Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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22.03.2020 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 22. März 2020 um 13:52 Uhr

Bei der morgendlichen Beobachtungsrunde war noch alles grau in grau -

die Bilder leider auch. Der eisige Ostwind zog alle Register und zeigte, was

er alles drauf hat. Den Störchen scheint das nicht so viel ausgemacht zu haben.

Zuerst ein Bild vom 3.3. , da sah das Nest von Sammy und Hana noch eher wie ein

Bungalownest aus...

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...und dann heute: Baumeister Sammy hat es auch in diesem Jahr wieder geschafft, ein stattliches

Hochhausnest auf die Esche beim Schützenhaus zu zaubern!

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...und Sammy baut fleißig weiter...

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Kollege Franz war auch unterwegs, na hoffentlich gehen denen nicht die Stöckchen aus!

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Franz der Franzose

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Auf einem Baum vorm Schützenhaus saß auch heute wieder der Zweijährige aus Uznach, da liegen

auch schon Zweiglein auf dem Baum, die nachdenkliche Miene von Utzi verrät allerdings, dass er jetzt

erst mal scharf nachdenken muss, wie es weitergehen soll mit dem Nestbau.

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Sehr erfolgversprechend sieht der Baufortschritt auf dem vierten Eichennest bei Linus und Lina aus!

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Die beiden haben die Zweige so geschickt ineinandergeflochten, dass sie auch dem heftigen Wind standhalten

konnten.

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Emilia vom dritten Eichennest sondiert das Terrain

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Das Nest der beiden ist auch ordentlich gewachsen!

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Storch auf dem Strommastnest!!!!! Zufällig stand ich daneben, etwa ein neuer Storch???

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Ich hatte da einen ganz anderen Verdacht, der sich dann auch bestätigte! Denn da wurde kein Nest ausgebaut...

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...da wurde "Second-Hand-Nistmaterial" gesucht! Aber der dicke Prügel war sogar für Emil, den

Meisterdieb zu schwer, er fiel ihm gleich wieder aus dem Schnabel und plumpste auf den Boden.

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Er suchte lange und wählte sehr sorgfältig aus, bis er endlich zufrieden war und mit seiner Beute abzog

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....Sekunden später war das Second-Hand-Material an seinem neuen Bestimmungsort angekommen!

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Stark frequentiert wurde heute auch die Hängebuche, ein unberingtes Storchenpaar sucht dringend einen

Bauplatz...

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einzelne Zweige sind dort oben schon zu erkennen...

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Die beiden sind noch etwas halbherzig bei der Sache, kurze Zeit später flogen sie gemeinsam auf's Wassertor,

danach ging's doch wieder weiter mit der Stöckchensuche. Die Stöckchen stammen vom Sportplatz, Toni muss

seinen Baumarkt schon wieder mit einem neuen Storch teilen!

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Die Bauaktivitäten auf der verbotenen Kastanie stagnieren zur Zeit...ratlose Miene wieder mal bei

Herrn Sara, das sieht noch nicht nach neuem Nest aus, und er weiß wohl auch nicht, wie er

weitermachen soll. Das doppelte Lottchen war auf Achse.

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Wolf hat von einem weiteren Nestbauversuch berichtet. Ein neuer Zweijähriger versucht sein

Nestbauglück im Schlosspark auf einem abgesägten Baum, dort versuchten es vor einigen Jahren schon Pit und Pitti.

Und dann haben wir da noch Tonino und Leonie. Die beiden scheinen sich zum Glück doch für  das schöne Nest

auf der Alten Gerbe entschieden zu haben und arbeiteten heute gemeinsam am Ausbau.

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Eine eigene Feuchtwiese praktisch direkt vor der Haustür - Leonie weiß diesen Vorzug zu schätzen!

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21.03.2020 Drucken E-Mail
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Samstag, den 21. März 2020 um 18:07 Uhr

Tonino und seine Schweizerin, das scheint doch eine ernste Beziehung zu sein...

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...aber was haben die beiden denn jetzt vor??? Das Nest auf der Alten Gerbe, das ist doch eine stabile

Bleibe, solide Zimmermannsarbeit und bereits sturmerprobt. Nach den Erfahrungen mit dem abgestürzten Nest

im Vorjahr am Lützelsee sollte Tonino doch froh drum sein...

Und warum prüft Tonino einen Baum an der Stadtmauer beim Espantor???

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...seine Partnerin stand auf dem Espantor

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Tonino und seine Partnerin.

Toninos Gattin braucht nun auch unbedingt einen Namen, sie wird in meiner Liste jetzt als Leonie

geführt.

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Völlig unauffällig ist unser unberingtes Storchenpaar auf dem dritten Eichennest auf dem Festplatz. Da gibt's

keinen Zoff, die beiden sind total fleißig, werkeln am Nest herum, beschäftigen sich mit der Familienplanung -

alles so, wie es sein soll. Die beiden scheinen mit sich und ihrem Storchenleben zufrieden zu sein, haben

keine Lust auf irgendwelche Spirenzchen, die können jetzt getrost einen Namen erhalten.

Die beiden sollen als Emil und Emilia in die Isnyer Storchengeschichte eingehen!

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Superfleißig ist das neue Storchenpaar auf der vierten Eiche! Da ist ein deutlicher Baufortschritt erkennbar! Die

beiden fliegen praktisch im Minutentakt runter auf den Festplatz und besorgen Nistmaterial. Bedingt durch die

aktuelle Situation haben auch die Störche dort ihre Ruhe. Keine Schule, kein Jugendzentrum, keine Sport-

veranstaltung.

Die Dame des Hauses befestigt die Zweiglein...

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....da staunt ihr, gell?

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Der Hausherr des neuen Nestes auf Materialsuche

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...die Hausherrin flicht die Zweiglein geschickt ineinander

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....ein neuer Ast im Anflug

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...der nächste Ast ist auch schon unterwegs!

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Gemeinsam machen sie sich an die Flechtarbeit. Herr Sara und das doppelte Lottchen sollten den beiden mal

kurz über die Schulter schauen!

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Die Hängebuche ist bei denen, die noch einen Bauplatz suchen, weiterhin einen Besuch wert

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Herr Sara auf der verbotenen Kastanie denkt scharf nach, irgendwie geht das mit dem Nestbau nicht

so recht voran. Das liegt natürlich auch an den diebischen Nachbarn.

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Das doppelte Lottchen sitzt ganz hoch oben auf der Nachbarkastanie. Die Höhenluft tut ihr gut, da kann sie besser

über die weitere Vorgehensweise nachdenken!

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Die Finnis auf ihrem Sendemast

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Finn auf dem Nest, Finja auf der "Terrasse" daneben

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Franka und ihr Neuer bei der Gefiederpflege, die beiden haben iihren Lieblingsbaum vor dem Schützenhaus

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Das Storchenpaar hat sich einen ganz wackeligen Ast ausgesucht, der schon ganz morsch aussieht

- leider, der wackelt schon ganz verdächtig, wenn nur ein Storch drauf sitzt.....sie versuchen auch,

Zweige dort abzulegen...

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Sag ich doch, das ist total wacklig, dort oben, ihr lieben Störche!!! Frankas Neuer versucht auf dem schwankenden

Ast, das Gleichgewicht zu halten.

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Auf dem Festplatz steht immer noch das Nest auf der verbotenen Linde leer, Hope ist leider noch nicht zurück-

gekehrt. Das Nest auf dem Strommast am Rainschlössle will anscheinend auch keiner haben - die wollen alle

ganz hoch hinaus!

...und natürlich steht auch das neue Parkhausnest noch zur Verfügung. Wenn sich Herr Sara und das doppelte

Lottchen so schwer tun mit dem Nestbau auf der Kastanie, da wundert Mensch sich schon, warum Storch da

nicht hin will!

 

 

 
20.03.2020 Nachtrag Drucken E-Mail
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Freitag, den 20. März 2020 um 23:05 Uhr

Ich habe auf der Storchenseite von Hombrechtikon gestöbert und Neuigkeiten über

Tonino gelesen. Er war im vergangenen Jahr auch mit einer Schweizerin verbändelt,

es war aber nicht diejenige, mit der er jetzt in Isny auf dem Nest steht. Die beiden

hatten keinen Nachwuchs.

Tonino war letztes Jahr mit der HES SK 897 zusammen.

 

Kaum gebaut – und schon wieder abgestürzt

Der Anfang Februar im Hasel von einem neu zugezogenen Paar gebaute Horst «Bäume süd oben»

bestand nicht lange. Der tragende Ast ist zwar dick und mochte den Horst sicher zu tragen, doch

die Seitenästchen, die ein Abkippen des Horstes verhindern können, waren sehr dünn und schwach.

Trotzdem brachten die Störche einen schönen Horst zustande und schritten zur Brut, die dann leider

erfolglos war. Junge lebten also in den ersten Julitagen keine im Horst. Zum Glück, denn was fast

voraussehbar war geschah, der etwas asymmetrisch auf dem Ast liegende Horst kippte ab und stürzte zu Boden.

 

 

 

 

 
20.03.2020 Drucken E-Mail
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Freitag, den 20. März 2020 um 21:28 Uhr

"So ein fleißiger Storch, dieser Herr Sara, schleppt schon am frühen Morgen Zweiglein

durch die Gegend!" denkt man beim Betrachten dieses Bildes.....

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....der Eindruck von der Situation auf der verbotenen Kastanie täuscht - hier wird Nistmaterial abtransportiert,

nicht angeliefert!!! Urs, der diebische Nachbar ist am Werke!

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So kann das ja nix werden mit dem neuen Nest, Herr Sara kommt zurück und wundert sich sehr...

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??? Wo sind nur die ganzen Stöckchen geblieben???

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Das doppelte Lottchen ist mit neuem Nistmaterial angekommen

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....ratlose Storchenmienen...

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Ähnlich kahl ist der Bauplatz, den das unberingte Storchenpaar auf der Hängebuche besichtigt

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Man prüft die Aussicht, begutachtet den Bauplatz...und fliegt nach eingehender Prüfung rüber

auf's Rathausdach zur Sirene. Vermutlich sind das die beiden, die gestern schon den Sirenenbauplatz testeten

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Bei dem ganzen Kuddelmuddel mit den frisch angereisten Störchen bleibt kaum Zeit für die

inzwischen fest etablierten Störche, kurzer Blick zum Nest auf der Alten Gerbe - alles wie gehabt, Tonino

und seine Schweizer Partnerin

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Gut besetzt waren die Bäume auf dem Festplatz, da saßen manchmal fünf Störche auf einem Baum! Zum

Glück waren alle friedlich, zumindest während der Beobachtungszeit! Klar, man jagte sich um die Bäume,

das gehört einfach dazu, sonst macht das Storchenleben keinen Spaß!

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fünfe auf einen Streich!

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Franka ist wieder da! Die Storchendame aus dem Auer Riet bei Lustenau konnte ihren Platz auf dem Berg-

ahornnest vom Vorjahr nicht einnehmen, da Storchengatte Frank mit einer neuen Liebe aus dem Winter-

quartier zurückgekehrt war.

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Aufmerksam beobachtet der "Ex" mit seiner neuen Flamme das Geschehen auf den Bäumen ringsrum

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"Klapper-klapper, ich bin wieder da und ich hab Verstärkung mitgebracht!"

Das ist Franka mit ihrem Neuen, dem DER A 1 L 16

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Der Schweizer aus Uznach war auch wieder da, er ist noch alleine, testet aber nach wie vor verschiedene

Bauplätze auf den Bäumen aus

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Dann noch ein Neuer auf meiner Liste

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Nach wie vor ganz hoch oben sitzen der zweijährige Affenberger mit seiner Partnerin, da will der Nestbau

auch keine so rechten Fortschritte machen, aller Anfang ist halt schwer!

Eine der Flügelfedern ist da auch in gewaltige Schieflage geraten!

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Seltsamer Besuch bei Sammy, leider war der Ring verschmiert, konnte nicht abgelesen werden.

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19.03.2020 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 19. März 2020 um 17:48 Uhr

Für Sammy musste ich heute eine Vollbremsung hinlegen, er kam mit seinem Baumaterial plötzlich

aus dem Gebüsch. Heute war Kiefer im Angebot und Sammy griff gleich zu!

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Auf der höchsten Eiche auf dem Festplatz ist man stolz, dass ein Zweiglein hängen geblieben ist!!!

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Wie soll das Zweiglein halten, wenn schon Storch Schwierigkeiten hat, dort oben das Gleichgewicht zu

halten???

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Aber der Zweijährige vom Affenberg und seine Partnerin lassen sich nicht entmutigen, ständig

flogen sie hin und her und besorgten ein Zweiglein nach dem anderen!

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Ganz stolz begutachten die beiden ihr Werk

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Ganz deutlich zu erkennen, links das Männchen mit dem langen, leicht gebogenen Schnabel! In der Vergrößerung

sieht man, dass auch dieser Storch einen Kampf hinter sich hat, das Brustgefieder ist mit Blut verschmiert.

Die üblen Krawallbrüder von gestern sind mir heute nicht begegnet, zum Glück war es heute ruhiger. Vielleicht

sind die Chaoten weitergezogen.

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Der junge Affenberger ist auf dem Parkplatz gelandet, um das nächste Zweiglein zu holen....

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...das passte aber einem anderen nicht, der hier schon die älteren Rechte hat! Frank stürzte sich sofort

von seinem Nest und verscheuchte den Jüngeren.

Denn diesen Zweig hatte sich Frank schon zurücklegen lassen!!!

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Jaja, hier herrschen strenge Regeln, der Zweijährige muss sich dem Dreijährigen unterordnen!

Der Affenberger flog ein Stück weiter und sah sich vor dem Jugendzentrum nach passendem Baumaterial um.

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Der ganze Festplatz wird bald picobello aussehen, die Störche sammeln alle Zweige ein, die rumliegen.

Franz bei der Arbeit!

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Das Nest von Franz und Berta mit dem angehenden Nest auf der höchsten Eiche

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Stöckchen im Anflug!!! Auch im dritten Eichennest mit den beiden unberingten Störchen wurde Baumaterial

angeliefert

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Ein weiteres unberingtes Storchenpaar begutachtete und prüfte den Platz unter der Sirene auf dem

Rathausdach

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Statikprüfung auf Storchenart!

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Blick zu den Finnis auf den Sendemast - alles in Ordnung, wie es scheint!

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Haben die Finnis etwa einen Untermieter???

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Das doppelte Lottchen hatte dort oben Platz genommen - keine gute Idee, denn das sieht die Funkturmgesell-

schaft gar nicht gerne, das könnte Ärger geben!

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Aber das doppelte Lottchen konnte die Aussicht auf dem Mast nicht lange genießen - Gefahr im

Verzug!!! Da kreiste ein Storch über dem "Nest" von Sara und Lotte, da musste der Platz sofort

verteidigt werden!

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Der Besucher landete auf einer Hausantenne gegenüber von Saras "Nest"

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Es war Berta, die jetzt eigentlich auf dem Eichennest bei Franz sitzt. Ja was macht die denn in dieser

Gegend? Vergangenes Jahr brütete Berta auf dem Sendemast, vielleicht wollte sie ihrer alten Heimat

nur einen Besuch abstatten.

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Aber ich denke, um die Liebesbeziehung von Franz und Berta müssen wir uns keine Gedanken machen. Kurze Zeit

später: Berta wieder zu Hause

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Der Zweijährige Schweizer aus Uznach versuchte auch heute wieder, ein paar Zweige für einen Nest-

bau auf einem Baum abzulegen.

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