Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
14.11.2018 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 14. November 2018 um 20:44 Uhr

Nach einer eiskalten Nacht, als die Sonne noch nicht ganz über die Adelegg hochgekrochen war,

saß einer der Finnis schon hoch oben auf dem Sendemast...

http://www.isny.tv/images/phocagallery/2018/11_November/14.11.2018 002.jpga

...Glück gehabt! Denn als Storch eins fotografiert wurde, war der zweite grad im Anflug!

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12.11.2018 Drucken E-Mail
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Montag, den 12. November 2018 um 17:05 Uhr

Was machen denn eigentlich unsere "Herbststörche" bei diesen frühlingshaften Temperaturen?

Urs und Ursula vom Rathausnest suchten wie so oft am Gschwendwald bei Ziegelstadel nach Futter

Urs...

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Ursula im Schatten am Waldrand

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Finn und Finja vom Kastaniennest bei der ehemaligen Post waren wieder bei Kleinhaslach unterwegs

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10.11.2018 Drucken E-Mail
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Samstag, den 10. November 2018 um 20:22 Uhr

Eingefleischte Storchenfreunde wissen genau: Wenn die Isnyer Feuerwehr mit der großen Leiter

ausrückt, dann ist nicht immer ein Brand zu löschen - einmal im Jahr müssen die Nester unserer rot-

beinigen Freunde geputzt werden! Danke an die Jungs von der freiwilligen Feuerwehr, die in ihrer Freizeit

für die Störche tätig waren!

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Das Wetter war zunächst perfekt, blauer Himmel und stahlender Sonnenschein!

Zuerst war das Nest der Franzis beim Neidhammelbrunnen an der Reihe...

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...der übliche Anblick zum Saisonende...

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...und so sah das Nest frisch geputzt aus, nachdem das Storchenteam auch etliche Dinge entfernt hatte, die nicht

unbedingt in ein Storchennest gehören. Bei den Franzis war ein Bonbonpapier und die Pelle eines Wurstzipfels

mit eingearbeitet!

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Danach wurde das Feuerwehrauto umplatziert, jetzt waren die beiden Lindennester an der Reihe, links das Toni-

nest, rechts das Zuhause von Tonis Bruder Peppi

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Das Nest von Peppi und Henriette vor der Putzaktion..

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...noch war die Aussicht ins Rotmoos perfekt

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In den Tiefen des Peppinestes war eine Glasscherbe zu finden, dazu noch ein paar Knochenreste von

Peppino, dem Storchenkind von Peppi und Henriette, der es leider nicht geschafft hatte. Peppino

war ja schon beringt, seinen Ring haben wir allerdings nicht im Nest gefunden.

Putzaktion beendet!

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Bei allen Baumnestern wurde gleichzeitig die Stabilität und die Befestigungen überprüft

Dann war das Nest von Toni und Antonia an der Reihe, da lag eine Glasscherbe mitten im Nest, der "grüne Punkt"

ziemlich in der Nestmitte

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...jetzt sieht's wieder besser aus - jedenfalls aus Menschensicht, wie die Störche das sehen, das haben sie uns

bis jetzt noch nicht verraten!

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...und ganz plötzlich kam eine Nebelfront auf uns zu, das ging ganz schnell!

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Das Toninest ist startklar für die neue Storchensaison

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...als die Leiter unterm Toni- und Peppinest eingefahren wird, da schien noch die Sonne...

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...und als das Feuerwehrauto unterm Nest von Paul und Julia eingeparkt hatte, da war die Sonne schon

verschwunden...

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...alles fest zugekleistert auch im Eichennest von Paul und Julia

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...und keine schöne Aussicht mehr ins Rotmoos!

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Mit diesem Werkzeug wurde zuerst die "Betonschicht" aufgehackt, der komprimierte Nestinhalt wanderte in große,

stabile Müllsäcke, dann wurde das restliche Nistmaterial aufgelockert. Auch in diesem Nest wurde "Fremdmaterial"

gefunden, es war ein großer Stofffetzen

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Interessant zu beobachten waren wieder die unterschiedlichen Bautechniken der Storchenpaare. Bei den Franzis,

den Tonis und den Peppis waren die Stöckchen hauptsächlich am Rand entlang eingearbeitet, in der Nestmitte

war vor allem "Mist", weicheres Material zu finden. Bei Paul und Julia war auch der "Mist" in der Mitte fest mit

Stöckchen verarbeitet und befestigt. Die gleiche Nestbautechnik verwenden auch die Finnis. Da hat Finn anschei-

nend die Nestbaugene seiner Mama Julia geerbt!

Als die vier Baumnester auf dem Festplatz gereinigt waren, ging's weiter zum Hängebuchennest der Lutzis in der Rain-

straße.

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...die Residenz von Lutz und Lutzi

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...wenn die ersten Gräser sprießen, wird's Zeit einzugreifen

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...unser kleinstes Storchennest nach der Putzaktion

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Ja ihr lieben Lutzis, solche Dinge gehören nun wirklich nicht in ein Storchennest: eine weiße Plastikfolie und ein

Hundetütchen

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Zum Abschluss des Nestreinigungsmarathons war das Kastaniennest der Finnis an der Reihe.

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...sieht ungemütlich aus, ein ungeputztes Nest mit viel Gewölle am Ende der Storchensaison

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An Fremdmaterial war bei den Finnis ein Plastikknopf und grünes Band zum Blumenbinden gebunkert

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Die Webcam mit Blick auf's Finninest wird nicht mehr im Blaserturm installiert. Freie Sicht auf's Nest hätte man nur,

wenn die Nachbarkastanie großzügig gekappt würde, was das Storchenteam allerdings nicht machen kann und darf.

Aktualisiert ( Samstag, den 10. November 2018 um 21:49 Uhr )
 
05.11.2018 Drucken E-Mail
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Montag, den 05. November 2018 um 17:20 Uhr

Die Finnis heute Nachmittag wieder bei Kleinhaslach

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01.11.2018 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 01. November 2018 um 16:38 Uhr

Bei strahlendem Sonnenschein hatte sich ein Storchenpaar heute Nachmittag im Rotmoos eingefunden und das

gute Wetter dazu genutzt, ein Bad in der Ach zu nehmen.

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Die Finnis oder die Ursis, das war hier die Frage, die zunächst nicht eindeutig beantwortet werden konnte, denn die Beine

blieben stets gut im hohen Gras versteckt.

Einer der beiden eilte an der Ach entlang...

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...während der Partner sich ausgiebig der Gefiederpflege widmete

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Auf dem Rückweg vom Spaziergang, dann ohne Gegenlicht, präsentierten die beiden Störche ihre Ringe am

linken Bein - es waren Finn und Finja!

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