Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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30.03.2020 Drucken E-Mail
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Montag, den 30. März 2020 um 15:18 Uhr

Das Wetter bei der Morgenrunde: leichter Schneefall, dazu ein eisiger Wind!

Glückliche Störche sehen anders aus! Der eine oder andere wird heute

bestimmt wehmütig an die angenehmen Temperaturen im Winterquartier

im Süden gedacht haben!

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Einige standen windgeschützt in der Ach

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...und die in den Nestern kuschelten sich - wenn möglich -  ganz tief in die Nestmulde. Bei Tonino

und Leonie liegt noch so wenig Nistmaterial auf der Nisthilfe, da kann sich Storch nicht tief

reinkuscheln!

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Pauline

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Emil oder Emilia

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Mattes und Sofie, die neuen Stromis

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LInus vom vierten Eichennest

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Zwei, die sich frisch gestärkt hatten, flogen laut klappernd ein und nahmen ihren Platz auf dem

Lieblingsplatz vor dem Schützenhaus ein - Utzi und seine Freundin

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29.03.2020 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 29. März 2020 um 20:40 Uhr

Wetterbedingt heute nur ein kurzer

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Herr Sara und Lottchen auf der verbotenen Kastanie:

Guck nicht so, wir tun heute nichts, klar, ist ja auch Sonntag und am siebten Tage sollst Du ruhn, das gilt auch

für Störche!!!

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...naja, ein bißchen Gefiederpflege wird wohl erlaubt sein...

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Die Nachbarn vom Parkhausnest waren nicht zu sehen. Vielleicht waren sie ja bei dem Trupp, der im

Anwander Moos auf Futtersuche war?

Etliche Meter höher, auf dem Sendemast, genoß Finn den totalen Überblick über die Isnyer Storchenszene

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Auf der Sirene auf dem Rathausdach turnte auch wieder einer rum

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Ein weiterer Gast thronte auf dem Espantor und blieb natürlich nicht sitzen, bis ich mit der Kamera

näher dran war

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Auf dem Festplatz saß wie üblich Utzi, der junge Schweizer, auf seinem Lieblingsbaum

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Von Sonntagsruhe war auf dem Festplatz nichts zu spüren, da waren alle fleißig! Ein Storch nach dem

anderen flog mit Nistmaterial an uns vorbei, da ging's oft recht eng zu im Luftraum um die Nester, irgend-

welche Vorfahrtsregeln scheint es bei Störchen nicht zu geben. Der frechere fauchte kurz, damit war alles

geregelt.

Endlich mal wieder ein neues Storchenpaar, das weiß was es will! Seit gestern sitzen die neuen Stromis auf ihrem

Nest. Heute wurden fleißig Stöckchen angeschleppt und die Liegequalität im Nest wurde auch schon getestet!

Einen Namen haben die neuen Stromis auch gleich erhalten, denn zwei ganz große Storchenfans wohnen

direkt gegenüber vom Nest: Finja und Mattes. Eine Finja haben wir ja schon, aber Finja hat noch einen zweiten

schönen Namen: Sofie. Und so heißen die neuen Stromis Sofie und Mattes. Die zweibeinigen Namensvettern

freuen sich riesig.

Das ist Sofie...

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Mattes kam von seiner Baumarkt-Shoppingtour zurück, und baut das neue Teil gleich ins Nest ein

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Zufrieden betrachtet er sein Werk...

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...dann testet der Hausherr gleich die Liegequalität

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28.03.2020 Nachtrag vom Tage Drucken E-Mail
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Samstag, den 28. März 2020 um 21:53 Uhr

Wolf war auswärts unterwegs und hat - rein zufällig natürlich - Störche entdeckt!

Acht Störche auf einer Wiese bei Heggelbach, einer von ihnen ist Otto

DER A 7 M 45, ein Isnyer vom Rathausnest von 2018. Ich hatte Otto im schon

im vergangenen Jahr in der Nähe von Friesenhofen entdeckt. Also zieht es auch

diesen gebürtigen Isnyer immer wieder ins schöne Allgäu!

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Zur Abwechslung mal eine abendliche Nesterkontrolle. Alles war ruhig gegen 19 Uhr, aber Punkt 19.10 Uhr

kam Bewegung in die Szene, die Störche kehrten vom gemeinsamen Abendessen zurück, einer nach dem

anderen kam aus Richtung Schweinebach eingeflogen. Das Storchengeklapper zur Begrüßung war dement-

sprechend laut. Acht besetzte Nester gibt es aktuell auf dem Festplatz, zu diesen 16 Störchen gesellten sich

mindestens 4 Gäste, die sich in der beginnenden Dunkelheit nur mit erheblichen Schwierigkeiten einen Sitz-

platz auf einem Baum ergattern konnten. Die Landung auf den Bäumen ist schon bei Tageslicht nicht einfach,

das ist Utzi, der junge Schweizer, er schaffte die Landung erst im fünften Versuch! Denn er musste gleichzeitig

noch zwei andere Interessenten für seinen Lieblingsbaum verjagen, er hat's natürlich geschafft. Einen Baum

weiter konnten wir noch einen Storch erkennen, das wird seine Freundin gewesen sein.Zu den ca. 20 Störchen

auf dem Festplatz kamen noch zwei, die auf den Flutlichtmasten auf dem Hartplatz ein Nachtquartier gefunden

hatten.

Utzi und der Abendstern

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Besuch bei Emil und Emilia, ein Gast saß neben dem Nest, einer darüber, im Hintergrund das neu

besetzte Strommastnest

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die neuen Stromis

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Emil und Emilia mit den beiden Übernachtungsgästen im Mondenschein

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28.03.2020 Drucken E-Mail
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Samstag, den 28. März 2020 um 18:00 Uhr

Und wieder ein Tag in der Isnyer Storchenszene, bei dem keine Langeweile aufkam,

weder bei den Störchen, noch bei den Storchenguckern!

Wolf ist ein toller Schnappschuss gelungen! Er meint, für die Landung gibt es Punkteabzug!

Eindeutig, da gibt es keine 20 Punkte für eine perfekt gesetzte Storchentelemarktlandung!

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Bei meiner ersten Storchenrunde stand ein Storch auf der verbotenen Kastanie, gut, dass die Störche,

die sich zur Zeit zwischen Kastanie, Parkhausnest und Schlosspark rumtreiben, alle beringt sind!

Es war der A 1 L...

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...Nestbauversuch???

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...schwer zu sagen, was er mit dem Stock vorhat!

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...nach Flechtarbeit sah es allerdings nicht aus! Der Stock mit Storch startete kurze Zeit später, drehte

zwei oder drei Runden über dem Parkplatz

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und landete dann wieder auf der verbotenen Kastanie.Aha, da wurde nur ein Stöckchen spazierengeflogen,

mal was anderes!

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....und dann wurde doch klar, welchen Plan der A 1 L hatte!

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Wird das der zukünftige Hausherr vom Parkhausnest?

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Von den anderen Störchen, die in dieser Ecke von Isny zur Zeit wohnen, war nichts zu sehen, man muss

sich aber auch mal stärken!

Am Nachmittag saß Lottchen auf der verbotenen Kastanie

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Auf dem Weg zu den Baumnestern auf dem Festplatz: Blick auf's Rathausdach, da saß

wieder einer bei der Sirene...

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...der andere unberingte Storch versuchte sich im Nestbau auf der Hängebuche

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Nächster Stopp, die Alte Gerbe. Leonie hatte heute anscheinend Migräne, denn als Tonino freudig

erregt auf sie drauf hüpfen wollte, wurde er fauchend abgeschüttelt, na so was! Dann wird das ja nie

was mit dem Storchennachwuchs bei den beiden. Madame dreht ihrem Tonino beleidigt den Rücken

zu.

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Bei den Baumnestern war zunächst alles ruhig, da wurden Eier gelegt oder warmgehalten, der Partner

war auf Futtersuche. Plötzlich war es mit der Ruhe vorbei, zwei Unberingte (der von der Sirene, bzw. Buche?)

sorgten für helle Aufregung bei den Nestbesitzern und auch bei denen, die gerne dort ein Nest hätten.

Utzi saß wieder auf seinem Lieblingsbaum vorm Schützenhaus, er konnte der Kamera nur sein Hinterteil

präsentieren, denn er musste seinen Baum verteidigen!

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...einen Baum weiter, da sitzt immer Utzis Herzensdame

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Linus musste sein schönes neues Nest verteidigen, denn da wollten die beiden Frechdachs landen

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es wurde mit harten Bandagen gekämpft, Lina half ihrem Linus tatkräftig mit bei der Nestverteidigung

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Aber auch Emil und Emilia vom dritten Eichennest kamen nicht ungeschoren davon!

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Emil und Emilia auf ihrem Nest, die Störenfriede sitzen oben in den Bäumen und planen den nächsten

Angriff

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Bei Linus und Emil konnten die Frechdachse nichts ausrichten, jetzt war das Nest von Franz und Berta an

der Reihe! Na, der traut sich was, setzt sich einfach neben das Nest zum brütenden Storch!

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Natürlich war der Hausherr gleich zur Stelle, man bewunderte gemeinsam den Nestinhalt...

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...ganz klar, kein Storchenpaar lässt sich gerne von ungebetenen Gästen ins Nest gucken, natürlich startete

Franz sofort einen Angriff und verjagte den dreisten Kollegen!

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Überraschung am Nachmittag!!! Das Strommastnest hat neue Bewohner - beide unberingt. Na hoffentlich

sind das die beiden, die in der letzten Zeit die ganze Storchenszene in Isny aufgemischt haben. Wäre

nicht schlecht, wenn die beiden sesshaft würden!

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27.03.2020 Drucken E-Mail
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Freitag, den 27. März 2020 um 17:29 Uhr

Das Storchensextett, dass sich zur Zeit auf der Nisthilfe und den Bäumen bei der ehemaligen

Post aufhält, scheint gut befreundet zu sein. Gestern Abend flogen sie auf eine Wiese

beim Sennhof Halder in der Vorstadt zum gemeinsamen Abendmahl, Wolf hat sie mit

der Kamera verfolgt!

Herr Sara, Lottchen, der A 1 L, die A 2 A, Utzi aus der Schweiz und seine aktuelle Partnerin gehören

zu dieser Clique

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eindeutig das doppelte Lottchen!

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Und heute? Es sieht ja eigentliich nicht so aus, als hätte einer von denen ernste Absichten mit dem Nestbau!

Utzi, der junge Schweizer, war heute wieder bei den Baumnestern auf dem Festplatz anzutreffen, er hat

da immer noch einen Lieblingsbaum beim Schützenhaus

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Utzis Herzensdame war im Anflug, die Landung auf den dünnen Ästchen ist wirklich nur was für Könner!

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Ja, so sieht eine Könnerin aus!

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...allerdings, wacklig war es schon!

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Kurz darauf: Alarm!!!!! Da wollte ein dritter Storch die Zweisamkeit der beiden stören!

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Utzi und seine Partnerin konnten ihren Standplatz verteidigen, der unberingte Gast musste sich

geschlagen geben!

Am Nachmittag waren die beiden wieder oder immer noch auf ihrem Baum auf dem Festplatz. Sie hatten einen

neuen Nachbarn bekommen, der auf dem Nachbarbaum saß. Der Ring war ziemlich verschmutzt, wahrscheinlich

ist es ein Schweizer. Natürlich durfte der arme Kerl nicht lange dort sitzen, Utzi verscheuchte ihn.

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Paul und Pauline gehen im allgemeinen Durcheinander der jungen Wilden fast unter...

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Emil und Emilia vom dritten Eichennest übersieht man auch fast, da sie nie irgendwelche Spirenzchen

machen. Emil hat weitere Zweiglein besorgt

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Linus und Lina, die Neuen vom vierten Eichennest sehen hochzufrieden aus. Das Nest ist so gut wie

fertig, die Aussicht von da oben ist grandios - wass will Storch mehr?

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Ein paar zusätzliche Zweige kann das Nest allerdings durchaus noch vertragen! Linus auf

Shoppingtour

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...unterwegs zum Bestimmungsort

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....im Landeanflug

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Tonino und Leonie auf der Alten Gerbe, Es ist allerdings nicht das, wonach es aussieht, am Nachmittag

war das Nest wieder leer, da wird also erst nur Probe gelegen

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Ein unberingter Storch auf dem Rathausdach...

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...noch ein Unberingter auf der Hängebuche

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Das Storchenpaar, das es sich gestern auf der neuen Nisthilfe bequem gemacht hatte, entdeckte ich am

Morgen auf einem Baum im Schlosspark.....

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Die beiden flogen weg, vermutlich zum Frühstück, dachte ich. Danach ein Blick auf die andere Seite des Gebäudes,

da saßen zwei auf der verbotenen Kastanie. Sofort denkt man an Herrn Sara und Lottchen. Aber das wäre jetzt

zu einfach! Es waren die beiden, die noch ein paar Minuten vorher im Schlosspark auf dem Baum saßen!

Die A 2 A und der A 1 L taten doch recht verliebt miteinander...

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Bei dieser Übung müssen sie allerdings noch an der Technik feilen, die muss noch perfektioniert werden!!!

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Aller Anfang ist halt schwer!!!

 
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