Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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23.08.2017 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 23. August 2017 um 21:04 Uhr

Kein Storch weit und breit bei der Morgenrunde, kein Storch weit und breit bei der Nachmittagsrunde. Da war natürlich eine Schlafplatzkontrolle angesagt. Die Kontrolle der Nester gegen 20.45 war dann schnell erledigt, denn es war nur noch der harte Kern anzutreffen.

Fred und Frederike, Peppi und Henriette und Lutz und Lutzi haben die Reise ins Winterquartier angetreten. Viel Glück auf Eurem Flug - wir freuen uns auf Euch im nächsten Jahr, also passt gut auf Euch auf und kommt gesund zurück!

Toni und Antonia haben es noch nicht so eilig, sie genießen noch die traute Zweisamkeit auf ihrem Lindennest...Toni beknibbelte ganz zärtlich seine Antonia

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Im Eichennest gegenüber halten Paul und Julia natürlich auch noch die Stellung

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Über die Webcam kann man beobachten, dass natürlich auch das Rathausnest von Urs und Ursula und das Kastaniennest der Finnis weiterhin besetzt ist. Erfahrungsgemäß bleiben diese beiden Storchenpaare in Isny, bis sie quasi auf dem Nest eingeschneit sind, sie verlassen Isny erst im allerletzten Moment, um sich dann vermutlich in der Bodenseegegend, eventuell in Böhringen, zum Überwintern niederzulassen.

 

 

 
22.08.2017 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 22. August 2017 um 20:04 Uhr

Am Nachmittag standen vier unserer Freunde mit den roten Beinen im Rotmoos, einer war links beringt, aber zu weit weg, um mit meiner Technik den Ring abzulesen!

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Oh,oh, das wird der Bauer nicht so gerne sehen, wenn das Heu mit Flüssigdünger behandelt wird!

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Zuverlässig wie immer futterten Paul und Julia in den Wiesen beim Segelflugplatz

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21.08.2017 Drucken E-Mail
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Montag, den 21. August 2017 um 20:20 Uhr

Bei der Morgenrunde gab's wenig Storch zu sehen.....

Toni und Antonia machten sich ausgehbereit...

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Peppi und Henriette waren bereits unterwegs, nur bei den Fredis war einer mit der morgendlichen Putzorgie noch nicht fertig...

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Paul und Julia frühstückten in den Neutrauchburger Wiesen und dort hielten sie sich auch den Rest des Tages auf

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20.08.2017 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 20. August 2017 um 21:23 Uhr

Die Isnyer Jungstörche haben nicht auf mich gewartet, sie hatten es sehr eilig und sind abgereist! Auf der Heimfahrt nach Isny waren etliche Storchentrupps in der Gegend von Leutkirch zu sehen. Ob sich das Isnyer Jungvolk dazugesellt hatte? Bei der abendlichen Schlafplatzkontrolle waren in allen Nestern die Altstörche zu Hause.#

Paul musste die abendliche Dauerknibbelei von Julia über sich ergehen lassen....

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Toni (rechts) und Antonia

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Antonia

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Einer der Fredis

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Fred (dem Schnabel nach vermutlich der stehende Storch) und Frederike

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Knibbeltime auch bei den Fredis

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Peppi und Henriette waren auch zu Hause, einer der beiden liegt im Nest, es war nur kurz der Schnabel zu sehen, und auch bei diesem Storchenpaar wurde geknibbelt

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beide Lindennester mit den Silhouetten der Nestbewohner vor dem abendlich gefärbten Himmel

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Auf dem Kaminnest war zuerst Lutz laut klappernd gelandet, kurz darauf traf auch Lutzi ein

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Wochenlang hofft und bang man mit den kleinen Störchen, hofft, dass sie es schaffen. Und dann sind sie ruck-zuck groß geworden und alt genug, um das elterliche Nest zu verlassen und alleine in die große weite Welt zu ziehen! Wir wünschen Nick, Sara, Jenny, Hope, Sammy, Tonino und Jackie allzeit guten Flug auf der gefährlichen Reise, passt gut auf Euch auf, wir werden Euch in Gedanken begleiten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
04.08.2017 Drucken E-Mail
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Freitag, den 04. August 2017 um 15:53 Uhr

Storchennester ohne Storch - es ist schon fast ein gewohnter Anblick! In den stadtnahen Wiesen war auch weit und breit kein Storch zu sehen, nicht einmal Paul und Julia gönnten sich heute ihr Frühstück in den Neutrauchburger Wiesen- wie ausgestorben! Kein Storch draußen beim Gschwendwald, bei Anwanden, bei Ratzenhofen, bei Aigeltshofen, bei Rimpach - ich hatte mich schon auf einen storchenfreien Tag eingestellt. Aber dann plötzlich 25 schwarz-weiße Pünktchen auf einer Wiese zwischen Friesenhofen und Friesenhofen-Bahnhof!

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Sie passten natürlich nicht alle auf's Bild, so weit verstreut waren sie unterwegs. Aber wer waren all die Rotbeine??? Waren da unsere Isnyer dabei? In Isny leben zur Zeit 14 Altstörche und dazu 7 Jungstörche. Da waren also mindestens noch vier andere dabei.Ein Adebar kam etwas näher und hatte sogar seinen Ring frisch geschrubbt - es war unser Peppi!!!

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Blick nach oben: erwartete Peppi weitere Kollegen?

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Der Fantasie sind jetzt natürlich keine Grenzen gesetzt. Aber es könnte ja sein, dass die Isnyer ein paar Kilometer nach Norden geflogen sind und die Leutkircher Störche ein paar Kilometer in Richtung Süden zurückgelegt haben. Und da hat man sich auf halber Strecke getroffen. Das Leutkircher Storchenpaar - Fritz und Agathe, also keine unbekannten Störche - verbrachten den Sommer 2014 in Isny. Das heißt, einige der Störche kennen sich aus der gemeinsamen Isnyer Zeit. Und es wäre ja möglich, dass sie jetzt gemeinsame Reisepläne schmieden.....

Langeweile kam jedenfalls nicht auf! Einer der Störche bewies seine Fähigkeiten als Kunstflieger, er flog senkrecht nach oben, drehte sich seitlich um die eigene Achse, flog im Sturzflug nach unten, zog wieder hoch und flog die nächsten Seitenrollen - leider war ich mit der Kamera zu langsam, es wäre ein Video wert gewesen!

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...ein anderer hatte sich ein Mäuslein gefangen...

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...ab und zu musste einem Kollegen auch gründlich die Meinung gesagt werden...

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Leider waren sie alle  viel zu weit weg, um die ringe genauer in Augenschein nehmen zu können. Außer Peppi traute sich noch einer etwas näher, aber der Ring war so zugekleistert, dass die Nummer unlesbar war.

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Ich bin gespannt, wer in zwei Wochen noch in Isny sein wird, wenn ich wieder zurück bin!


 

 

 
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