Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
14.07.2020 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 14. Juli 2020 um 16:55 Uhr

Einfach nur schön!!!!! Am Nachmittag tagte wieder eine Storchenkonferenz im Rotmoos!

Altstörche, Jungstörche, "Hiesige" und Gäste - alles bunt gemischt und ganz friedlich miteinander!

19 Rotbeine hatten sich dort versammelt.

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Schwierig, schwierig, auf die Entfernung in dem Gewusel und dem z. T. hohen Gras ein paar Ringe

abzulesen. In der Mitte vorne und rechts, das sind eindeutig Jungstörche, aber wer???

Der in der Mitte, dem eine Feder zu Berge steht, das ist Peppone!!! Glückwunsch zum ersten(?) Ausflug

ins Rotmoos! Rechts neben ihm, das ist Julian aus dem Eichennest von Familie Pauli! Glückwunsch auch

an Julian zu der tollen Leistung!

Den beiden Fluganfängern wünschen wir allzeit guten Flug, passt immer gut auf Euch auf!

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Peppone vom Lindennest von Familie Toni

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Ida stand auf ihrem Strommastnest und guckte sehnsüchtig in die Richtung der Kollegen im Rotmoos, es ist

nicht weit bis zu den anderen, 100 oder 150 Meter vielleicht, aber man sollte halt gut fliegen können, denn

man muss ja auch wieder zurück ins Nest gelangen. Keine Sorge, kleine Ida, das schaffst Du auch bald!

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Maxi und Don Camillo standen alleine auf dem Nest, ohne Eltern, ohne Geschwisterstorch Peppone

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Ganz einsam war Fa-Ma-Yu, alle weg, alle ausgeflogen! In ein paar Tagen fliegt er auch hinterher!

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Aus diesem Dschungel muss man erst mal herausfinden...

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Keine Sorge, Fa-Ma-Yu, das haben bis jetzt alle geschafft, wenn auch der eine oder andere nach dem

Jungfernflug auf dem falschen Nest gelandet ist.....

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Ob Fite vom Sendemast schon mal geflogen ist? Ich hab ihn bis jetzt immer nur auf dem Nest gesehen!

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13.07.2020 Drucken E-Mail
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Montag, den 13. Juli 2020 um 19:48 Uhr

Und immer wieder sitzt ein Unberingter auf Sammys Hochhausnest! Mein Verdacht: Es ist Paul oder

Pauline, die hatten das Nest im Frühjahr zusätzlich zu ihrem eigenen besetzt, bevor Hausherr Sammy

eintraf. Genau auf diesem Ast, auf dem Sammy sein Nest gebaut hat, war früher mal der Schlafplatz von

Paul und Pauline, bzw. auch von Julia

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Es wird immer schwieriger, die Störche in den Baumnestern zu fotografieren, der Dschungel ringsrum

wächst und gedeiht! Bei Julian und Fa-Ma-Yu hat es Brotzeit gegeben!

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links oben Familie Toni auf der Linde, unten in der Mitte Familie Pauli auf der Eiche

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Ein seltener Anblick in dieser Zeit, Familie Stromi komplett! Warum Mathis und Sophie beide auf dem Nest

standen und die durchdringenden Bettelrufe von Ida ignorierten, war mir zunächst auch nicht klar. Aber

vielleicht waren die Fremdstörche dran Schuld, die wieder mal über den Nestern ihre Runden drehten,

da wurde der Nachwuchs vorsichtshalber von beiden Altstörchen bewacht.

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Dann bei der Nachmittagsrunde: ein Altstorch war zu Hause, Ida musste sich unter Aufsicht im Nestputz üben

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Mama Antonia vom Lindennest hat natürlich sofort entdeckt, dass da wiedermal eine Kamera nach oben

gerichtet wurde.

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Maxi, Don Camillo und Peppone übten sich auch heute wieder als Nesthocker

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Maxi an vorderster Front

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Am Nachmittag stand Peppone ganz vorne am Nestrand - immer unter dem Motto: bloß nicht raus aus dem Nest!!!!

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Auf der Linde daneben - gut versteckt - standen Sammy und Hana

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Auch das Eichennest am Neidhammelbrunnen von Franz und Berta wächst immer mehr zu!

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Gleicher Baum, nur ein paar Äste weiter stand Leonie auf ihrem aktuellen Lieblingsnest

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12 Störche weit verteilt im Rotmoos um die Mittagszeit,

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...eine kleine Pause muss auch mal sein!

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...auch ganz wichtig: ein Schlückchen Wasser

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Der Club der unberingten Störche war auch dabei

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Hedi (in der Mitte) und Victoria (rechts), Nachwuchs vom Eichennest von Emil und Emilia,

waren wie immer fleißig als Selbstversorger unterwegs

 

 

 
12.07.2020 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 12. Juli 2020 um 21:45 Uhr

Am Abend waren alle Storchenkinder zu Hause - so wie es sich gehört! Bei den Nestern

auf dem Festplatz war kein einziger Altstorch anwesend, die futterten sich noch alle satt

und besorgten das Betthupferl für den Nachwuchs

Ida vom Strommastnest wartete brav auf die nächste Lieferung. Sie hatte noch ein

paar Krümel von der letzten Brotzeit im Nest entdeckt!

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Hedi und Victoria in der Abendsonne

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Fa-Ma-Yu sortiert die Federn, Julian versucht sich in Hausarbeit

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Auf dem Lindennest der Tonis stand Don Camillo in der ersten Reihe

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Die Flutlichtmasten auf dem Sportplatz waren besetzt! Da tippt man zuerst auf Toni, der verbringt zur Zeit

die Nächte nur noch außerhalb des Nestes. Aber Toni hatte heute Pech, da waren andere schneller!

Ein Unberingter...er gönnt sich nach einem langen, anstrengenden Storchentag noch etwas Abendsonne

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Ein Mast weiter, da saß der DER A 3 N 56, bei der Nummer dachte ich sofort an Hona, aber Hona hat eine 65 am Schluss

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Ein weiterer Flutlichtmast war von DER A 3 N 24 besetzt, dem Eiinjährigen aus Fulgenstadt,

der jetzt schon einige Zeit in Isny übernachtet

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Der einjährige Gast aus Münsingen bei Bern hat seinen Stammplatz auf dem Espantor

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Ein müder Finn vom Sendemastnest hat bereits die Schlafposition eingenommen, der Nachwuchs zupft

noch die Federchen für die Nacht zurecht

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Fite scheint noch nicht müde zu sein, denn da steht noch eine letzte Futterlieferung aus!

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Lottchen stand auf dem Kastaniennest

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Und hätte Felix nicht so lautstark geklappert, dann hätte ich ihn doch glatt übersehen. Er saß ein paar Äste

höher über dem Nest und war nur zur Hälfte zu sehen.

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11.07.2020 Drucken E-Mail
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Samstag, den 11. Juli 2020 um 17:19 Uhr

Nach der großen Schwüle erreichte uns gestern Abend - wie vom Wetterdienst versprochen - ein Gewitter mit

Starkregen, z. T. Hagel, die starken Regenfälle hielten die ganze Nacht an, erst am frühen Nachmittag war es

wieder trocken. Da ist man doch sehr froh, wenn man "wasserfeste" Storchenkinder in den Nestern sitzen hat.

Alle Isnyer Jungstörche haben den heftigen Regen gut überstanden und saßen heute frisch geduscht auf

den Nestern!

Fite vom Sendemast, ob der schon mal geflogen ist??? Ich sehe ihn immer nur auf dem Nest!

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Auf dem Bergahornnest von Utzi und Bea sitzen jetzt immer zwei unberingte Störche. Und da nicht

anzunehmen ist, dass Utzi seinen Ring verloren hat, ist das Nest anscheinend an neue Besitzer überge-

gangen.

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Die Spuren des Dauerregens der vergangenen Stunden sind noch deutlich im Storchengefieder

zu sehen...da haben Julian und Fa-Ma-Yu noch viel Arbeit vor sich, bevor das Gefieder wieder perfekt

ist!

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Julian in der ersten Reihe, Fa-Ma-Yu steht hinter ihm

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Hana sitzt ganz gerne wieder auf dem Hochhausnest, sie verteidigt es sogar, wenn Gäste oder Diebe

dort landen wollen!

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Hanas Ehestorch Sammy will immer noch nicht auf sein Hochhausnest zurückkehren - zu traurig sind für ihn

die Erinnerungen an den verstorbenen Nachwuchs. Sammy hat sich für das Nest auf der verbotenen Linde

entschieden. Die Nacht verbringen Sammy und Hana gemeinsam auf der verbotenen Linde, das Hochhausnest

ist abends immer leer.

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Franz der Franzose bringt wie alle anderen Kollegen das Gefieder wieder auf Vordermann

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Antonia und ihre drei Sprösslinge waren auch mit Gefiederpflege beschäftigt

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Antonia

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Ida

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Hedi und Victoria saßen auch wohlbehalten auf dem Nest und putzten sich, die Bilder sind leider im Nirwana

verschwunden.

Storch auf Futtersuche in den Wiesen bei Ratzenried, dort hätte ich eigentlich die Finnis vermutet, aber

es war Leonie, die sich dort stärkte!

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10.07.2020 Drucken E-Mail
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Freitag, den 10. Juli 2020 um 21:28 Uhr

Die heutige Abendrunde fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser!

Aber es gibt noch Bilder von der gestrigen Abendrunde, da konnten

wir noch die Abendsonne genießen!

Ida wartet brav auf die letzte Abendmahlzeit

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Hedi und Victoria sind inzwischen Selbstversorger. Ob's da noch eine letztes Betthupferl von Mama oder

Papa gibt?

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"Wir sind wieder da!" verkündeten laut klappernd Linus und Lina

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Auf dem Sportplatz waren drei Flutlichtmasten besetzt - beliebte Schlafplätze von Gaststörchen, aber

auch von Storcheneltern, denen es im Nest zusammen mit der Kinderschar zu eng wird.

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...könnte eventuell Toni sein

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ein Gast oder ein Isnyer? bei den Unberingten weiß man das nie!

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Auf der Esche vor dem Schützenhaus hatten auch zwei Störche einen Platz für die Nacht gefunden -

Paul und Pauline???

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Auf dem Espantor saßen die üblichen drei eiinjährigen Kandidaten wie in den vergangenen Tagen (der Schweizer aus

Münsingen, und die beiden Deutschen aus Fulgenstadt und Rainau), ein weiterer unberingter Gast saß wieder

auf der Fichte beim Spielplatz am Kino

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Bei der heutigen Stippvisite um die Mittagszeit waren - wie erwartert - Hedi und Victoria ausgeflogen.

Ida vom Strommastnest war wie fast immer alleine zu Hause

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Julian und Fa-Ma-Yu trainierten fleißig und absolvierten schon gewaltige Hüpfer auf dem Nest, die beiden

wollen auch bald mit den Kollegen das Rotmoos unsicher machen

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Maxi, Don Camillo und Peppone hatten auch heute wieder Pattex an den Füßen! Sehnsüchtig blickten sie in

Richtung Rotmoos, die Mägen knurrten gewaltig, man konnte es bis unten hören, aber ob sie sich dann doch

noch zum Flug ins Futtergebiet aufraffen haben, konnte ich aus Zeitgründen nicht abwarten.

 
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