Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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14.07.2018 Drucken E-Mail
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Samstag, den 14. Juli 2018 um 22:16 Uhr

Frühstück bei den Störchen am Samstag Morgen im Rotmoos

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Es ist wieder heiß geworden, da haben die Störche sorgfältig ihre "Sonnencreme" auf die Beine und

natürlich auch auf die Ringe aufgetragen. Aber einer konnte identifiziert werden, es ist  Liara vom

Kastaniennest der Finnis

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Bilder von der Abendrunde

Vermutlich war es Antonia, die nach einem langen Tag schon ihren Schlafplatz auf der Realschule

eingenommen hatte

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Ihr gegenüber, Antennenstorch Toni wie gehabt auf dem Dach der Grundschule

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Alle drei Tonikinder waren auch wieder vollzählig im Nest, das Bild ist leider irgendwo im Nirwana verschwunden

Müde bin ich geh zur Ruh, schließe meine Äuglein zu!

...die Franzis

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die vier von Paul und Julia

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...die Lutzis

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Mama Lutzi hatte auch schon ihren Schlafplatz mit Blick auf die Kinderstube aufgesucht

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Auf dem Rathausnest hatte wohl noch jemand Hunger, einer der beiden bettelte wie ein Weltmeister!

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Ein paar Meter weiter ein Blick rüber zum Kastaniennest, Finn und Liara waren zu Hause

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...dann kam auch Mama Finja angerauscht, Mama und Papa klapperten laut, Liara musste im Nest

in Deckung gehen, denn inzwischen flogen die ersten Storchengäste über die Häuser und

suchten sich ein Plätzchen für die Nacht.

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Inzwischen war es schon 21 Uhr und wir dachten, die rotbeinigen Gäste der vergangenen Tage seien

vielleicht abgereist, aber so langsam trudelten sie dann doch ein. Naja, es ist Samstag, da haben die

Störche auch länger Ausgang!

Eine weitere Sensation kann ich heute leider nicht bieten. Es war auch kaum möglich,die Ringe abzulesen, die

meisten waren so verschmiert - da hat man keine Chance. Sicher war der AY 237, A1L 85 und der AUW wieder

dabei, dazu einige ohne Ring. Bis um 21.30 waren es dann 11 Gäste auf dem Wassertor und der Nikolaikirche...

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..einer hatte sich etwas abseits ein ruhiges Plätzchen gesucht, auf einer Fichte in der Schwanensiedlung!

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13.07.2018 - 2. Teil, der Abend Drucken E-Mail
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Freitag, den 13. Juli 2018 um 22:10 Uhr

Die nächste Sensation ist perfekt: Tonino ist wieder in Isny!

 

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es grenzte gestern schon fast an ein Wunder, als zwei Isnyer Jungstörche von 2017 wieder zurückgekommen

waren. Und heute Abend setzte Tonino noch das Tüpfelchen auf's I, als er sich zur Storchenschlafplatz-

suchzeit neben Sammy auf dem Dach der Nikolaikirche zeigte! Auch hier: Glückwunsch an die Patentante!!!

 

Aber erst mal von vorne: Wie jeden Abend pilgerten wir gegen 20 Uhr in Richtung Baumnester auf dem

Festplatz.

Bei den Tonis gab's eine Spätmahlzeit

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...die vier Storchenkinder von Julia und Paul warteten geduldig.....

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...da kam der Papa schon angeflogen mit dem Betthupferl für sein Quartett im Bauch

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....keine Spur von Müdigkeit bei den Franzis...

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...dann flogen die ersten Storchengäste, die einen Schlafplatz suchten, über die Storchennester

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Socke und Otto auf dem Rathausnest, ein Gast auf der Sirene, ein Finni auf dem Sendemast

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...einer stand auf dem Espantor und genoss die Abendsonne, es war Sammy, Storchenkind der Fredis von

2017, der auch gestern schon hier war! Sammy lässt sich äußerst gerne fotografieren, man hat ihn eigentlich

immer auf der Platte, wenn man irgendwo einen Storch knipst. Gestern war er zuerst auf dem Festplatz, dann

auf dem Wassertor. Heute stand er zunächst auf dem Espantor, eine Weile später entdeckte ich ihn dann

auf dem Dach der Nikolaikirche

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Bei Otto und Socke auf dem Rathausnest gab's ebenfalls eine Spätmahlzeit

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Otto und Socke

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Die schöne Liara vom Kastaniennest ließ sich die Abendsonne ins Gesicht scheinen

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Im Vergleich zu gestern ging's heute recht ruhig zu, es waren noch reichlich Schlafplätze übrig

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Sammy wie immer in der ersten Reihe auf dem Dach der Nikolaikirche

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Und das ist Tonino! Wie man diesen verschmierten Ring ablesen kann??? Indem man um die Kirche

halb herumläuft und versucht, den Ring von der anderen Seite zu erwischen, manchmal hat man Glück,

so wie ich heute. Tonino ist eins der beiden Storchenkinder von 2017 von Toni und Antonia vom Lindennest

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Na bitte, wenigstens eine Seite des Ringes ist blitzeblank

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links Sammy, rechts daneben Tonino

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Einer der Neuen, der AUW  E 00 74 war auch wieder dabei

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...genau so war der A1L 85 wieder mit dabei

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...und auch der Storch aus  der Schweiz ist in Isny geblieben HES SL 015

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13.07.2018 Drucken E-Mail
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Freitag, den 13. Juli 2018 um 15:22 Uhr

Es waren aufregende Szenen gestern Abend, einmalige Augenblicke, das kann man mit Worten und Bildern

gar nicht so wiedergeben. Eigentlich wollte ich bei unserer Abendrunde nur kurz die Störche in den

Nestern durchzählen, doch dann kam alles ganz anders. Zuerst weckte ein Storch, der einen wackeligen

Sitzplatz auf einem Baum beim Schützenhaus gefunden hatte, meine Aufmerksamkeit...

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Gleichzeitig klapperte es in allen Nestern, dazu flog ein Storch nach dem anderen über uns drüber, wo soll man da

zuerst hinsehen??? Nach der Identifizierung dieses Storches war klar, warum er unbedingt zu den Baumnestern

wollte - es ist Sammy, Storchenkind aus dem Eichennest beim Neidhammelbrunnen von 2017!!!!! (Fred und Frederike

im vergangenen Jahr). Das ist wirklich eine kleine Sensation, denn somit haben beide Storchenkinder aus diesem

Nest die erste große Reise gesund und munter überstanden! Sammys Geschwisterchen Hope war ja unlängst in

Isny zu Besuch!

Auf dem Nachbarbaum hatte ein weiterer Storch kurzfristig einen Sitzplatz gefunden...ein Neuer in Isnyer

Storchenkreisen mit der Nr. AW 966, Blick nach oben zum Himmel, denn da zog ein Kollege nach dem

anderen in Richtung Innenstadt. Wohin? Klarer Fall, sie wollten alle auf's Wassertor!!!

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...kurzer Schwenk mit der Kamera in Richtung Wassertor...

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Ja, Parkplatzprobleme nicht nur am Boden, sondern auch in luftiger Höhe!!!

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Kurze Änderung im Programm, anstatt den Heimweg anzutreten mussten wir natürlich zum Wassertor!

Dort fiel zuerst ein ganz ungewöhnlicher Storch auf, denn eine Länderbezeichnung "AUW" kenne ich nicht,

habe ich noch nie gesehen.

Bevor die Erklärung der Vogelwarte kommt, vermute ich mal: AU für Austria und W für Wien

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Einige Störche hatten inzwischen auf dem Dach der Nikolaikirche Platz genommen, aber die endgültige

Sitzplatzordnung war noch lange nicht geregelt! Ständig verscheuchte einer den anderen, jeder wollte

auf dem vermeintlich besten Platz sitzen. Und immer wenn ich mich  wieder über eine abgelesene

Ringnummer freute, dann war es einer, denn ich kurz zuvor schon an einem anderen Platz abgelesen hatte!

Sammy und der AW 966, dievorher noch auf dem Festplatz saßen, waren jetzt auch bei den Wassertor/Nikolai-

kirchenstörchen!

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...die beiden hatten ganz wackelige Sitzplätze in der Schwanensiedlung gefunden, ich wollte näher ran, da waren

sie dann schon wieder weggeflogen

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Neben dem unberingten Storch hatte einer Platz genommen, den wir alle gut kennen.....

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Es ist Sarah, einziges Storchenkind von Peppi und Henriette von 2017!!!

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Es wurde langsam zu dunkel zum Fotografieren, auf dem Heimweg ein Blick zurück, das Kirchendach füllte sich so

langsam, allerdings waren sich die Störche da noch immer nicht einig, wer die Nacht wo verbringen durfte, sie

scheuchten sich noch fleißig hin und her.

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Es ist einfach nur schön, dass wir so viele Rückkehrer vom Isnyer Nachwuchs haben! Erstaunlich ist, dass in

diesem Jahr so viele Einjährige dabei sind. Bei den Rückmeldungen der Vogelwarte sind fast nur Jungstörche

vom letzten Jahr dabei. Glückwunsch an die Patentanten von Sammy und Sarah!

Vielleicht kann sich noch ein Storchenfreund dazu entschließen, eine Patenschaft für einen unserer

Jungstörche zu übernehmen. Zwar haben alle Storchenkinder einen Namen bekommen, aber drei

haben noch keinen Paten. Nico vom Lindennest der Tonis und Eby und Alex vom Buchennest

der Lutzis freuen sich noch über Paten, sie dürfen dann selbsstverständlich auch umgetauft werden.

Zum Schluss noch ein Hinweis zur Technik. Wegen Sanierungsarbeiten am Hallgebäude (ist am Blaserturm

angebaut) muss der Strom demnächst für einige Zeit abgestellt werden. Das heißt, es gibt keine Webcam

für die Rathausstörche. Wann das sein wird und wie lange, konnte nicht mitgeteilt werden.

Wenn alles nach Plan verläuft, wird dafür demnächst das Buchennest der Lutzis über die Webcam

beobachtet werden können. Die Finnicam zieht um, denn vom Finninest sieht man leider nichts

mehr - zuviel Grünzeug ringsherum.

 

Fast hätte ich vergessen, über den heutigen Tag zu berichten. Immer wieder erreichten mich Infos über

Beobachtungen von futternden Störchen im Rotmoos. Und jedes Mal, wenn ich dorthin geradelt war,

da waren sie schon wieder weg. Das Wetter ist perfekt, es wird fast überalll gemäht, da haben die

Rotbeine überall ihr Schlaraffenland.

im Nest von Paul und Julia war Momo alleine zu Hause. Momo ist ja noch ein paar Tage jünger als

die Geschwisterchen, da darf sie sich ruhig noch etwas Zeit lassen!

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Aktualisiert ( Freitag, den 13. Juli 2018 um 16:22 Uhr )
 
12.07.2018, Nachtrag Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 12. Juli 2018 um 21:24 Uhr

 

Eilmeldung!!!!! Bilder dazu morgen

 

Ca. 16 Fremdstörche suchten heute Abend einen Schlafplatz in Isny, allein 13 von ihnen wollten

unbedingt auf dem Wassertor sitzen - da ging's hoch her! Zuerst versuchten die Fremden, auf

den Bäumen beim Festplatz zu landen - da waren die Bewohner der Baumnester natürlich

nicht damit einverstanden. Der Storchentrupp zog weiter Richtung Wassertor, nach langem Hin

und Her fand dann jeder ein Schlafplätzchen. Aber die eigentliche Sensation:

Zwei der "Fremdstörche" waren gar nicht so fremd, es waren Isnyer Storchenkinder vom

vergangenen Jahr!!!!! Der mit der Ringnummer DER A1L 68, das ist Sammy, Storchenkind

von Fred und Frederike. Sammys Geschwisterstorch Hope war ja auch unlängst in Isny zu

Gast. Somit haben beide Jungstörche der Fredis die erste große Reise geschafft - Wahnsinn!!!

Der zweite, der nicht fremd bei uns ist, trägt die Ringnummer DER A1L 71 am linken Bein,

das ist Sara, das einzige Storchenkind von Peppi und Henriette, das im vergangenen Jahr

überlebte.


 
12.07.2018 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 12. Juli 2018 um 16:10 Uhr

Storchenkontrolle gestern Abend. Im Nest ist es zu eng geworden für die Großfamilie,

Julia hatte sich ein ruhiges Plätzchen auf ihrem Schlafbaum gesucht

und pflegte in der Abendsonne das Gefieder. Von dort hat sie ihren Nachwuchs im Nest im Blick, und

sie kann gleichzeitig ihr Revier überblicken und bewachen.

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Die vier Storchenkinder von Paul und Julia standen brav im Nest

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Die Wiese unterhalb der Baumnester war frisch gemäht, Storch freute sich auf viele Leckerbissen, aber.....

Storch schien kein "Hiesiger" zu sein, deshalb war seine Freude über ein reichhaltiges Abendmahl nur von

kurzer Dauer

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...denn unserer Julia auf ihrem Aussichtsposten war natürlich nicht entgangen, dass sich da jemand in ihrer Speise-

kammer bedienen wollte. Gemeinsam mit einem anderen Kollegen von einem der Baumnester wurde der uner-

wünschte Mitesser in die Flucht geschlagen.

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Dann kehrte wieder Ruhe ein bei den Störchen in den Baumnestern auf dem Festplaltz.

Familie Franzi genoß die Abendsonne

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Der Nachwuchs von Familie Toni war ebenfalls komplett

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...bei den jungen Lutzis waren nur zwei an Bord, die Storcheneltern und ein Storchenkind fehlten noch

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die Bewohner des Rathausnestes waren auch noch nicht vollzählig, da hielt ein Jungstorch Ausschau nach

dem Rest der Familie

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Dann die Bilder von heute Vormittag

Im Nest von Paul und Julia waren nur zwei Storchenkinder zu Hause

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Die Kinder der Franzis waren noch mit Gefiederpflege beschäftigt

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Die Tonikinder sahen so aus, als wollten sie gleich zu einem Rundflug starten

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die Lutzikinder waren auch noch zu Hause

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Die Storchenhochburg Isny scheint bei den heimatlosen, herumreisenden Störchen richtig beliebt zu sein. Besonders

angesagt ist in diesem Jahr das Wassertor, da muss man einfach drauf gelandet sein, wenn man nach Isny

kommt. Unter dem Motto: Die kennst Du doch eh schon, das sind doch jeden Tag die selben Störche, wollte ich

mir eigentlich Bilder sparen. Gut, dass ich die beiden Wassertorstörche doch geknipst habe. Sie waren beide beringt,

hatten beide netterweise das unberingte Bein ins Gefieder gezogen (das ist ja bekanntlich die absolute Ausnahme!),

und die Ringe waren blitzeblank geputzt! Ein Neuer war dieses Mal dabei aus der Schweiz, HES SK 876

und dazu der DER A1L 85, den Wolf im Juni schon mal entdeckt hatte.

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