Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
04.01.2015, 2. Teil Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Sonntag, den 04. Januar 2015 um 15:18 Uhr

Wie sich die Bilder gleichen.....Romeo und Julia 2010

Romeo und Julia im Winter 2012

 
04.01.2014 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Sonntag, den 04. Januar 2015 um 11:17 Uhr

So schnell wie der viele Schnee gekommen war, so schnell ist er auch wieder verschwunden, naja, nicht ganz, aber der Starkregen vom gestrigen Tag hat ganze Arbeit geleistet. Es war noch nicht richtig hell heute in der Früh kurz vor 8 Uhr, als ich Julia auf einer Wiese, bzw. weißen Fläche beim Segelflugplatz entdeckte. Sollte ich umkehren und den Futtereimer holen? Die Entscheidung wurde mir sofort abgenommen, denn das Kampfstorchgeschwader hatte auch schon ausgeschlafen. Urs und Ursula flogen angriffslustig wie immer auf Jullia zu und vertrieben sie von ihrem Plätzchen, Julia flüchtete und landete auf ihrer Lieblingsbirke.

Die beiden Unruhestifter, die mir immer unsympatischer werden, landeten zunächst auf der Wiese...

...dann flogen sie wieder in die Ach. An dieser Stelle hielten sich Romeo und Julia in vergangenen Jahren auch immer gerne auf!

Ursula gönnte sich zuerst Mal ein Schlückchen Frühstückswasser

 

 

 
02.01.2015 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Freitag, den 02. Januar 2015 um 16:28 Uhr

Liebe Storchenfreunde, vergesst alles, was Ihr bisher über Winterstörche gehört habt, denn unsere Isnyer Störche schreiben ihre eigene Geschichte!

Nach einer eisigen Nacht zeigte sich ein traumhafter Wintermorgen mit einem tollen Farbspiel in sämtlichen Rottönen am Himmel, das nichts Gutes erahnen ließ! Die Storchennester waren bei meiner Morgenrunde unbesetzt. Von der Achbrücke aus sah ich dann Urs und Ursula in der "Storchentherme" stehen.

Am Vormittag tauchte auch Julia auf. Sie landete auf der Birke beim Hochhaus. Ob sie weiß, dass unter der Birke ihr langjähriger Lebensgefährte seine letzte Ruhe gefunden hat? Auf diesem Baum wird sie nicht von den angriffslustigen Ursis verscheucht, so nahe trauen sich die beiden nicht an die Häuser ran. Julia darf nicht mal auf ihrer Lieblingsbirke der vergangenen Jahr an der Allee landen, gleich blasen die beiden zum Angriff. Auf den freien Flächen kann zur Zeit kein Storch landen, nicht mal die Krähen haben eine Chance. Die Schneedecke ist viel zu weich, da sinkt jeder Vogel ein. Nichtmal Fuchs, Reh und Hase haben eine Chance, aus dem Wald rauszukommen. Und will ein Zweibeiner querfeldein laufen, geht das nur auf der Loipe mit Langlaufskiern unter den Füßen, auf präparierten Winterwanderwegen oder mit Schneeschuhen, aber auch das ist bei der dicken, weichen Schneedecke bestimmt mühsam. Julias Futtereimer wurde auf der geräumten Feuerwehrzufahrt hinterm Hochhaus aufgestellt, sie hat bis jetzt kein Futter angenommen. Sie hat sich also die ganze Zeit auf eigene Faust durchgeschlagen und immer genug Futter gefunden! Dabei macht sie keinen geschwächten Eindruck - ganz im Gegenteil. In der Vormittagssonne putzte sie sich lange und ausgiebig!

Am Nachmittag war's vorbei mit dem schönen Wetter, es goß in Strömen! Und wieder entdeckte ich Julia, weit draußen im Rotmoos in der Ach, als sie ganz fleißig nach Futter suchte. Alte Hasen unter Euch erinnern sich an ähnliche Bilder in den vergangenen Jahren!

Wir müssen uns um Julia keine Sorgen machen, sie kommt prima zurecht! Unser Storchenkampfgeschwader, die Ursis, werden sich bestimmt an einer anderen Stellle der Ach aufhalten und sich dort den Bauch vollschlagen.

 

 
01.01.2015 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Donnerstag, den 01. Januar 2015 um 15:09 Uhr

Die Neujahrsnacht war eisig, dafür wartete heute Morgen ein Traumwintertag mit Sonne und glitzernder Schneedecke auf diejenigen, die draußen unterwegs waren. Unsere Störche ließen sich wie erwartet in der Früh noch nicht blicken. Sie machten das richtige bei diesem Wetter und hielten sich bestimmt irgendwo in der "Achtherme" auf. Die Ach sah heute morgen so aus:

Um die Mittagszeit tauchte Julia wieder auf und putzte und pflegte sich ausgiebig in der Sonne. Sie macht einen sehr fitten und gesunden Eindruck. Ausgehungert ist sie auch nicht, denn sie nahm heute kein Futter an.

Das Storchenkampfgeschwader Urs und Ursula blieben auch um die Mittagszeit noch unsichtbar. Aber ich denke nicht, dass wir uns über die beiden Gedanken machen müssen. Wer so angriffslustig durch die Gegend fliegt wie die beiden gestern, der kann noch lange nicht am Hungertuch nagen. Sie halten sich auch nicht wie allgemein erwartet auf der Futtersuche in der Nähe von Graureihern, anderen Störchen oder Krähen auf. Die beiden backen ihre eigenen Brötchen und wollen mit den restlichen Gefiederten nichts zu tun haben!

 

 
31.12.2014 letzte Bilder 2014! Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Mittwoch, den 31. Dezember 2014 um 23:55 Uhr

Ein Storch startete in der Ach und flog über's Rotmoos...

14.14: zwei Störche, vermutlich das Kampfstorchgeschwader, flogen hinterher

...dann wieder ein Storch, vielleicht nochmal der erste, der eine Runde gedreht hatte? oder doch ein anderer? Nix zu sehen? Tja, dazu braucht man schon den perfekten Storchenblick!

...hier fliegt der Storch!

Und für diesen Storch muss ich nicht erst die Ringnummer ablesen!

Urs und Ursula besetzten zu der Zeit das Rathausnest, flogen aber kurze Zeit später wieder rüber zum Paulinest, um dort die Nacht zu verbringen, und Julia traute sich dann auch nicht mehr in "ihr" Nest!

Aktualisiert ( Donnerstag, den 01. Januar 2015 um 00:13 Uhr )
 
<< Start < Zurück 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 Weiter > Ende >>

Seite 225 von 295