Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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20.07.2018 Drucken E-Mail
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Freitag, den 20. Juli 2018 um 15:48 Uhr

Da stand die arme Sarah gestern in der Früh, gefangen in dem kleinen Innenhof und konnte

nicht mehr raus!

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...und eine Weile später nach der geglückten Befreiungsaktion im Rotmoos

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Vielen Dank an die Schüler, die mir die Bilder zur Verfügung gestellt haben!

Bei hochsommerlichen Temperaturen - Badevergnügen bei Familie Storch! Es waren ca. 13 Rot- und

Schwarzbeine, die sich am Nachmittag am Storchneteich im Rotmoos versammelt hatten.

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19.07.2018 Nachtrag zu einem aufregenden Tag Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 19. Juli 2018 um 22:16 Uhr

Erleichterung am Abend: Familie Paul und Julia Adebar war komplett!

Also alles richtig gemacht, Storchenrettungsaktion geglückt!

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...keine große Storchensuchrunde heute, es wird einfach langsam zuviel. Aber einen Neuen habe ich

auf dem Heimweg doch noch entdeckt. Er hatte sich einen Schlafplatz auf einem der Hochhäuser

gesucht. HES SL 016 steht auf seinem Ring.

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Leider kein Vollmond, aber der halbe Mond war auch ganz schön!

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19.07.2018 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 19. Juli 2018 um 18:16 Uhr

Schreck in der Morgenstunde - Glück im Unglück für Sarah - sie konnte unverletzt gerettet werden!

Bei 16 Flugschülern, die zur Zeit den Isnyer Luftraum unsicher machen, ist es leider nicht auszu-

schließen, dass einer mal einen Fehler macht. Und als dann heute in der Früh schon vor

7 Uhr das Telefon klingelte, da war mein erster Gedanke: "Storch", und so war es dann leider

auch. Axel Bächi, der Konrektor vom Gymnastium berichtete von einem Storch, der im kleinen

Innenhof der Schule gelandet war, und von dort aus eigener Kraft nicht mehr herauskam.

Jetzt kam es mir zugute, dass ich nach der letzten Storchenrettung vor zwei Jahren ein

Notfallset zusammengestellt hatte, mit allen Utensilien, die man eventuell bei der Rettung

eines Storches brauchen könnte. So musste ich heute Morgen nicht erst meine sieben Sachen

zusammensuchen, brauchte nur in die Kiste zu greifen und konnte mit meiner Ausrüstung

zum Einsatzort radeln. In dem kleinen Atrium neben der Aula (ich kann schlecht schätzen,

ca. 25 - 30 qm) stand ein Jungstorch, der aufgeregt hin- und herlief (sehr gut, offensicht-

lich waren die Beine nicht verletzt) und dazu immer wieder mit den Flügeln schlug um

abzuheben (Flügel auch intakt, keine Verletzungen auch am Rumpf und am Kopf sicht-

bar) Mithilfe von Herrn Bächi (er ging von rechts auf den Storch zu, ich mit der Decke

in der Hand von links, nach vorne war Endstation, da kam die Wand) gelang es recht

schnell, das Storchenkind einzufangen. Als die Decke drübergelegt war, legte er sich

sogar brav hin und fiel kurz in Akinese wie bei der Beringung. Vor lauter Aufregung hatte

ich heute sogar die Kamera vergessen - ist mir noch nie passiert! Es wurden Handyfotos

gemacht, ich versuche dranzukommen und sie zu zeigen. Ein Blick auf den Ring am Bein

bestätigte meinen Verdacht, es war ein Jungstorch von Paul und Julia, und zwar Sarah.

Da Sarah unverletzt war, beschoss ich kurzerhand, sie auf der Futterwiese unterhalb der

Baumnester auszusetzen. Papa Paul und Mama Julia standen oben auf den Bäumen und

beobachteten das Geschehen. Die beiden wussten natürlich, wo sich ihr Kind versteckt

hatte, konnten es aber auch nicht retten. Begleitet von einem Trupp Schulkindern, die erst

später zum Unterricht mussten, wanderten wir mit Sarah im Arm ins Rotmoos. Sarah

wurde auf die Wiese gesetzt, sie musste sich bestimmt erst mal von ihrem Schock

erholen, war aber bestimmt glücklich, wieder in Freiheit zu sein. Sie marschierte gleich los

und begann nach ein paar Schritten zu picken und nach Futter zu suchen. Klar, da knurrte

der Storchenmagen! Als ich eine Weile später wieder nach unserem Unglücksraben sehen

wollte, war sie schon weggeflogen. Alles nochmal gut gegangen. Wir sollten unserem

Storchennachwuchs nahelegen, sich von Schulhöfen fernzuhalten, Nino vor zwei Jahren

erging es ähnlich, den sammelten wir im Hof der Grundschule ein.

Sarah auf dem Weg in die Freiheit...

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...und kurz darauf hoffentlich bei diesem Trupp in den Rotmooswiesen dabei!

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So, und nun zum Bericht von gestern Abend!

Franziska und Urs, die sich am Ufer der Ach verdächtig nahe kommen!

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Franziska

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Kein Techtelmechtel mit Franziska, Papa Urs hatte brav Futter für seine Kinder gesammelt, das er den beiden

kurz darauf vor die Füße spuckte, Otto und Socke waren begeistert!

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Danach gönnte sich Urs seine wohlverdiente Abendruhe auf dem Espantor

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Abendidylle bei den drei Tonikindern

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...dann kam Leben in die Bude, denn es gab die heißbegehrte Spätmahlzeit!

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Bei den Franzis war nur der Nachwuchs zu Hause, Papa und Mama waren noch auf Futtersuche

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Peppi und Henriette kommen meistens recht früh nach Hause

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Im Eichennest von Paul und Julia waren nur drei Störche zu sehen...

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...links auf der "Terrrasse" stand noch einer, ob Storchenkind oder Altstorch, das war nicht zu erkennen

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...und auch als Mama Julia fütterte, war nicht eindeutig zu erkennen, wieviele Jungstörche an Bord waren

allerdings habe ich mir die Bilder auch erst heute genau angesehen. Es ist auch nicht ungewöhnlich,

wenn ein Jungstorch bei unserer Abendrunde noch unterwegs ist, da machten wir uns keine Sorgen.

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Papa Lutz vom Buchennest hatte auf dem Dach des Mühltormuseums Platz genommen und hatte den

Nachwuchs im Blick

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...hinter diesem Fenster steht die Lutzi-Cam, die gestern nicht so recht arbeiten wollte. Aber nachdem ich

als Anti-Techniker  ihr heute zu Leibe gerückt war (ich wusste nicht, was ich machen sollte, drückte fast

sämtliche Knöpfe, das wirkte wie ein Defibrillator, schwupps, war das Bild wieder klar!)

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die drei Lutzis

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Zärtlich beknibbelt Finn seine kleine Liara, die müde war und sich schon ins Nest gekuschelt hatte

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Gegen 20.30 trudelten dann die ersten Gäste ein...z. B. der DERR AY 249 (noch unbekannt), der sich als erster

einen der begehrten Plätze auf dem Wassertor sicherte!

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...einer mit unablesbarem Ring folgte...

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...und dann tauchte der Flegel vom Dienst auf: Sammy! Da müssen wir mal ein ernstes Wörtchen mit der

Patentante reden, die hat ihren Storch so gar nicht im Griff! Sammy lässt keine Gelegenheit aus, die

rotbeinigen Kollegen, die sich gerade zur Ruhe begeben wollten, zu verscheuchen. Da wird einer nach

dem anderen verjagt, da ist Sammy gnadenlos, das macht ihm riesigen Spaß! Ein richtiger Halb-

starker halt!

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.....kurz darauf an anderer Stelle - wie könnte es anders sein, wieder Sammy, nachdem er wieder einen

Kumpel verjagt hat!

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Der Unberingte und der Österreicher zogen bei Sammys nächstem Angriff aber nur die Köpfe ein und

ließen sich nicht vertreiben. Sammy rauschte davon.

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Der Mond ist aufgegangen und die Störche machen sich fertig für die Nacht

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...auf dem Heimweg wie jeden Abend wieder der Fichtenstorch!

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Ob die anderen Gäste noch alle da sind, das weiß ich leider nicht, sie kommen immer so spät, da sind wir

dann schon wieder zu Hause.

 

 

 

 

 
18.07.2018 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 18. Juli 2018 um 16:00 Uhr

Storchenfrühstück im Rotmoos/Dornweidmoos!!! Ein Bauer war mit seinem Traktor unterwegs um Heu zu wenden, das

war unseren aufmerksamen Adebaren natürlich nicht entgangen. Einer nach dem anderen schwebte ein,

um sich mit den vielen Leckerbissen, die da im Angebot waren, zu stärken.

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15 Störche, alt und jung, waren dort versammelt

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Dem Wetter entsprechend war heute die "Sonnencreme" besonders dick aufgetragen

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Eine der wenigen Ausnahmen war Janos, der seinen sauberen Ring präsentierte

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Peppi war auch nicht inkognito unterwegs

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An einer anderen Stelle im Rotmoos futterten sich nochmal acht Störche satt

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Die Vogelwarte Radolfzell hat sich gemeldet und einige der gemeldeten Gaststörche identifiziert.

DER AW 966 ist 2017 in Tripsdrill bei Cleebronn geschlüpft

DER A 1L 85 ist 2017 in Ebersbach geschlüpft

HES SL 015 ist 2017 in Aristau/Aargau/Schweiz geschlüpft

AUW E 0074 ist 2017 in Lustenau, Auer Riet/Vorarlberg geschlüpft

 

Jürgen hat im Forum unter "Neues von den Störchen" - "Forum eröffnet" ein paar Zeilen zu unserem Forum geschrieben

und nach Eurer Meinung gefragt. Also: Eure Meinung ist gefragt - meldet Euch bitte!

 

 

 
17.07.2018 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 17. Juli 2018 um 21:26 Uhr

Einer unserer linksberingten Störche wollte am Morgen gemütlich in den Neutrauchburger Wiesen frühstücken.

Eigentlich ist dort Julias privates Frühstücksbuffet, aber von Julia weit und breit keine Spur. Dann plötzlich

begann das Frühstücksstörchlein zu klappern - Gefahr im Verzug? Für mich war nichts zu sehen, aber dann

steuerte ein Mäusebussard auf den Storch zu, da half das ganze Geklapper nichts, der Storch musste die Flucht

ergreifen. Familie Mäusebussard wohnt im angrenzenden Wald, die brauchen die Mäuse für sich und den

Nachwuchs und wünschen sich keine Mitesser!

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Der Nachwuchs in den Nestern war schon ausgeflogen (bis auf die Tonis natürlich!) Julia hatte Zeit für sich

und die Schönheitspflege

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Einen Baum weiter saß Paul und genoß die Morgensonne und die Ruhe

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Dann die Abendrunde. Da war schon von der Birkenallee aus zu sehen, dass ein Storch neben dem Franzi-

Nest stand

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Aus der Nähe betrachtet sah es dann so aus, Franziska wird es im Nest zu eng, sie hat sich einen

anderen Sitzplatz rausgesucht

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Franziska,

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Ein Nest weiter bei Familie Toni war nur der Nachwuchs zu Hause und machte sich fertig für's Bett

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Im Lindennest nebenan waren Onkel Peppi und Tante Henriette schon vom Tagesausflug zurück, da

gab's ein Gute-Nacht-Küsschen

Knibbel-knibbel.....

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Paul und Julia hatten auch schon ihren Schlafbaum aufgesucht

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ihre Storchenkinder Romeo, Fiona, Sarah und Momo ordneten das Gefieder für die Nacht

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die ersten Gäste waren auch schon eingetroffen, oder waren das Ursula und Urs auf dem Espantor und auf

dem Rathausdach???

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Findus, Eby und Alex vom Buchennest waren auch da, wo kleine Storchenkinder um diese Uhrzeit

hingehören, der Papa stand heute auf dem Dach des ehemaligen Mühltormuseums

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Otto und Socke machen nach einem langen Tag einen müden Eindruck...

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...kkurze Zeit später hatten sie sich hingelegt. Es wird wohl der Papa sein, der da auf dem Rathausdach steht

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Das Gedränge auf dem Wassertor hielt sich heute in Grenzen, aber wir waren auch noch früh dran. Die Störche

waren entweder unberingt, oder sie hatten bereits ein Bein ins Gefieder gezogen, also keine Identifizierung

heute.

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Storchenyoga

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Auf dem Nachhauseweg trafen wir dann noch auf den Fichtenstorch, der wie in den vergangenen Tagen

seinen Stammplatz eingenommen hatte. Jeder hat so seine Vorlieben!

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