Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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27.07.2019 Drucken E-Mail
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Samstag, den 27. Juli 2019 um 15:00 Uhr

Schreck in der Abendstunde! Auf dem Nest von Frank und Franka waren um 20.30  nur zwei Jungstörche

zu sehen1 Da konnte ich mir die Bilder so oft vergrößern wie ich nur wollte, es wurden keine drei draus!

Ein Altstorch hatte grade die Spätmahlzeit serviert, da stürzen sie sich normalerweise alle sofort drauf, da

waren aber wirklich nur zwei an Bord!

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Der andere Altstorch hatte schon die Schlafposition auf dem Kamin eingenommen - es war wieder ein

anstrengender Tag für die Storcheneltern gewesen!

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Der Kaminstorch mit dem Nest und fast allen Familienmitgliedern

Die Suche nach dem dritten Storchenkind in Nestnähe auf den Dächern, Bäumen, unter den Bäumen, im Gestrüpp

usw. blieb erfolglos!

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Erleichterung heute Morgen!!! Alle drei standen wieder gemeinsam auf dem Nest - Gefiederpflege

war angesagt.

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Ein paar Bäume weiter.....

bei Hope stand ebenfalls Gefiederpflege auf dem Stundenplan

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Hopes Cousin Willi machte eigenartige Verrenkungen. Seine Art, den Staub aus dem Gefieder zu

entfernen?

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Wo fliegt der Papa denn hin???

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Papa Sammy war auf einer Esche in Nestnähe gelandet und beobachtete seinen Sprössling

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Kurze Zeit später gab's das zweite Frühstück, dafür ist Willi immer zu haben. Dann kam Papa Sammy

angeflogen, er schleppte ein Ästchen auf's Nest. Sammy kann's einfach nicht lassen!

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Familienfoto

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Irgendwie machten sie heute alles gemeinsam, die fünf Jungstörche. Zuerst gemeinsame Gefiederpflege,

dann gab's ziemlich zeitgleich für alle das zweite Frühstück!

Hope ließ es sich ebenfalls schmecken, man sieht allerdings nur die aufgeregt um sich schlagenden

Flügelchen.

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Mahlzeit!!! hieß es auch auf dem Bergahornnest der Fränkis!

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Frank und Franka haben jetzt richtig Stress mit ihrem hungrigen Rudel, kaum ist die Mahlzeit serviert,

eilen sie schon wieder weg, um für Nachschub zu sorgen - also doch noch Hotel Mama! Dank dem guten Futter

sind die drei schon riesig!

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26.07.2019 Drucken E-Mail
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Freitag, den 26. Juli 2019 um 16:42 Uhr

Auf dem Bergahornnest der Fränkis waren auch heute Nachmittag nur zwei

Storchenkinder zu Hause, Julia war im Nest, der andere wollte sein beringtes

Bein nicht zeigen...

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Dann herrschte auf einmal große Unruhe über den Nestern auf dem Festplatz, einige Störche

kreisten in der Luft, und die, die auf den Nestern standen, klapperten laut - klarer Fall, da waren

unerwünschte Überflieger unterwegs!

Ein Altstorch der Fränkis eilte nach Hause zum Nachwuchs...

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...dann klapperte Alt und Jung den Feind in die Flucht!

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Mama/Papa wieder zurück, da gibt's bestimmt gleich was zu futtern! dachten sich die Storchenkinder und

hatten sich aber gewaltig getäuscht! Da konnten sie noch so sehr betteln und fiepsen - es gab nichts!

Raus aus dem Nest und selber Futter suchen - so lautet jetzt die Devise der Storcheneltern. Die

bequemen Zeiten des Hotel Mama sind jetzt vorbei!

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Willi und Papa Sammy mussten sich auch kurz klappernd verteidigen, hatten aber bald wieder ihre Ruhe

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Franz der Franzose war auch zu Hause und beobachtete aufmerksam das Geschehen in der Nachbarschaft

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Hona ist so gut versteckt, der wird eigentlich immer in Ruhe gelassen. Auch Honas Schnäbelchen zeigt so

langsam rote Spuren!

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Ein Storch war auf dem Sportplatz auf einem Flutlichtmasten zu sehen...

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Natürlich hat der Storch sofort entdeckt, dass da eine Kamera nach oben gerichtet wird.

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Unlängst saß da schon mal Hana oben - sie war es auch heute!

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Ob bei Hona auch schon so langsam die Futtermenge rationiert wird?

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Natürlich war auch heute wieder - wie könnte es anders sein - das Espantor besetzt...

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Die Ringe waren zwar ziemlich verschmiert, aber die Nummern waren grad noch so zu erkennen:

Finja und Finn saßen da oben!

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Einige Störche waren in den nestnahen Rotmooswiesen unterwegs, aber alle mit rotem Schnabel...

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...ein Jungstorch war nicht dabei. Dann scheint der junge Fränki heute schon eine größere Runde geflogen

zu sein!

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Aktualisiert ( Freitag, den 26. Juli 2019 um 17:05 Uhr )
 
25.07.2019 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 25. Juli 2019 um 21:47 Uhr

Und wieder einmal geht ein aufregender Tag bei den Isnyer Störchen zu Ende!

Aber immer der Reihe nach!

Das Espantor war heute Vormittag wie üblich besetzt, diesmal war es Finn,

der sich auf der Nr. 1 in der Beliebtheitsskala der Storchensitzplätze niedergelassen

hatte!

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Auf einem Ahorn gegenüber dem Eschennest von den Sammys saß ein unberingter Storch, könnte

einer der Paulis gewesen sein!

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Die weißbestrumpfte Pauline am Nachmittag

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und Paul. Die beiden verfolgten einen Traktor,um sich auf die Schnelle Leckereien einzufangen!

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Franz der Franzose war am Vormittag alleine zu Hause auf seinem Eichennest beim Neidhammelbrunnen

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...was hat Franz vor??? Will er umbauen? Oder will er anbauen??? Na na na, hoffentlich ist das mit dem

Bauamt und dem Baumpfleger abgesprochen!

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Die schöne Antonia vom Lindennest war auch noch zu Hause - sie war mit ihrer Schönheitspflege noch nicht

ganz fertig.

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Hona von der verbotenen Linde war alleine zu Hause, ich denke, er ist jetzt einfach schon zu groß und kann

sich deshalb nicht mehr hinter den Lindenblättern verstecken!

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Das Jungstorchtrio auf dem Bergahornnest bei der morgendlichen Schönheitspflege

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"He, Leute, was geht?" Sete reißt seine Klappe besonders weit auf!

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Die drei sind total hibbelig, man merkt richtig, die wollen jetzt einfach raus aus dem Nest!

Julia oder Sina wedelt Sete erst mal mit dem Flügel vor der Nase rum

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Willi würde ja auch gerne fliegen, kann aber nicht, denn ihm klebt ständig die Mama an den Federn!

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Ausfliegen??? Ich??? Niemals!!!

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Ich habe jeden Tag wichtige Fototermine, ich kann hier gar nicht weg!!!

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Und dann am Nachmittag: Zu zweit standen sie auf dem Fränkinest und blickten bewundern mit offenen

Schnäbeln dem Geschwisterchen hinterher! Julia und Sina standen auf dem Nest...

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...aber wo war Sete abgeblieben??? Eine Runde mit dem Rad ums Nest herum, nein, versehentlich rausgehüpft

war er nicht. In den Wiesen am Rainschlössle, also direkt unterm Nest, war auch weit und breit kein Storch

zu sehen. Normalerweise wird der erste Ausflug mit Mama und Papa gemacht - so kennen wir es von früher

von Romeo und Julia. Aber die heutige Storchenjugend.....

Sete stand mutterseelenallein am Schilf an der Ach - ein wenig ratlos sah er schon aus. Weit und breit kein

Kumpel, weder Mama noch Papa. Er futterte ein wenig, zupfte am Gefieder herum.....

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Das Nest mit den Geschwistern war zum Glück in Sichweite (Bildmitte der hohe Baum)

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Schlafplatzkontrolle am Abend: Alle drei wieder auf dem Nest!!! Glückwunsch zum gelungenen Jungfernflug!!!

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Mama oder Papa Fränki macht einen erschöpften Eindruck und hat sich schon mal einen tollen Schlafplatz ausge-

sucht - der Kamin der Heizkraftanlage!

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Das Nest in Sichtweite

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Es hätte sich gelohnt, noch eine Schlafplatzkontrolle durch die Innenstadt zu drehen, denn da waren diverse

Schlafplätze auf Türmen, Dächern und Baukränen belegt.

 
24.07.2019 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 24. Juli 2019 um 21:44 Uhr

Gestern Abend, Punkt 21 Uhr, kehrten alle Altstörche, die keinen Nachwuchs zu versorgen haben, auf ihre

Nester zurück. Das Begrüßungsgeklapper war nicht zu überhören! Als der Geräuschpegel wieder abgeebbt

war, wurde erneut geklappert! Fast zeitgleich erhielten die Jungstörche in den drei Baumnestern

auf dem Festplatz ihre Spätmahlzeit!

Familie Fränki

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Familie Sammy

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Willi musste sein Abendmahl alleine beenden. Papa Sammy hatte seinem Sprössling auf die Schnelle

die Mahlzeit ins Nest gespuckt und flog dann eilig wieder weg.,,,

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Sammy übernachtet ja gerne auf dem Espantor, und er musste sich beeilen, um dort noch den letzten freien

Platz zu ergattern - Tonino saß auch schon dort. Da konnte Sammy klappern so viel wie er wollte - Tonino

wollte nicht weichen!

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Tonino blieb völlig entspannt!

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Franziska II. scheint Franzens ganzes Glück zu sein.

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Heute um die Mittagszeit - Willi allein zu Hause

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Hona zeigte sich auch heute gnädig und gewährte ein Fotoshooting

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Die drei vom Bergahornnest sind eine äußerst unternehmungslustige Truppe!

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Blick zurück zum Nest auf dem Heimweg - und dann dieser Anblick!

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...usw. und sofort! Es war auch recht windig, da hält man als Zuschauer unwillkürlich die Luft an und hofft

einfach nur, dass der Flugschüler keinen Fehler macht!

Es sind alle wieder im Nest, ich habe grade nochmal nachgezählt!

 
23.07.2019 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 23. Juli 2019 um 16:54 Uhr

So langsam wäre es an der Zeit, dass der eine oder andere Isnyer Jungstorch seine ersten Runden über

den Nestern drehen sollte. Heute vielleicht???

Also Willi vom Eschennest war unabkömmlich, Mama Samantha beknibbelte ihr Herzblatt, da konnte

er unmöglich seinen Jungfernflug starten!

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Mama Samantha genießt die gemeinsame Zeit, die ihr noch mit Willi bleibt, denn sie weiß, dass er bald

weg sein wird!

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Ob sich vielleicht Hona aus dem Nest raus traut???

Hona war leider dringend verhindert, Mama Hana hatte ihm grade das dritte Frühstück serviert, das darf

man sich doch nicht entgehen lassen!

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Warum sollte Hona das Hotel Mama verlassen, wenn er hier so gut versorgt wird???

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Ob einer der drei Fränkis schon seine ersten Flugerfahrungen machen wollte?

...alle drei zu Hause, komisch, warum gingen sie plötzlich in Deckung???

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Der Wassertransporter war gelandet!!!

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Und weil Wasser bei diesen Temperaturen ganz besonders wichtig ist, war also auch hier die Anwesenheit der

Jungstörche im Nest dringend erforderlich! Das muss ja jeder einsehen!

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Wir haben immer noch Durst!!!!

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Dass ein Storch auf dem Espantor steht, das gehört mittlerweile zum Isnyer Storchenalltag, denn dort

sitzen die mit den roten Beinen sehr gerne. Und wieder mal hat sich heute gezeigt, dass man nicht drum herumkommt,

jedes Mal den Ring am Bein abzulesen!

Der Storch, der heute dort oben stand hatte nicht die Nr. A 1 L 67, (Hope), und auch nicht die

Nr. A 1 L 68, (Sammy), nein, auf dem Ring stand A 1 L 69 und das ist eindeutig unser Tonino!!!

Tonino ist ein gebürtiger Isnyer aus dem Lindennest von Toni und Antonia von 2017. Tonino verbrachte den Sommer

2018 schon in seiner Heimat Isny. im Frühjahr 2019 wurde er als nestbauender Storch am Lützelsee in der Schweiz

gemeldet. Offensichtlich war die Brut nicht erfolgreich, und so hat sich Tonino vom Heimweh geplagt wieder

auf den Weg nach Isny gemacht.

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Über Toninos Rückkehr freuen sich gleich zwei Patentanten - doppelt hält halt besser!

Weniger erfreut über Toninos Rückkehr zeigts sich Sammy, der den Kumpel aus Kindertagen gleich in die Flucht

schlug. Sammy hat ja inzwischen Nest und Familie zu verteidigen und für die üblichen Halbstarkenspielchen

keine Zeit mehr. Aufmerksam beobachtet Sammy durch die Ahornblätter durch die Szene, Blickrichtung

Tonino auf dem Espantor!

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