Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
07.09.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Donnerstag, den 07. September 2017 um 15:41 Uhr

Aktuell scheinen sich noch vier Storchenpaare in Isny aufzuhalten. Die Finnis und Urs und Ursula sind ja jeden Tag über die Webcam zu bewundern, das ist also kein Geheimnis. Paul und Julia halten uns auch weiterhin die Treue und auch das Ehepaar Toni kann sich nicht zur Abreise aufraffen. Gestern Abend, gegen 21 Uhr, nach unserer Rückkehr nach Isny, waren wir noch bei den Nestern auf dem Festplatz. Man konnte in der Dunkelheit von den Störchen fast nichts mehr erkennen, die Silhouetten der Tonis waren grade noch zu erahnen.

Finn gestern Morgen auf seinem geliebten Sendemast

a

Finja blieb bei der Schönheitspflege im Nest

a

Paul und Julia heute Morgen - nach Aufbruchstimmung sieht das nicht aus!

a

 
05.09.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Dienstag, den 05. September 2017 um 20:09 Uhr

Es sieht ganz so aus, als hätte der Isnyer Storchentrupp gestern nur ein ganz kurzes Gastspiel gegeben. Vermutlich sind sie nach einer Stippvisite wieder weitergezogen. Wollten sie die zurückgebliebenen Storchenpaare abholen um mit ihnen gemeinsam ins Winterquartier zu fliegen? Wir werden es leider nicht erfahren.

Paul und Julia als Frühaufsteher waren schon zeitig auf der üblichen Wiese beim Segelplatz zu sehen gewesen - die Bilder gleichen sich, deshalb gibt's keine aktuellen Aufnahmen von heute.

Urs und Ursula waren auch wieder zu ihrer Stammwiese bei Ziegelstadel geflogen

Ursula...

a

a

Urs

a

a

 
04.09.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Montag, den 04. September 2017 um 19:41 Uhr

Die Nacht war ungewöhnlich kalt, nur 5° heute Morgen, aber die Sonne meinte es heute gut mit uns und bescherte uns einen herrlichen Spätsommertag - eigentlich ideales Wetter für reisende Störche! Ich war mir nicht mehr ganz sicher, wer von unseren Störchen noch alles an Bord ist - Peppi und Antonia hatte ich schon ein paar Tage nicht mehr gesehen, Toni eigentlich auch nicht. Nur Paul und Julia waren zuverlässig auf den Wiesen beim Segelflugplatz unterwegs gewesen. Und dass Urs und Ursula und die Finnis weiterhin die Stellung halten werden, das ist sowieso klar.

Die Storchennester waren bei meiner Morgenrunde alle leer - naja, nicht ganz. Die Fredis vom Eichennest beim Neidhammelbrunnen hatten anscheinend einen Housekeeper engagiert, der immer wieder mal nach dem Rechten sehen sollte...

a

Paul und Julia hatten wie üblich ihren Posten beim Segelflugplatz beezogen und widmeten sich ausgiebig der Gefiederpflege, der Housekeeper der Fredis hatte sich inzwischen zu ihnen gesellt...

a

a

a

Es ist Reisezeit bei den Störchen, und so rechnet man täglich damit, dass noch der eine oder andere ins Winterquartier ziehen wird. Aber das, was ich dann um die Mittagszeit beobachten konnte, das hat mich dann doch irgendwie sprachlos gemacht! Die Bilder sind alle heute zwischen 12 und 13 Uhr entstanden, die habe ich nicht vom Frühjahr oder Sommer aus der Schublade gekramt!

Es herrschte helle Aufregung im Storchenland, lautes Geklapper war überall zu hören..Urs und Ursula bewachten vorsichtshalber ihr Nest, das Nest der Finnis lag weitab von meiner Route, deshalb kann ich nicht sagen, ob sie auch Nestwache hielten...

a

Paul und Julia hielten eine Knibbelrunde im Nest ab...

a

...ein paar Meter weiter, auf dem neuen Lindennest, hatten sich Peppi und Henriette eingefunden...

a

...eine Linde weiter regten sich Toni und Antonia fürchterlich auf...

a

..die Brüder Toni und Peppi aus Neukirch-Wildpoldsweiler mit ihren Gattinnen...

a

Das Eichennest der Fredis war unbesetzt. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie gehört er dazu, der Routineblick, der alle Baumspitzen auf dem Festplatz scannt - und das war gut so, denn da war noch jemand...wir alle kennen das Storchenpaar! Franz und Franziska sind wieder da!!! Das Storchenpaar vom Strommastnest hatte Isny nach dem Tod des Nachwuchses im Juli verlassen, seitdem habe ich sie nicht mehr gesehen. Die beiden haben den Traum von einem Nest auf der höchsten Eiche am Platze anscheinend noch nicht aufgegeben, denn dort oben thronten sie heute!

a

a

a

Auf dem Rückweg eine halbe Stunde später stand dann noch ein Storch auf dem Kaminnest...

a

...und auch das Eichennest der Fredis war wieder besetzt!

a

Storchenzug einmal anders - so ist das halt in Isny!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 
01.09.2017 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Freitag, den 01. September 2017 um 15:38 Uhr

Ich kann es nicht beweisen, nur vermuten, aber ich denke, dass sich ein Teil unserer Störche am Mittwoch auf die erste Etappe der langen Reise begeben hat. Eine Schlafplatzkontrolle wäre nötig, aber die konnte ich mir gestern Abend verkneifen bei den Wassermassen, die von oben kamen. Es könnte sein, dass der Jungstorch aus Bechtingers weitergezogen ist, außerdem habe ich Peppi und Antonia nicht mehr gesehen. Der linksberingte Storch, der jetzt alleine durch die Wiesen marschiert, das wird Toni sein. Paul und Julia sind wie üblich auf den Lieblingswiesen beim Segelflugplatz unterwegs. Und die Finnis standen heute auf dem Wassertor, bzw. auf dem Sendemast und brachten ihr Gefieder in Ordnung. Nach den heftigen Regengüssen war jetzt kein einziges Stäubchen mehr in den Federn, die Störche sahen alle picobello aus!

Toni? im Regen

a

Finja auf dem Wassertor

a

a

Finn auf dem Sendemast

a

a

 
30.08.2017 - Nachtrag Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Mittwoch, den 30. August 2017 um 20:30 Uhr

Die Identität des unbekannten Jungstorches, der seit ein paar Tagen in Isny rumgeistert ist geklärt! Frau Reinhard hat die von mir abgelesene Ringnummer bestätigt: A1M02 Das nette an der Geschichte: Ich kenne den Jungstorch und habe ihn Anfang August an seinem Heimatort in Bechtingers bei Bad Wurzach schon beobachtet!

a

Wie klein ist doch die Storchenwelt! Das wir zwei uns nochmal wiedertreffen, das hätte ich damals auch nicht gedacht!

In Bechtingers wurde er von den Kühen verscheucht, in Isny von ein paar wenig netten Altstörchen - armer kleiner Kerl!

a

 
<< Start < Zurück 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Weiter > Ende >>

Seite 29 von 149