Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
28.01.2017 Drucken E-Mail
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Samstag, den 28. Januar 2017 um 17:43 Uhr

"Nur" noch -7° in der Früh, da war ich mir sicher, dass Julia bei so milden Temperaturen beizeiten ihr Frühstück einfordern würde. So war es auch. Um 8 Uhr hielt sie schon ungeduldig Ausschau von einer ihrer Wartebirken

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Kaum war serviert, flog Frau Storch auch gleich zu ihrem Eimer, aber sie war heute nicht alleine! Der Graureiher hatte sich den Wecker gestellt und war ausnahmsweise mal rechtzeitig zur Stelle. "Der frühe Vogel fängt den Wurm", sagt man doch. In Graureiherkreisen gibt es diesen Spruch auch: "Der frühe Reiher schnappt sich die Küken" heißt es da. (Sorry, ganz schlechtes Bild, aber man sieht den Frechdachs in flagranti, als er sich ein paar Küken aus dem Eimer gemopst hatte)

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Wie erwartet flog Julia nach ihrer Mahlzeit sofort wieder weg in Richtung Baumnester. Heute steuerte sie zuerst den Schlafbaum an, entschied sich aber dann für's Toninest. Dann nahm sie sich Federchen für Federchen vor.

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Und auch heute war sie wieder ganz hibbelig, immer wieder flog sie hin und her, sonnte sich auf ihren Wartebirken beim Futterplatz und an der Allee, flog wieder zurück zu den Nestern - sie wartet eindeutig auf ihren Paul. Die Nachmittagssonne genoss sie am Ufer der Ach, bevor sie nochmal auf eine Birke flog.

 

 

 
27.01.2017 Drucken E-Mail
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Freitag, den 27. Januar 2017 um 20:34 Uhr

Eiskalt auch wieder die vergangene Nacht, aber nicht mehr klirrend kalt. "Milde" -10° zeigte das Thermometer bei der Morgenrunde, dazu Sonnenschein bei klarem Himmel. Ich erwartete Julia heute wieder etwas früher. Und so war es auch. Sie saß schon auf ihrer Lieblingsbirke an der Allee und beobachtete aufmerksam den Futterplatz...

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...dann ein vorwurfsvoller Blick nach unten in meine Richtung: "Wo bleibst Du denn mit dem Futtereimer?"

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Als ich eine Weile später mit dem Futtereimer um die Hausecke bog, flog sie mir gleich entgegen - so eilig hatte sie es heute wieder! Störchin Julia zeigte auch heute wieder Präsenz auf, bzw. neben dem Nest. Es ist nicht zu übersehen - sie wartet eindeutig auf die Rückkehr ihres Partners! Und sie tut alles, um ihm zu gefallen und putzt und pflegt sich stundenlang!

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26.01.2017 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 26. Januar 2017 um 20:50 Uhr

Klirrende Kälte mit -18° in der vergangenen Nacht, Julia war wie erwartet stadtnah in der Ach zu finden. In den dampfenden Nebelschwaden war sie für die Kamera nur schwer auf's Bild zu bannen.

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Von der Birkenalllee aus war sie besser zu erkennen

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Bis um 9 Uhr ließ sich Julia nicht am Futterplatz blicken - es war ihr wohl noch zu kalt. Nächster Versuch gegen 10.30, da wartete sie dann schon am Storchenbuffet auf's zweite Frühstück.

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Mahlzeit, Julia, das Storchenmenü ist angerichtet!

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Und dann hatte es Julia sehr eilig...

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Ratz-fatz verspeiste sie heute ihre Mahlzeit, bevor ich ums Haus herumgelaufen war um sie beim Futtern zu beobachten, war sie schon wieder weg. Zur Zeit hat sie es bei Sonnenschein furchtbar eilig, die Mittagszeit auf dem Nest zu verbringen. Ich bin mir ganz sicher: Julia wartet schon sehnsüchtig auf ihren Partner!

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25.01.2017 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 25. Januar 2017 um 21:52 Uhr

Julia wartete heute bereits an ihrem Storchenbuffet

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Langsam fasst Julia auch wieder Vertrauen zu mir. Zu Beginn des Winters war sie extrem scheu und ist immer weit weggeflogen, wenn ich zum Futterplatz kam. Hatte Julia irgendwelche schlechten Erfahrungen gemacht? Die Storchentafel mit dem Futtereimer ...

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...Julia kommt näher

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Die Mittagssonne genoss Frau Storch bei Sonnenschein auf ihrem Nest, aber bevor ich näher ran kam um ein paar Bilder von ihr zu machen, flog sie wieder in Richtung Futterplatz und verbrachte dort den Nachmittag.

 

 
24.01.2017 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 24. Januar 2017 um 16:07 Uhr

Isny und seine Bewohner wurde heute nicht von der Sonne verwöhnt wie in den vergangenen Tagen. Eine zähe Nebelschicht bescherte uns einen recht trüben Tag. Dazu wie gehabt eisige Temperaturen von -16° in der vergangenen Nacht. Unsere erfahrene Winterstörchin Julia meisterte auch diese eiskalte Nacht souverän. In dicke Nebelschwaden eingehüllt genehmigte sie sich in der Ach ein erstes Frühstück. Sie lief eifrig pickend durch's Wasser und schien immer wieder einen Happen Frischfleisch zu erwischen. Dazu gönnte sie sich ein paar Schlückchen erfrischendes Achwasser.

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Im Laufe des Vormittags flog Julia auf eine ihrer Wartebirken beim Futterplatz. Heute schonte sie meine Nerven, denn als ihre Mahlzeit serviert war, fackelte sie nicht lange herum, verscheuchte zuerst die lästige Krähe, landete dann unverzüglich im Storchenrondell und begann zu speisen.

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