Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
17.01.2017 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 17. Januar 2017 um 15:39 Uhr

Bei der Morgenrunde war von Julia Adebar weit und breit nichts zu sehen, gegen 10 Uhr kam dann der Anruf: Julia ist da! Sie stand schon wartend am Futterplatz, dort war es etwas windgeschützt. Auf ihrer Wartebirke wollte sie heute nicht Platz nehmen, verständlich, denn es pfiff ein äußerst unangenehmer, eisiger Nord-Ost-Wind.

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Als sich der Frühstücksexpress durch den Tiefschnee kämpfte, drehte Julia ein paar Runden überm Futterplatz...

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Auch heute fackelte sie nicht lange rum und flog sofort wieder zum Storchenbuffet, als sie mich hinter den Schneehaufen verschwinden sah. Die letzten paar Meter legte sie zu Fuß zurück, gar nicht so leicht im tiefen Pulverschnee, und Julia nahm die Flügel zu Hilfe. Flügelschlagend erreichte sie ihren Futtereimer. Kälte und Wind bedingt konnte ich mir weiterte Bilder verkneifen.

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Ob Julia den Rest des Tages an geschützter Stelle in der Ach verbracht hat? Gesehen habe ich sie nicht mehr.

 

 
16.01.2017 Drucken E-Mail
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Montag, den 16. Januar 2017 um 20:52 Uhr

Lange Beine, gute Stiefel und eine Hose mit Schneefang sind zur Zeit die ersten Voraussetzungen zur Storchenfütterung! Nach dem Dauerschneefall steckte ich heute fast bis zur Hüfte in den Schneehaufen, als ich mich zum Futterplatz vorarbeiten wollte. Von Julias Frühstücksbuffet und dem Trampelpfad dorthin war nichts mehr zu sehen. Der Futtereimer war zwar nicht vom Erdboden verschluckt, aber unter einer dicken Neuschneedecke völlig verschwunden. Julia beaufsichtige den Schneeräumdienst am Boden von ihrer Wartebirke aus.

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Blick vom Futterplatz nach oben zur wartenden Julia

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Kaum war serviert, flog Julia gleich los und landete ca. 5 Meter vom Futterplatz entfernt im Tiefschnee. Sie steckte fast bis zum Bauch im frischen Pulverschnee und musste ganz mühsam zu ihrem Frühstückseimer stapfen.

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Geschafft! Julia hüpfte in ihr Rondell

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Äußerst kritisch wurde dann der Futtereimer begutachtet, ein Ersatzfuttereimer, den sie erst einmal sehr mißtrauisch von allen Seiten beäugte.

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Hinter den riesigen Schneehaufen ist Frau Storch heute kaum zu sehen

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Um die Mittagszeit war der Futterplatz unbesetzt und auch auf den Wartebirken stand keine Julia, nur ein paar Graureiher, die wieder einmal das Frühstück verschlafen hatten. Bei strahlendem Sonnenschein würde sich Julia bestimmt nicht in der Ach verstecken. Ich tippte auf einen Nestbesuch - bingo!!!

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Julia stattete dem Toninest einen Besuch ab, genoss dort oben die Mittagssonne und brachte ihr Gefieder in Ordnung.

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Und natürlich bemerkte die aufmerksame Storchendame, dass die Presse unter dem Nest stand!

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15.01.2017 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 15. Januar 2017 um 11:19 Uhr

Frau Holle macht zur Zeit Überstunden! Gut 15 cm Neuschnee waren wieder dazugekommen.

Julia stand heute schon wieder zeitig auf ihrer Wartebirke neben dem Futterplatz. Und wer denkt, der Storch döst dort vor sich hin, der täuscht sich. Sobald Frau Storch eine Bewegung am Hauseck wahrnimmt, reckt sie interessiert den Hals und beobachtet aufmerksam das Geschehen am Boden.

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Normalerweise fliegt sie dann ungeduldig von einer Birke zur anderen, soviel Zeit hatte sie heute nicht, sie landete gleich auf der Wiese und machte sich zu Fuß auf den Weg in Richtung Storchenbufffet. Aber sie musste sich noch eine Weile gedulden, denn das Futterplatz-Schneeräumkommando musste erst aktiv werden.

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Alles wie gehabt, kaum war das Storchenrondell menschenleer, hatte es Frau Storch wieder sehr eilig. Dann zuerst das übliche Ritual: Julia drehte ein paar Runden um den Futtereimer...

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...bevor sie hungrig ihr Frühstück verspeiste.

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14.01.2017 Drucken E-Mail
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Samstag, den 14. Januar 2017 um 15:46 Uhr

Immer dann, wenn ich denke, dass sich Julia Adebar (Zitat meiner Enkelin) an eine bestimmte Futterzeit gewöhnt hat, dann ist alles plötzlich wieder ganz anders! In den vergangenen Tagen stand Julia schon vor 8 Uhr am Futterplatz und wartete auf's Frühstück. Praktisch für mich, denn da konnte ich die Hunderunde mit der Storchenfütterung verbinden. Im dichten Schneetreiben war heute Morgen von Frau Storch allerdings keine Spur zu sehen, und ich war wieder mal auf "helfende Augen" angewiesen, die mir Julias Ankunft telefonisch meldeten. Bevor die Störchin an ihrem Storchenbuffet landen konnte, musste heute wieder das Storchenplatz-Schneeräumkommando anrücken, denn es hatte ca. 12 cm geschneit. Julia überwachte den Schneeräumdienst von oben...

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...es dauerte ihr anscheinend zu lange und sie überbrückte die Wartezeit mit Gefiederputzarbeiten...

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...zwischendurch ein kurzer Schulterblick in Richtung Futterplatz...

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Endlich!!!!! Julia auf dem Weg zum Frühstücksbuffet

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Und immer wieder kommen heute heftige Schnee- und Graupelschauer vom Himmel, dazu bläst ein ungemütlicher Wind. Warum Julia sich jetzt nicht in der schützenden Ach aufhält wird sie uns nicht verraten. Am Nachmittag konnte man sie nur entdecken, wenn man genau weiß, wo sie sich aufhält.

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Aktualisiert ( Samstag, den 14. Januar 2017 um 16:07 Uhr )
 
13.01.2017 Drucken E-Mail
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Freitag, den 13. Januar 2017 um 16:21 Uhr

Nach einer recht stürmischen Nacht stand Julia wie gehabt beizeiten am Futterplatz und wartete geduldig auf ihr Frühstück. Die clevere Störchin weiß genau, dass die Graureiher eher Langschläfer sind. Deshalb kann sie frühmorgens in aller Ruhe ohne lästige Störenfriede ihre Mahlzeit verspeisen. Wenn der zweibeinige Futterspender im Anmarsch ist, weicht sie stets ein paar Schritte zur Seite - soviel Sicherheitsabstand muss einfach für sie sein!

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Der Wind pfiff nach wie vor heftig und brachte die Storchenfrisur durcheinander

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Nach dem Frühstück flog sie zunächst in die Achwiesen und suchte dort vor einem Gebüsch Schutz vor dem fiesen Westwind

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Der ideale Platz schien das allerdings nicht zu sein, bald darauf flog sie wieder zurück zu ihrem Futterrondell, dort fühlt sie sich zur Zeit einfach am wohlsten. Inzwischen war auch der Graureiher wach und leistete ihr Gesellschaft.

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Und Kollege Silberreiher versucht weiterhin rauszufinden, warum die anderen langbeinigen Vögel sich ausgerechnet immer an diesem Plätzchen aufhalten.

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