Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
16.02.2019 Drucken E-Mail
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Samstag, den 16. Februar 2019 um 17:37 Uhr

Urs, unser erfahrener Winterstorch, weiß genau, wie man sich bei winterlichen Bedingungen verhält.

Nach einer frostigen Nacht wärmt er sich die Füße in der Ach, dabei hält er auch nach etwas Eßbarem

Ausschau. Bestimmt wollten schon alle immer wissen: Was frühstückt ein Storch eigentlich am Samstag

Morgen? Hier der Beweis, es gibt fangfrischen Fisch aus der Ach!

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Anschließend gönnte sich Urs ein Sonnenbad im Schnee

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...und am Nachmittag ein Nickerchen auf dem Nest

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Finn habe ich am Nachmittag nicht auf seinem Nest angetroffen, er war on tour.

Aber Franziska war am frühen Morgen zu Hause...

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...verzwickt war die Situation um das Eichennest am Neidhammelbrunnen allerdings am Nachmittag. Franziska hatte

über die Mittgszeit das Nest verlassen, bestimmt wollte sie in einem der offenen Gräben im Rotmoos etwas

Nahrhaftes suchen. Eine Weile später waren zwei Störche auf dem Festplatz, einer auf dem Eichennest, der

andere stand auf der übernächsten Eiche.

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??? wer waren die beiden???

Der Storch rechts auf dem Baum, das war Franziska!!!!!

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Und wer war dann dieser Kandidat, der da so siegessicher auf dem Nest stand und sich ausgiebig putzte???

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...die ersten Aufräumarbeiten wurden auch schon getätigt und da war zu sehen: kein Ring am Bein!!! Jetzt kann

man natürlich nur raten, vielleicht ist es Fred, der Nestbewohner von 2017? Ein Neuer hätte sich ja auch auf

einem der anderen Baumnester auf dem Festplatz niederlassen können, da sind zur Zeit ja noch drei Nester

unbewohnt.

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2018 hatten Franz und Franziska dieses Nest erobert, und hatten einen unberingten Storch von dort vertrieben.

Ist das jetzt die Revanche? Meine Güte, kaum sind die ersten Störche in Isny gelandet, schon wird's wieder

spannend!

 
15.02.2019 Drucken E-Mail
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Freitag, den 15. Februar 2019 um 16:52 Uhr

Wieder ein kalter Morgen, Franziska hält eisern die Stellung auf ihrem Nest und rührt sich nicht vom Fleck.

Da wird nur ab und zu das Standbein gewechselt!

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Um die Mittagszeit war auf der Rathausnest-Cam ein Storch zu sehen - Urs ist zurückgekehrt!!!

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...etwas gräulich sieht er noch um Kopf und Schnabel herum aus, ist nicht schlimm, Hauptsache, er ist gesund und munter

in seiner Wahlheimat angekommen! Wie ausgestopft stand Urs auf dem Nest, er bewegte sich keinen Millimeter, die

vielen Bilder sehen alle gleich aus!

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Anscheinend ist heute Storchenmännerreisetag, denn ein paar Meter weiter beim Blick auf's Kastaniennest dann

dieser Anblick:

"Ich bin wieder da!" klapperte Finn!

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Finn, ein gebürtiger Isnyer, der 2011 im Rathausnest aus dem Ei schlüpfte, ist auch wieder putzmunter zurück-

gekehrt!

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Bestimmt hat Finn die Kamera entdeckt, denn er gab sein Bestes, um für einen abwechslungsreichen Fotoreport

im Storchentagebuch zu sorgen!

Finn pflegte ausgiebig sein tollles Gefieder, er will ja gut aussehen, wenn seine Finja nach Hause kommt!

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14.02.2019 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 16:20 Uhr

Und immer dann wenn man denkt: jetzt sind sie wieder alle weggeflogen, steht wieder ein anderer Storch

auf einem Nest! Paul und Ursula sind anscheinend vor dem Winter geflüchtet, sie konnten sich auf Dauer nicht

mit der aktuellen Winterwetterlage in Isny anfreunden. Aber wer war dann der Storch, der an diesem kalten

Morgen auf dem Eichennest beim Neidhammelbrunnen stand? Dick eingemummelt, ein Bein im Gefieder verstaut,

am anderen Bein war auch nichts zu erkennen, weil der Storch leider nicht am Nestrand stand. Zu erkennen

sind allerdings zwei dicke weiße Flecken im schwarzen Flügelgefieder....Storch, wer bist Du???

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Egal aus welcher Richtung, zunächst war leider nix zu sehen!

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Bei der Einkaufsrunde am Vormittag ein neuer Versuch, jetzt stand der Storch netterweise am Nestrand, der Ring

am linken Bein war zu sehen!!! DER AL 578 steht auf dem Ring, und wie wir alle wissen, ist das der Personal-

ausweis von unserer Franziska!!!

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...noch ein paar Bilder vom Nachmittag, da stand sie immer noch auf ihrem Nest. Bestimmt hat sie sich ihre

Heimkehr anders vorgestellt, mit Schnee kann Franziska sicher nichts anfangen. Und außerdem ist sie ganz

alleine, kein Partner, kein Kumpel in Sicht weit und breit, da konnte sie klappern so viel wie sie wollte.

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und wenn man als Storch ganz allein auf weiter Flur ist, kann man sich ja mal in aller Ruhe in den Nestern

der Nachbarn umsehen, Franziska auf dem Nest der Tonis

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Bei frühlingshaften Temperaturen um die Mittagszeit kann man eigentlich stündlich mit weiteren Heimkehrern

rechnen!

 
12.02.2019 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 12. Februar 2019 um 16:55 Uhr

Kurzer Blick um die Mittagszeit auf die Rathausnest-Webcam: da stand doch tatsächlich wieder ein Storch auf dem Nest!

Unberingt, dann wird es unsere Ursula sein. Eine Weile später beim Spaziergang war ein zweiter Storch auf dem First des

Rathausdaches zu erkennen. Bis die Kamera aus der Tasche gekramt war, flog der Firststorch rüber zum Festplatz und landete

auf dem Lindennest! Wer mochte das sein???

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Aber bevor ich näher rankam, flog der Storch weiter, landete in den Achwiesen und spazierte vorsichtig über die

Schneedecke in Richtung Ach, hüpfte ins Wasser und begann nach Futter zu suchen. Unberingt und der charak-

teristische schwarze Punkt am Flügel: Paul war enttarnt! Paulchen scheint sich einsam zu fühlen und versucht,

Ursula näher zu kommen!

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Störchin Ursula ist wieder auf ihrem Nest

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10.02.2019-2. Teil Drucken E-Mail
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Sonntag, den 10. Februar 2019 um 15:48 Uhr

Oh je, das war ganz schlecht recherchiert! Und so ist eine dicke Ente im Isnyer Storchen-

tagebuch gelandet! Der Storch, der heute Morgen beim Futterplatz auf der Birke saß, das war

nicht Julia - es war Paul!!! Wir sahen den Storch nur von der Ferne, die Wanderwege wagen

spiegelglatt und wir verzichteten auf eine nährere Begutachtung, vermuteten einfach, dass

es Julia sei. Das rechte Bein war auf dem Bild verdeckt. Dann die Nachmittagsrunde bei strahlendem

Sonnenschein und angenehm milden Temperaturen. Ein Storch stand auf dem Eichennest beim

ehemaligen Ochsenkeller - perfekt, um eine ganze Serie Bilder zu schießen. Aber dann plötzlich:

.....kein Ring am rechten Bein, also keine Julia!!! Es ist tatsächlich Paulchen, der nach vielen Wochen

im Winterquartier wohlbehalten in Isny gelandet ist! Paulchen hatte sich am 25.9. auf die Reise

in den Süden begeben! Und das Julia nicht vor Ort ist wenn er zurückkehrt, das hat es noch nie

gegeben!

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...eine Weile später, Paulchen, eindeutig identifiziert mit seinem schwarzen Punkt am Flügel, auf dem Weg

in die Ach, um nach Futter zu suchen.

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