Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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04.05.2014, Teil 2, Finn und Finja Drucken E-Mail
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Sonntag, den 04. Mai 2014 um 17:32 Uhr

Die Spannung steigt, denn sie müssten bald aus dem Ei schlüpfen, die Storchenbabies von Finn und Finja! Die Storchenreporterin musste sich heute in Geduld üben (nicht ihre stärkste Seite!), um das Geschehen im Nest zu beobachten. Zunächst hatte Finja Dienst, sie wärmte brav den Nestinhalt, stand ab und zu auf. Aber da war noch kein Wackelköpfchen zu beobachten und auch keine Fütterung.

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Das Warten hatte sich gelohnt! Finn kam nach Hause, dick bepackt mit Polstermaterial!

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...den Schichtwechsel gibt's in bewegten Bildern! Das Filmchen ist im Forum zu sehen!

 
04.05.2014, erster Teil Drucken E-Mail
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Sonntag, den 04. Mai 2014 um 17:02 Uhr

Sonntagnachmittag auf dem Blaserturm, über den Dächern von Isny

Gino allein zu Hause...

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..später kehrte Gina zurück und die beiden bastelten gemeinsam am Nest

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Romeo und Julia in trauter Zweisamkeit (der Gedanke an den vergangenen Sonntag zur gleichen Zeit mit drei Storchenbabies im Nest stimmt traurig!)

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Die Knibbelweltmeisterin in Aktion

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In weiter Ferne Fritz und Agathe in ihrem Nest

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Paul und Pauline

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1.5.2014 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 01. Mai 2014 um 09:46 Uhr

Familienfeierbedingt nur ein kurzes Storchentelegramm von einer kleinen Storchensuchrunde am Morgen, der geplante Aufstieg auf den Turm mit Spektiv fiel aus, weil der Turmschlüssel noch eingeschlossen war und ich nicht rankam.

Gino und sein Nest

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...von der anderen Seite...

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Julia und Gino

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Julia

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Ein unberingter Storch frühstückte in den Wiesen bei den Schrebergärten hinterm Krankenhaus und flog dann wieder zum Nest

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Romeo war in den Wiesen bei der Birkenallee

 

 
30.04.2014 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 30. April 2014 um 15:22 Uhr

Meine Gedanken zu den traurigen Ereignissen im Rathausnest von Romeo und Julia:

Als Romeo am 25. Februar dieses Jahres nach monatelanger Nestabstinenz erstmals wieder auf seinen Horst zurückkehrte und sich sogleich mit Familienplanung beschäftigte,  sah ich die Sache mit gemischten Gefühlen. Einerseits die Vorfreude auf kleine Storchenkinder, andererseits die Sorge um Romeo. Treue Besucher der Isnyer Storchenseite wissen, dass der alte Herr nicht mehr topfit ist. Bei Starkregen und Kälte schafft er es nicht mehr, wegen seinem Flügelproblem sein Nest anzufliegen. Würde er es schaffen, die Brut- und Fütterungszeit problemlos und zuverlässig durchzuführen? Er hat es leider nicht geschafft, die kleinen Störche hatten keine Chance. Es sah so gut aus, am Samstag und Sonntag, da konnte ich die kleine Storchenfamilie vom Turm aus beobachten. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit dazu hatte. Und als Romeo dann gestern so tatenlos in den Wiesen stand, bzw. lag, blieb noch die winzige Hoffnung, dass er doch noch in einem unbeobachteten Moment auf dem Nest war und das Futter, das er geholt hatte, abgeliefert hatte. Als Julia dann allerdings das Nest verlassen hatte, bestand keine Hoffnung mehr.

Ich denke, wir müssen uns damit abfinden, dass es keinen Nachwuchs von unserem "Traumpaar" Romeo und Julia mehr geben wird. Es ist eine Liebesgeschichte, die auch bei den Störchen, nicht nur bei Shakespeare, eher tragisch endet. Ich versuche im Moment als kleiner Trost,  an die vielen schönen Jahre mit tollen Ereignissen mit den beiden zu denken. Romeo und Julia leben seit 2000 in Isny und haben es geschafft, in dieser Zeit 15 Jungstörche auf die erste große Reise zu schicken. Das ist doch auch eine Leistung wenn man bedenkt, wie oft sie mit dem Nachwuchs Pech hatten.

Jetzt bleibt es den Störchen überlassen hoffentlich friedlich zu regeln, wer in Zukunft das Rathausnest bewohnen wird.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 30. April 2014 um 16:21 Uhr )
 
29.04.2014 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 29. April 2014 um 20:27 Uhr

Ich denke, wir müssen uns mit der traurigen Realität abfinden. Julia flog weg, vermutlich um Futter zu besorgen, aber es war keine Bewegung im Nest zu sehen. Ich habe Romeo heute mehrmals in den Achwiesen gesehen, Futter hat er auch geholt, aber er scheint es nicht mehr ins Nest geschafft zu haben.

 
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