dran Schuld, dass große Unruhe in den Baumnestern herrschte, die Altstörche klapperten

wütend, der Nachwuchs musste sich immer wieder im Nest verstecken

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Aktualisiert ( Donnerstag, den 03. Juni 2021 um 21:25 Uhr )
 
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