Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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30.08.2017 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 30. August 2017 um 16:06 Uhr

Frau Reinhard war gestern Abend nach Isny gekommen, um vor Ort die aktuellen Storchenprobleme zu besprechen. Ob Urs und Ursula das Storchenteam erkannt hatte? Auf jeden Fall war vom Rathausnest Begrüßungsgeklapper zu hören!

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Das Geklapper wollte kein Ende nehmen, worüber regten sich die beiden denn bloß auf??? Der Grund stand am anderen Ende des Rathausdaches.....

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Es war unser einsamer Jungstorch, der dort oben in luftiger Höhe übernachten wollte. Das Storchenkind ist definitiv kein Isnyer, so wie ich es vermutet hatte, weil er immer mit den Tonis unterwegs war. Dazu später mehr.

Das war der Plan von unserem Kleinen.....

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Aber Urs und Ursula waren mit dem Schlafgast in ihrer Nähe überhaupt nicht einverstanden, und weil sich der Jungstorch auch durch gefährlichstes Klappern nicht von der Stelle bewegte, flog Urs los, um den ungebetenen Gast zu vertreiben. Der arme Kerl musste sich ein neues Schlafplätzchen suchen und nächtigte wie die Nacht davor auf dem Espantor. Das arme Störchlein kann einem schon leid tun! Er hat den Anschluss an seinen Storchentrupp verloren, und jetzt wird er von den Isnyer Altstörchen nicht gerade freudig aufgenommen. Gestern Morgen von Julia, am Abend von Urs verscheucht!

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Der heutige Morgen: Zärtliche Knibbeleien im Lindennest bei Familie Toni

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Überraschung!!!!! Ein Storch auf dem Lindennest nebenan - Peppi ist wieder da!!! Andernorts ziehen die Störche weg - in Isny kommen sie wieder zurück!

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Das gestandete Storchenkind war alleine unterwegs, in Sichtweite zu Paul und Julia, aber mit ordentlichem Sicherheitsabstand zur strengen Oberstörchin! Heute hatte der Kleine den Ring gedreht, ich konnte die Ringnummer ablesen, bin mir aber bei einem Buchstaben nicht ganz sicher, ich werde es erst prüfen lassen. Auf jeden Fall ist es keiner unserer sieben Jungstörche.

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Am Nachmittag hatte der Kleine Anschluss an Finn  und Finja gefunden, mit denen er bei Ratzenhofen auf Futtersuche gehen konnte.

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Ca. 4 Kilometer weiter, beim Hof Bachschwemme bei Friesenhofen-Bahnhof stand ein 13köpfiger Storchentrupp auf der Wiese und ruhte sich aus. Ob sich der Kleine diesen reisewilligen Störchen anschließen wird? Denn wenn er wartet bis die restlichen Isnyer Altstörche wegfliegen, dann kann er noch lange warten!

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29.08.2017 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 29. August 2017 um 15:44 Uhr

Überraschung!!!!! Wir sind gar nicht weg - wir wollten Euch gestern nur veräppeln! Unser Jüngster brauchte noch Nachhilfestunden im Nachtflug, deshalb sind wir gestern Abend so spät zurückgekehrt!

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Und so staunte ich nicht schlecht, als ich Toni und Antonia heute in der Früh wieder auf dem Nest stehen sah! Somit war auch die Identität des Storches auf dem Espantor geklärt, denn im Nest durfte das Storchenkind jetzt nicht mehr übernachten - einmal ausgezogen, immer ausgezogen, so ist das halt!

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Nachdem sich die Tonis picobello gepflegt hatten, wollten sie sich zu ihren Kollegen und Nachbarn Paul und Julia auf der Wiese beim Segelflugplatz gesellen...

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Das ist Tonino/Jackie ???, der direkt neben mir landete...

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...aber gleich weiterflog, als er Papa und Mama und Tante Julia und Onkel Paul entdeckte

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Die fünf stolzierten kurz im Storchenmarsch über die Wiese...

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...es war aber nur ein kurzes Vergnügen! Denn es mag zwar sein, dass sich die Störche um diese Jahreszeit sammeln, aber bitteschön nicht auf der heiligen Frühstückswiese von unserer Oberstörchin Julia!!! Julia plustert die Flügel auf, senkt den Kopf nach unten - es fehlen eigentlich nur noch die Hörner - und dann schreitet sie zum Angriff...

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...und so blieb den drei Tonis nichts anderes übrig, als die Flucht zu ergreifen und sich eine andere Frühstückswiese jenseits der Birkenallee zu suchen!

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Das sind Paul und Julia gestern Abend, als sie noch Alleinherrscher über die Baumnester auf dem Festplatz waren.

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Aktualisiert ( Dienstag, den 29. August 2017 um 16:06 Uhr )
 
28.08.2017, Schlafplatzkontrolle Drucken E-Mail
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Montag, den 28. August 2017 um 20:47 Uhr

Die Schlafplatzkontrolle hat sich gelohnt! Familie Toni - Vater, Mutter, Kind - alle drei sind abgereist! Das Toni-Kind muss am Sonntag angereist sein, wollte anscheinend Mama und Papa abholen. Und heute haben sie dann alle drei die Reise angetreten! Guten Flug Euch dreien - wir wollen Euch nächstes Jahr gesund und munter wiedersehen!

 
28.08.2017 Drucken E-Mail
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Montag, den 28. August 2017 um 16:28 Uhr

Zu Hause bei Mama und Papa ist's doch am schönsten! dachte sich eins der Isnyer Storchenkinder und frühstückte heute Morgen wieder gemeinsam mit Mama Antonia und Papa Toni in den Rotmooswiesen beim Rainschlössle! Ob es Tonino oder Jackie ist, das konnte ich auf die Entfernung nicht ablesen!

Toni steht links, Antonia rechts neben ihm

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eindeutig ein Jungstorch!

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Beim Altstorch habe ich die Nummer natürlich auch nicht ablesen können. Aber bei unseren vier Storchenpaaren ist vermutlich vertraglich fest geregelt, wer auf welcher Wiese futtern darf! Paul und Julia haben einen Futtervertrag für die Neutrauchburger Wiesen, die Finnis haben in diesem Sommer die Wiese zwischen Ratzenhofen und Furtenwies fest unter Vertrag, und Urs und Ursula sind zuverlässig jeden Tag in Ziegelstadel anzutreffen. Familie Toni hat einen Pachtvertrag für's Rotmoos!

 
26.08.2017 Drucken E-Mail
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Samstag, den 26. August 2017 um 21:18 Uhr

Aus meiner Sicht war es ein wieder ein ruhiger Tag in der Isnyer Storchenszene! Der gewohnte Anblick bei der Morgenrunde:

Paul in den Wiesen beim Segelflugplatz...

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...seine Ehestörchin Julia war ganz in der Nähe, an ihrem silbernen Ringlein ganz leicht zu erkennen...

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...in den Rotmooswiesen war ein einsamer Storch unterwegs...

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...der gleich die Flügel anhob als er mich sah und mir dadurch den Blick auf die unberingten Beine ermöglichte...

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...die Storchennester auf dem Festplatz waren alle unbesetzt, aber als ich mich fünf Minuten später nochmal umdrehte, da sah die Wiese dann so aus - keine Ahnung, wo sich die Störche vorher aufgehalten hatten, vielleicht zum morgendlichen Bad in der Ach?

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Am Nachmittag waren zwei links beringte Störche  - wie gestern - zwischen Ratzenhofen und Furtenwies auf Futtersuche, ich tippe jetzt einfach mal auf die Finnis. Sie hatten heute einen unberingten Kollegen dabei. Ein Isnyer? Oder ein Gast, der nur eine Vesperpause auf der Reise einlegte? Leider hat er es mir nicht verraten!

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Eine Stunde später hatten die Finnis die Wiese wieder für sich alleine (im Hintergrund Ratzenhofen mit dem Höhenzug der Adelegg)

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Bei der abendlichen Schlafplatzkontrolle der Baumnester auf dem Festplatz gab's wie erwartet auch keine Überraschung.

Paul und Julia auf ihrem Eichennest

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...und ein paar Bäume weiter Toni und Antonia auf dem Lindennest

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