Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

15.08.2021 Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Sonntag, den 15. August 2021 um 20:58 Uhr

Heute gibt's Bilder von der gestrigen Schlafplatzkontrolle. Es war so wie immer,

gegen 20 Uhr standen nur wenige Störche auf den Dächern und Bäumen, eine

halbe Stunde später trudelten die nächsten ein, das war dann aber schon

zu dunkel für brauchbare Bilder, um die Ringe abzulesen.

Der Storch mit dem auffälligen Farbring war auch wieder zu Gast, er hatte auf dem Wassertor Platz genommen.

Radolfzell hat gemeldet, dass es ein spanischer Ring ist! Er trägt am rechten Bein noch einen schmalen

Aluring mit Zahlen/Buchstaben, aber auf den vielen Bildern, die ich gemacht habe, war leider

nichts Brauchbares zum Ablesen dabei.

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Urs und Ursula mussten ihr schönes Nest gut bewachen, denn ringsherum auf den Dächern traf ein Schlafgast

nach dem anderen ein, der so ein tolles Nest bestimmt nicht verschmähen würde.

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Neue Gäste waren nicht dabei, es waren alles "Wiederholungstäter"

Frieda von der Alten Gerbe hatte es sich auf dem Espantor bequem gemacht

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Auf dem Strommastnest stand ein Altstorch, hatte Lea länger Ausgang? Oder hat sie bereits das Reisefieber

gepackt?

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Auf dem Eichennest 4 hoffte Sputnik darauf, mit seinem herzerweichenden Gefiepse die Eltern

zur Lieferung einer Spätmahlzeit bewegen zu können

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Eine Eiche weiter, auf dem Nest beim Neidhammelbrunnen war auch jemand zu Hause, aber wer???

Es war mit Sicherheit kein Nestbewohner, also weder Ari oder Raphael, noch Franz oder Berta, denn die sind alle beringt.

Dieser Jungstorch trägt keinen Ring am Bein, vielleicht ist es Lumi vom Bergahornnest?

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Ein volles Lindennest! Familie Toni war komplett! Gustl war schon beizeiten vom Tagesausflug zurückgekehrt,

wie sich das für ein braves Storchenkind gehört. Mama und Papa kamen nur kurz vorbeigeflogen um nach dem

rechten zu sehen. Und dann düsten sie sofort weiter zu ihrem Schlafplatz, der Antenne gegenüber dem Nest

auf der Schule

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Weg sind sie, Gustl guckt ziemlich fassungslos hinterher, denn es gibt jetzt auch keine Spätmahlzeit mehr,

die Zeiten sind für Gustl vorbei.

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MaLo und Grisu hatten sich auch schon auf ihrem Schlafplatz eingefunden, Mama Lottchen und Papa Sammy

übernachteten wieder auf einem Flutlichtmast

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Vom Nachwuchs von Paul und Pauline waren zwei zu sehen

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Whisky vom Eschennest wird weiterhin von der Mama nachts gehütet, er muss nicht alleine bleiben, der Papa

schläft auf der Esche gegenüber. Bonnie und Clyde, das junge, erst zweijährige Storchenpaar, betüdelt den

Nachwuchs noch ordentlich. Allerdings - eine Spätmahlzeit gibt es jetzt für Whisky auch nicht mehr. Er

fiepst und bettelt zwar wie ein Weltmeister - man kann's ja mal versuchen - aber ohne Erfolg!

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