Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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11.03.2018 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 11. März 2018 um 17:46 Uhr

Ein paar Bilder vom vergangenen Freitag:

Die Lutzis standen am Morgen auf dem Espantor

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...und später auf dem storchenunfreundlichen Kamin, erste Stöckchen haben sie schon wieder gesammelt

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die Franzis auf dem Eichennest

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Paul auf dem anderen Eichennest

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Peppi und Henriette

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Familie Toni

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Und jetzt noch Bilder von heute

Familie Toni (links) bei der Familienplanung

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Ein einsamer Storch stand auf einem Baum in der Nähe vom Nest der Franzis, aber bis ich vor Ort war, hatte Franz den unerwünschten Nachbarn in die Flucht geschlagen

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Die Lutzis waren auf der gefluteten Wiese hinter der Feuerwehr unterwegs

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09.03.2018 Drucken E-Mail
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Freitag, den 09. März 2018 um 11:51 Uhr

Kurzinfo zum (ehemaligen) Kaminnest: Die zuständigen Stellen sind informiert, da sich die Hausverwaltung nicht an die besprochenen Vorgaben gehalten hat. Frau Reinhard wird die zuständigen Behörden einschalten.

 
08.03.2018 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 08. März 2018 um 17:07 Uhr

Aus meiner Sicht ein relativ ruhiger Storchentag, naja, fast!

Peppi am Morgen allein zu Haus

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Langeweile hat er nicht, es gibt immer was zu tun, die Stöckchen liegen noch nicht richtig

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Morgendliche Gefiederpflege bei den Nachbarn Toni und Antonia

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Urs und Ursula hatten es sich auch gemütlich gemacht und genossen die Morgensonne

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Wer heute in Isny unterwegs war und zum Himmel guckte, hatte gute Chancen, einen Storch zu sehen! Sie waren heute überall unterwegs. Am Nachmittag waren etliche Rotbeine im Rotmoos unterwegs. Julia hatte ein Bad in der Ach genommen und trocknete anschließend ihr Gefieder in der Sonne.

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Kurz darauf kam Paul angeflogen, dem hätte ein Bad eigentlich auch nicht geschadet, aber er sah das wohl anders!

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Peppi war auf dem Weg Richtung Ach, um gemeinsam mit einem anderen Rotschnabel ein Bad zu nehmen.

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Nach dem Bad wollte Peppi sein Gefieder auf der Wiese in der Nähe von Julia und Paul trockenschütteln und pflegen - daraus wurde nichts! Julia ist jetzt wieder ganz in ihrem Element und duldet keinen anderen Storch in der Nähe außer Paul. Sie flog einen Angriff auf Peppi, er musste flüchten!

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Wenn so viele Störche durch die Gegend fliegen, gelingt sogar mir ein Flugbild!

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Toni bei der Futtersuche beim Rainschlössle

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Wer sich so fleißig dem Liebesleben widmet, wird irgendwann müde! Franz und Franziska.

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Die Storchenpaare auf den Baumnestern beschäftigen sich oft mit ihrer Familienplanung, aber immer dann, wenn die Kamera grad wieder eingepackt ist, oder wenn störende Zweige die Sicht behindern, wie bei Paul und Julia

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Peppi und Henriette

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Heute Morgen standen die Lutzis noch auf ihrem Kamin, am Nachmittag "zierte" dieser Hut den Kamin. Es ist eine lange Geschichte um dieses Nest, bzw. die geforderte Nisthilfe, die hier nicht in voller Länge erzählt werden kann.

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07.03.2018 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 07. März 2018 um 15:31 Uhr

Wieder ein trüber, nasser Morgen, keine gute Voraussetzung für ordentliche Storchenbilder. Der arme Toni stand noch immer alleine auf dem Nest und wartete. Und was gab's Neues auf dem Eichennest bei Franz? Wer war die Störchin, die auf dem Nest stand? Eins beherrschen die Störche perfekt und zwar die Kunst, die Beine so zu platzieren, dass sie von den Staketen der Nisthilfe versteckt werden, da kann man unter dem Nest hin- und herlaufen wie man will, das Storchenbein, das man sehen möchte, bleibt in Deckung!

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Kurz darauf kam der Hausherr, der dreijährige Franz, schwer bepackt angeflogen

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Als das Storchenpaar das Stöckchen dann gemeinsam ins Nest einarbeitete, war es deutlich zu sehen, die Störchin an der Seite von Franz trug einen Ring am linken Bein! Die fünfjährige Franziska aus Volkertshausen hat also erfolgreich die unberingte Storchendame an Franzens Seite von gestern vertrieben  - die Franzis sind wieder vereint! Traurig für die Störchin, die vertrieben wurde. Vermutlich war es Frederike. Aber alleine hatte sie keine Chance und konnte das Nest nicht verteidigen. Das Strommastnest (die Heimat der Franzis vom vergangenen Jahr) ist nach wie vor alleine und verlassen, da will anscheinend keiner hin.

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Kopflos sind sie nicht, die Franzis.....

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...sie verteidigen nur sehr selbstbewusst ihr neues Zuhause!

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...und sie geben sich die größte Mühe, dass es ein ganz gemütliches Heim für den Storchennachwuchs wird!

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Bei der Mittagsrunde wollte ich gerade den einsamen Toni bedauern, als plötzlich ein Storch seine Runden über den Baumnestern drehte und auf Tonis Lindennest landete! Antonia ist wieder in Isny!!!

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...wenn das keine Liebe ist....

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Und da war dann noch eine seltsame Geschichte am Morgen: Zwei Störche standen zuerst auf dem Rathausnest, segelten dann langsam in Richtung Baumnester auf dem Festplatz und versuchten, den einsamen Toni auf seinem Nest zu vertreiben. Aber Toni bekam sofort Hilfe von den Nachbarn, Bruder Peppi half mit bei der Nestverteidigung und auch vom Eichennest eilte ein Storch zu Hilfe. Ja, die Koloniestörche halten zusammen. Ich glaube nicht, dass die beiden Urs und Ursula waren. Vermutlich waren es die Lutzis, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause zuerst dem Rathausnest einen Besuch abgestattet hatten während die Hausherren beim Frühstücken waren, und dann einen Angriff auf Tonis Nest wagten. Am Nachmittag habe ich die Lutzis nicht gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 07. März 2018 um 16:26 Uhr )
 
06.03.2018, der Nachmittag Drucken E-Mail
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Dienstag, den 06. März 2018 um 17:46 Uhr

Fünf Storchenpaare in Isny, die Meldung vom Vormittag ist längst überholt! Bei der Mittagsrunde zeigte sich, dass weitere Störche angekommen sind!

Auch unser Toni vom Lindennest hat es geschafft und steht wieder auf seinem Isnyer Zuhause! Noch ist er alleine, aber das wird sich sicher bald ändern!

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Tonis jüngerer Bruder und Nachbar Peppi, der bereits gestern eintraf, scheint nach wie vor mit Henriette liiert zu sein, jedenfalls ist die Storchendame unberingt, am Nachmittag präsentierte sie bereitwillig beide Beine.

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Paul und Julia waren am Nachmittags auch beide zu Hause, heute mussten die Nester gut bewacht werden, denn es flogen immer wieder ein oder zwei Herbergssuchende über den Platz und versuchten zu landen. Alle anwesenden Störche mussten ihren Platz verteidigen.

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Franz der Franzose, der aktuell das Eichennest beim Neidhammelbrunnen erobert hat, stand immer an vorderster Front, sein weißer Farbring ist nicht zu übersehen

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Die Storchendame, die sich hinter ihm versteckt, ist allerdings nicht seine Franziska vom vergangenen Jahr! Leider war heute kein genauer Blick auf ihre Beine möglich...

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...aber die Störchin mit der Nr. AL 578 am linken Bein, also Franziska, flog eine Runde nach der anderen über die Nester und versuchte vergeblich zu landen. Vom Nachbarbaum aus schaute sie sehnsüchtig rüber zu ihrem Franz, der mit seiner neuen Flamme auf dem Nest der Fredis hockt!

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Franz mit seiner neuen Partnerin auf dem Eichennest und Franziska auf dem Baum daneben

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Aber nicht nur die Störche von den Baumnestern sind zurückgekehrt, auch Lutz und Lutzi vom Kaminnest sind wieder da. Sie hatten sich so ein schönes Nest gebaut, dass im Herbst wegen der Heizung abgetragen werden musste. Es ist eine lange Geschichte, leider gab es keine Einigung und vernünftige Lösung für einen Nestersatz mit der Hausverwaltung, Frau Reinhard war zweimal hier und hat sich für die Störche eingesetzt. Ob das Storchenpaar dort oben einen Neuanfang wagen wird?

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